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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9076
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

mein Sohn, 12 Jahre, hat im Internet eine Reise gebucht

Diese Antwort wurde bewertet:

mein Sohn, 12 Jahre, hat im Internet eine Reise gebucht über seine IP Adresse. Da dies natürlich ohne mein Wissen passierte, fiel ich aus allen Wolken als ich gestern eine Reisebestätigung erhielt. Nach dem Telefonat erfuhr ich dann, das ich für meinen nicht geschäftsfähigen Sohn hafte und die Stornogebühr von 2490,00 Euro zahlen soll. Da ich mir nicht vorstellen kann das die Aussage von Check 24 das "Eltern für ihre Kinder haften" richtig ist, wende ich mich an Sie. Viele Grüße *******

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Holger Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage formuliere.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Die Auskunft des Portals ist nicht korrekt. Insbesondere gilt der im Volksmund bekannte Grundsatz "Eltern haften für Ihre Kinder" nicht.

Ihr Sohn ist nach § 107 BGB beschränkt geschäftsfähig. D. h. er kann ohne Ihre Zustimmung keinen Vertrag schließen. Dies ergibt sich explizit aus § 108 Abs. 1 BGB.

Somit kann aber in der logischen Konsequenz auch gar keine Stornogebühr anfallen, da bereits gar kein Vertragsschluss erfolgt ist.

Dies können Sie dem Portal so mitteilen. Insbesondere können Sie nochmals explizit klar stellen, dass Sie keine Genehmigung zu dem schwebend geschlossenen Vertrag Ihres Sohnes erteilen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Herr Dr. Traub, vielen Dank für Ihre Antwort, jedoch teilte man mir mit, dass mein Sohn dies ja in meinem Namen getätigt hätte, was ja nun nicht der Wahrheit entspricht. Und die Reisebestätigung auch an mich adressiert war. Kann ich trotzdem in meinem Schreiben an den Vermittler so argumentieren wie Sie mir gerade geraten haben? Viele Grüße ******

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank.

Ja, die Ausführungen gelten auch in dem von Ihnen beschriebenen Fall, wenn das Kind über Ihren PC die Bestellung bzw. Buchung getätigt hat.

Fakt ist, dass Sie nicht gehandelt haben (keine rechtliche Handlung in Form der Abgabe einer Willenserklärung) und Ihr Kind nicht rechtlich wirk***** *****deln konnte.

Sofern das Portal hier rechtlich anderer Ansicht ist (nicht nur Behauptungen anstellt), können Sie gerne wieder auf mich zurück greifen. Ggf. verfasse ich Ihnen auch in meiner Eigenschaft als Rechtsanwalt ein Schreiben.

Im ersten Schritt können Sie jedoch die vorgenannten rechtlichen Ausführungen an das Portal übermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Herr Dr. Traub, Sie haben mir sehr geholfen. Werde nun das Schreiben für Check 24 fertigen und bei weiteren Rückfragen werde ich gerne auf Sie zurückgreifen. Viele Grüße *******

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnte und stehe Ihnen auch in Zukunft gerne über JustAnswer zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-