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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 28810
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Wir haben eine Reise gebucht. Aber Die Rechnung

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben eine Reise gebucht. Aber Die Rechnung, die wir gekriegt haben, war höcher, als telephonisch versprochen. Und wir lehnen das Angebot ab. Die Firma "XXX" fordert Stornierungsgebühren.

Hat die Firma recht? Und was können wir dagegen tun?

Helfen Sie uns bitte.

Mit freundlichen Grüßen Vladimir ***

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein die Gegenseite hat absolut nicht recht.

Stornogebühren fallen hier nicht an, weil kein Vertrag zustande gekommen ist.

Ein Vertrag besteht aus Angebot und Annahme des Angebots. Wenn Sie eine Reise zu einem bestimmten Preis gebucht haben, dann ist dies rechtlich ein Angebot. Damit ein Vertrag zustande kommt muss dieses Angebot vom Veranstalter unverändert angenommen werden.

Wenn der Veranstalter Ihnen eine höhere Rechnung schickt, dann ist dies rechtlich die Ablehung Ihres Vertragsangebots mit der gleichzeitigen Übersendung eines neuen Angebots (welches Sie wiederum annehmen müssten).

Die Rechnung stellt also die Ablehnung Ihres Angebots dar, so dass kein Vertrag zustande gekommen ist und damit auch keine Stornogebühren verlangt werden können.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Kann ich Ihnen unsere E-Mail-Korrespondenz senden, damit Sie genau wissen worum es geht?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Viellen Dank für Ihr Antwort.

Aber ich habe eine Nachfrage: Wie soll den Preise zu beweisen, dass am Telefon versprochen wurde

Mit freundliche Grüßen

V. ***

Sehr geehrter Ratsuchender,

nicht Sie sondern der Gegner muss beweisen, ob und zu welchen Konditionen ein Vertrag zustande gekommen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Das ist die Haupftrage. Telefonisch versprochen einen Preis.

(24.09.2016). Ich habe per E-Mail bestädigt, ohne den Preis geschrieben. ( Wir sind mit dem Angebot " Paris Tour4" vom 5.10.2016 - 10.10.2016 einverstanden.Bitte senden Sie uns die neue Rechnung.).

(25.09.16.)Und dann haben wir die rechnung gekriegt, die höcher war, als telephonisch versprochen.

(16.09.16)Am nechsnen Tag habe ich dieses Angebot abgelehnt
( Hier mit lehnen wir das Angebot " Paris Tour 4 vom 05.10. - 09.10.2016" ab. Weil die Rechnung höcher ist, als Sie telefonisch versprochen haben.
Ich bitte Sie die Anzahlung (100 Euro) zurück zu überweisen.)

Die Firma fordert Stornierungsgebühren, 60% vom Preis, für 2 Tage von24.09 bis 26.09

Wie kann ich beweisen, dass teleponisch einen anderen Preis versprochen wurde?

Und kann ich das als Betrug anzeigen?