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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7574
Erfahrung:  Viele Jahre Erfahrung
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ragrass ist jetzt online.

Mein Mann hat von einer Fa. webbilling 2016 und Januar 2017

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Mann hat von einer Fa. webbilling im Dezember 2016 und Januar 2017 jeweils 24,95 von seinem Konto abgebucht bekommen. Diese haben wir dann von unserer Bank zurückholen lassen. Prompt kame gestern eine Mahnung uber zwei mal 37,95 . Wir sind nicht bereit dieser Zahlungsaufforderung nachzukommen. Was können wir tun. Was kostet die Beratung bei Ihnen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie haben ca. 60 EUR für die Beratung eingesetzt. Soll unter diesen Umständen die Beratung erfolgen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
ja. Bitte teilen Sie uns schriftlich mit, wie wir uns verhalten sollen und was wir tun können

Sehr geehrte Fragestellerin,

hat Ihr Mann oder Sie irgendwelche Rechtsbeziehung zu dieser Firma ? Wofür sollen Sie denn - zumindest nach dem Willen der Firma - zahlen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo Frau Grass,
wir haben keinen Vertrag. Die Fa. webbilling hat im Dezember 16 und Januar 2017 jeweils 24,95 von dem Konto meines Mannes abbuchen lassen. Es gibt keinerlei Vertrag und es ist auch keine Konto-Nr. oder sonstiges von uns bekannt gegeben worden. Ich habe im Internet recherchiert und genau diese Vorgehensweise wurde bei vielen Geschädigten genutzt., Gestern haben wir von einem RA Sebastian Kipke aus Hamburg 2 Zahlungsaufforderungen erhalten über jeweils 37,95. Mir geht es darum, dass wir die Abbuchungen zurückbuchen haben lassen, und jetzt diese Beträge in Höhe von 2 x 37,95 bezahlen sollen, was wir aber nicht tun werden. Ist diese Vorgehensweise korrekt.

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Wenn Sie oder Ihr Mann keinen Vertrag abgeschlossen haben, dann müssen Sie natürlich auch keine Zahlung leisten. Sie sollten ein Schreiben per Einwurfeinschreiben verschicken, indem Sie 1) bestreiten, einen Vertrag abgeschlossen zu haben, 2) einen vermeintlichen Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten, 3. hilfsweise einen Widerruf erklären.

Die Firma muss Ihnen nachweisen, dass Sie sich vertraglich gebunden haben und somit verpflichtet sind, Zahlungen zu leisten. Zwar wird man sicher versuchen, Sie durch Mahnungen und Inkasso weiter unter Druck zu setzen, Sie sollten aber Ruhe bewahren und nicht mehr reagieren. Reagieren sollten und müssen Sie nur, wenn– was unwahrscheinlich ist – die Firma zu Gericht gehen würde.

Unwahrscheinlich ist dies, weil man keine Chance hätte, da ein Vertragsschluss nicht nachweisbar ist.

Zudem können Sie in dem Schreiben androhen,Strafanzeige wegen Verdacht auf Betrug zu erstatten und dies ggf.sodann auch bei der Polizei erledigen.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung derAntwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RAGrass

ragrass und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Herzlichen Dank