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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 27806
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe am 16.10.2017 eine Kredit Anfrage bei der Firma

Kundenfrage

ich habe am 16.10.2017 eine Kredit Anfrage bei der Firma yourfinance AG gestellt, die mir dann einen Vermittlungsvertrag zusenden, den ich auch dann unterschrieb,dieser Vertrag sagt aus,das mir keine Vorkosten entstehen, erst wenn es zu einem Kredit zu Stande kommen würde. Eine Woche später, kam der Briefträger mit der Post und einer Sendung per Nachnahme und ich solle 159 Euro bezahlen, was ich dann nicht tat weil es mir suspekt erschien da ich nichts bestellt hatte.

Daraufhin habe ich mir schon einmal Rechtsbeistand geholt,der Anwalt meinte dann,ich sollte mich auf den §§119bgb beziehen und den Vertrag widerrufen, was ich auch tat, nun haben mir diese geantwortet und diese beziehen sich auf den §652 der beinhaltet die Mäklerlohn. Was kann ich noch tun um diese Verbrecher abzuwenden???? Mfg ***

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
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Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

§ 652 BGB legt fest, dass der Maklerlohn nur dann entstehen kann, wenn das Hauptgechäft, also der Darlehensvertrag wirksam zustande gekommen ist. Sie sollten daher Wie Ihnen der Anwalt geraten hat einmal den Vertrag nach §§ 119,123 BGB anfechten, wegen Irrtums und arglistiger Täuschung, soweit die Widerrufsfrist noch nicht abgelaufen ist, den Vertrag widerrufen und dann abschließend auf § 652 BGB verweisen, der eine Provision gerade nur bei Erfolg vorsieht.

Damit sollten Sie dann auf der rechtlich sicheren Seite stehen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Der Vertrag wurde von mir am 16.10.2017 unterschrieben, ich hatte mich bei der Firma yourfinance am 16.11.2017 hatte ich diese Mail verfaßt.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle haben Sie alles rechtlich erforderliche bereits getan. Auf die weiteten Mahnschreiben brauchen Sie dann nicht mehr zu reagieren. Reagieren müssten Sie erst dann wenn Sie ein Schreiben des Amtsgerichts (Mahnverfahren, Klage) erhalten würden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?