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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 25559
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr ra-Huettemann,Verschiedene Firmen (Fa

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr ra-Huettemann,
Verschiedene Firmen (Fa XY BMBH 89,90 XZ 49,90 XX AG 49,90 )ziehen von meinem Konto beide Beträge ein und ich holte sie zurück. Heute am 12.Mai muss ich laut incassoschreiben XXX 62,40 (incl Mahn-und Bankgebühr) einzahlen.
Ich hab 1 € am 26.02. eingezahlt und den Dienst nie benutzt dh einfach gelöscht Eine (verspätete) Kündigung hat die Abbuchungen nicht gestoppt.
was muss ich tun? Soll ich die Incasso
einzahlen? Ich kenn mich nicht aus.
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r), zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Worauf konkret werden denn die gegen Sie geltend gemachten Forderungen gestützt? Sollen Sie entgeltpflichtige Verträge geschlossen haben? Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!Sie können die gegen Sie geltend gemachte Zahlungsforderungen schriftlich zurückweisen, denn ein Vertrag ist unter den mitgeteilten Umständen nicht zustande gekommen.Sofern nämlich bei Ihrer Registrierung kein ausdrücklicher Kostenhinweis erfolgte, ist auch kein Vertrag begründet worden. Dieser Kostenhinweis ist notwendig - ein Verbraucher muss im Rahmen der Anmeldung/Registrierung ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass mit der Anmeldung ein kostenpflichtiger Vertrag begründet wird - § 312 j BGB.Da es daran fehlt, ist kein Vertrag entstanden mit der Folge, dass Sie keine Zahlung leisten müssen.Sofern die Kostenpflicht nur in den Vertragsbedingungen - AGB - versteckt sein sollte, würde dies ebenfalls nicht zu einem entgeltpflichtigen Vertrag führen, denn es handelt sich dann um eine überraschende Vertragsklausel im Sinne des § 305 c BGB:http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__305c.htmlEine solche überraschende Vertragsklausel ist unwirksam.Weisen Sie daher die Forderung schriftlich und nachweisbar (Einschreiben/Rückschein) unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurück. Teilen Sie mit, dass kein nach § 312 j BGB erforderlicher Kostenhinweis erfolgt ist und dass es sich bei der Kostenklausel in den AGB (sofern dort eine solche geregelt sein sollte) um eine überraschende Klausel im Sinne des § 305 c BGB und damit um eine unwirkame Vertragsbedingung handelt. Bestreiten Sie daher ausdrücklich jeglichen Vertragsschluss!Versenden Sie dieses Schreiben dann als Einschreiben mit Rückschein, um den Zugang Ihres Scheibens sicherzustellen. Heben Sie den roten Rückschein zu Beweiszwecken gut auf. Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten". Geben Sie bitte andernfalls eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihr Anfrage ist ausführlich beantwortet worden!!Vielen Dank!Mit freundlichen GrüßenKristian HüttemannRechtsanwalt
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