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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 8385
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich habe vor einigen Jahren mal bei www.wunschlotto.de teilgenommen.na

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe vor einigen Jahren mal bei www.wunschlotto.de teilgenommen.
nachdem ich für eine ordentliche Vertragsauflösung keinen Ansprechpartner
hatte, die Websewite über Monate offline war und kein Impressum hatte, habe ich einfach die Lastschrift in 2013 zurückgegeben, damit der Anbieter Kontakt mit mir aufnehmen muss, wozu ein einfacher Brief genügt hätte.
Der Anbieter hat bis Ende 2016 nicht auf die zurückgegebene Lastschrift reagiert.
Am 22.12.2016 bekam ich von einem Inkassobüro eine Forderung des Anbieters
mitgeteilt. Ich habe dem Inkassobüro geantwortet, dass ich die Forderung ablehne,
weil die Webseite nicht erreichbar war und daher davon auszugehen ist, dass der Anbieter auch sonst keine Gegenleistung erbracht hat (Nichterfüllung gemäß BGB).
Da der Gläubiger die Forderung sonst zu keinem Zeitpunkt geltend gemacht hat, ist sie aus meiner Sicht mittlerweile verjährt (3 Jahre zum Ende des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstanden ist) ?
Andere Meinungen ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Fragebeantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Wenn es sich um eine einmalige Zahlungsverpflichtung aus dem Jahre 2013 handelte, ist diese mit Datum zum 31.12.2016 verjährt (wenn diese nicht tituliert wurde).

Problematisch wäre es hingegen, wenn ein Abovertrag bestehen würde und auch die Folgejahre noch eine vertragliche Verpflichtung entstanden wäre. Diese wäre sodann nämlich noch nicht verjährt.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragenstehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5Bewertungssternen) würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo, ursprünglich war es ein Abovertrag, der vom Anbieter aber wegen der nicht bezahlten Rechnung am 12.11.2013 gekündigt wurde. Offen ist somit nur die von mir am 16.05.2013 zurückgegebene Lastschrift. Das erste Inkassoschreiben vom 22.12.2016 hat also keinen Einfluss auf die Verjährungsfrist ? Heute, 24.01.2017 kam ein weiteres Schreiben, dass die Forderung berechtigt ist und der Ausgleich bis 03.02.2017 erwartet wird ... mfg ***

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Wenn das Abo zum 12.11.2013 beendet wurde (Kündigung durch Anbieter) und der Lastschrift am 16.05.2013 widersprochen wurde, handelt es sich in der Tat um Forderungen spätestens aus dem Jahre 2013.

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt nach den §§ 195, 199 BGB drei Jahre zum Jahresende.

Die Forderungen wären daher zum 31.12.2016 verjährt wenn kein Vollstreckungsbescheid oder ein Urteil erstritten worden ist.

Die bloße Anmahnung zur Zahlung einer Forderung hindert die Verjährung nicht.

Es ist in Ihrem Fall daher davon auszugehen, dass die Forderungen verjährt sind.

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank. :-)

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnte und stehe Ihnen auch in Zukunft gerne über JustAnswer zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-