So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 29122
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, mir wurde heute eine Email von dem Emailanbieter

Kundenfrage

Guten Tag,
mir wurde heute eine Email von dem Emailanbieter GMX gesendet, dass ich eine Rechnung für eine angebliche Mitgliedschaft für GMX ProMail abgeschlossen hätte vor einem Jahr und nun die Kosten dafür entrichten solle. Durch Nachforschungen habe ich herausgefunden, dass ich mich mit diesem Problem an den Verbraucherschutz wenden soll. Können Sie mir helfen?
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Götzinger
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Zahlungsverpflichtung zu ihren Lasten kann nur dann entstehen, wenn Sie tatsächlich einen Vertrag über die behauptete Mitgliedschaft abgeschlossen haben.

Diesen angeblichen Vertragsabschluss müsste die Gegenseite beweisen.

Desweiteren müssten Sie (Fernabsatzgeschäft) auch eine Widerrufsbelehrung erhalten haben. Auch dies müsste die Gegenseite beweisen.

Sie sollten daher die Gegenseite anschreiben (Einwurfeinschreiben) den angeblichen Vertragsschluss bestreiten, vorsorglich den Widerruf des behaupteten Vertrages erklären und vorsorglich den angeblichen Vertrag wegen Irrtums und arglistiger Täuschung nach §§ 119,123 BGB anfechten. Die Anfechtung begründen Sie damit dass Sie sich zu keinem Zeitpunkt bewusst waren mit diesem Unternehmen einen kostenpflichtigen Vertrag zu schließen.

Widerruf und Anfechtung würden einen tatsächlich bestehenden Vertrag rückwirkend unwirksam werden lassen,

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt