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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 3375
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
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Verlust ihres KIndes

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend. Die Tochter Jasmin, 22 J. meines Lebensgefährten hat eine Tochter von 14 Wochen. Nachdem sie einen epileptischen Anfall einen Tag nach ihrer Entlassung bekam, wurde sie ins Khs eingeliefert. Die Hebamme die den Notarzt verständigt hatte benachrichtigte auch das Jugendamt. Der Notdienst entschied das die Kleine zu einer Nachbarin kommt. Am nächsten Tag im Khs sagte Jasmin der Dame vom Jugendamt das sie nicht wollte das ihre Tochter dort bleibt. Sie möchte das sie zu ihrer Schwester blieb die Kleine kommt. Diesem Wunsch wurde nicht entsprochen und auch nach dem Khs Aufenthalt blieb sie dort und Jasmin konnte hinüber gehen. Der Vater des Kindes Amelie Sophie wollte es so. Sie durfte ihre Tochter nur in Anwesenheit der Betreuung sehen. Klar wegen der Epelpsie. Haben wir auch verstanden nur nicht warum sie die das alleinige Sorgerecht hat nicht entscheiden konnte wo sie hinkommt. Zu dieser Zeit stand sie ganz stark unter dem Druck von dem Vater ihres Kindes. Der übrigens Alkohol abhängig, spielsüchtig und gewalttätig ist. Stehlen um seine Süchte zu finanzieren gehört ebenfalls dazu. Z. Zt ist er übrigens in der Suchtstation mit Zwangseinweisung. Inzwischen waren Jasmin und ihre Tochter bei der Mutter und deren Lebensgefährten und hat sie sich von dem Vater des Kindes getrennt. Mit Hilfe von ESPERANZA und der Familie sollte sie die Versorgung ihres Kindes lernen. Sie nimmt regelmässig Medikamente und hat bislang keinen Anfall bekommen. Sie durfte auch ihr Kind selbstständig Versorgen und alleine mit dem Kind aus dem Haus. Jasmin hat sich vor ca. 2 Jahren Hilfe gesucht um mit ihrem Alltag fertig zu werden. Sie hat eine Betreuerin in Gesundheit, Behörden und Finanzen. Was keiner auch nur Ahnen konnte ist das sie eine Borderline Störung hat. Sie war dann auch längere Zeit in der Jugendpsychiatrie und ging dann in eine Pflegefamilie. Vor ca. 2 Wochen bekam sie apathische Anfälle. Sie hat eigenständig gehandelt und ist zum Arzt gegangen und hat um Einweisung in die Psychiatrie Zwecks Hilfe und Einststellung der Medikamente gebeten damit sie ihr Kind wieder mit versorgen kann. Sie wird voraussichtlich nächste Woche entlassen. Die Kleine ist weiterhin bei der Mutter ihres Ex Freundes. Ihr Vater und ich haben ihr Angeboten sie Beide zu uns zu nehmen. Sie möchte dieses und teilt es mir jeden Tag mit. Wir wohnen aber in einem anderen Bundesland. Für sie kein Problem und für den Rest der Familie auch nicht. Ich würde ihre Betreuung übernehmen und auch für Amelie. Sie freute sich mit ihrem Kind zusammen zu sein. Und sich aber auch zurückziehen zu können wenn es ihr nicht gut geht. Sie möchte weiter behandelt werden auch stationär...für Amelie. Sie würde ohne Sorge gehen weil sie weiss das Amelie gut versorgt ist, sagt sie. Immer wieder. Am Montag hat ein Gespräch mit alles Beteiligten stattgefunden. Dort hat sie gesagt das sie mit Amelie zu uns gehen würde. Daraufhin haben Jugendamt und Betreuung gesagt das sie diese Idee nicht gut finden würden. Und sie sollte doch besser mit dem Jugendamt zusammen arbeiten sonst müsste man Amelie zu einer Pflegefamilie geben. Sie sagte...alles was ich gesagt habe, hat die nicht interessiert....Als sie dann sagte dann kann ich ja erst mal alleine zu meinem Vater gehen wurde ihr gesagt das sie ins Wohnheim sollte da sie nicht alleine bleiben kann. Dort soll auch ihr Ex Freund hin. Das halte ich nicht aus...ihre Reaktion... Da sie von allen Seiten zu hören bekam das es keine gute Idee wäre zu uns zu kommen fingen ihre Beschwerden wieder an und sie hat Unterschrieben das Amelie erst mal dort bleiben kann. Es wurde ihr gesagt das sie Amelie 2 x in der Woche sehen darf unter Aufsicht. Es wurde auch dem Vater des Kindes eingeräumt das er sie sehen darf, wann immer er möchte, denn er ist ja der Sohn von der Pflegemutter. Die mir gegenüber geäussert hat das sie Angst vor ihrem Sohn hat. Wenn er seine Ausraster bekommt. ER hat auch schon eine Tüte Bonbons nach dem Kinderwagen geworfen und Amelie geschüttelt als sie weinte, da kam seine Mutter hinzu und nahm sie ihm weg. Ich hatte einen Bekannten Anwalt um Hilfe gebeten der aber aus zeitlichen Gründen nicht für uns tätig werden kann. Dieser hat mit der Betreuerin telefoniert. Sie fiel aus allen Wolken und meinte das Jasmin doch allem zugestimmt habe und das sich hier mal wieder ihre krankheits Symptome zeigen würden. Hat dann heute Vormittag Jasmin angerufen und u.a. gesagt das sie zu ihr steht, aber da hat sie sowieso keine Chanche wenn sie vor Gericht geht. Dann kam die Dame vom Jugendamt sagte ebenfalls das sie nicht ist gewinnen kann. Wenn sie vor Gericht geht dann kommt Amelie in eine Pflegefamilie und ist weg. Anwalt ja oder nein? Kämpfen? Würde es Helfen wenn sie mir ihre komplette Betreuung überträgt u. das Sorgerecht für Amelie?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
eine Sorgerechtsübertragung an Sie ist sehr schwierig, da Sie nicht mit dem Kleinkind verwandt sind. Denkbar und wesentlich einfacher wäre eine Übertragung an Ihren Lebensgefährten als Großvater des Kleinkindes. Genauso wäre eine Übertragung der vollständigen Betreuung an den Lebensgefährten als Vater der Betreuten. Hintergrund ist der Umstand, dass die Behörden das Sorgerecht bevorzugt an Blutsverwandte übertragen.
Das aber hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn in der Wohnung des Lebensgefährten ausreichend Platz für das Kind wäre und der Lebensgefährte in ausreichend stabilen Umständen lebt, die eine angemessene Umgebung für das Kleinkind ist und wo das Kindeswohl keinesfalls gefährdet wäre. Hier könnten Sie als Lebensgefährtin ins Spiel kommen, da Sie zur Umgebung des Lebensgefährten gehören.
Der Lebensgefährte als Vater/Großvater muß aber die Anträge stellen.
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Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
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