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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 24154
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, guten Abend! Wir haben ein timeshare Wohnrecht in Mijas/Spanien.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, guten Abend!
Wir haben ein timeshare Wohnrecht in Mijas/Spanien. Grundsätzlich wollen wir das 1-wöchige Wohnrecht verkaufen. Wir sind von der Fa.Inmobiliaria Málaga Real Estate telefonisch kontaktiert worden und per Mail wurde folgendes Angebot unterbreitet:
Wir geben der Fa. eine Vollmacht zum Verkauf des Ferienwohnrechtes für einen Kaufpreis von 21500€. Der Käufer zählt den vollen Kaufpreis auf ein staatliches Treuhandkonto und übernimmt des Weiteren die anfallenden Vertragskonten und die 5 % Maklerkosten. Der unterzeichnete Kaufvertrag und die beglaubigte Urkunde über die Hinterlegung der vollen Kaufsumme auf das Treuhandkonto sollen mir zugeschickt werden. Danach soll ich als Verkäufer die gesetzliche (??) Vertragssicherheit von 1200€ auf das vom staatlichen Treuhänder zu benennende Treuhandkonto hinterlegen. Nach Eingang der Besitzurkunde soll das zinslos verwaltete Geld wieder an mich zurück fließen. Damit habe ich ein Problem. Ich denke die sacken dieses Geld ein und nichts passiert. Ist mir alles zu undurchsichtig und riskant oder liege ich damit falsch?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Damit hätte ich ebenfalls ein Problem, und ich kann nur dringend abraten, sich auf die vorgeschalgene "Geschäftsabwicklung" einzulassen.

Sie würden nämlich hier in der Tat Gefahr laufen, Ihres Geldes verlustig zu gehen, da in der von der Gegenseite angedachten Konstruktion der Zahlungsabwicklung keinerlei Sicherheit für Sie als Verkäufer (Empfänger des Kaufpreises) vorgesehen ist.

Erheblichen Zweifeln ist hier schon das so genannte "staatliche Treuhandkonto" ausgesetzt, auf welches die Geldsumme transferiert werden soll. Der Begriff soll Ihnen Sicherheit vermitteln (Treuhandkonto), tatsächlich steht aber überhaupt nicht fest, um was für eine Art von Konto es sich hier handeln soll. Wirkliche Sicherheit bietet in derartigen Fällen allenfalls ein Notarkonto, auf welches der Kaufpreis zunächst deponiertz wird.

Noch fragwürdiger ist die gesetzliche Vertragssicherheit, zu deren Zahlung Sie vorab verpflichtet werden sollen: Hier ist überhaupt erkennbar, wofür diese Sicherheit gestellt werden soll, was den Verdacht nährt, dass Sie im Zweifelsfall auch dieses Geld auf die Verlustliste setzen müssten.

Im Ergebnis kann ich mit der Empfehlung des von Ihnen konsultierten Notars nur anschließen und Ihnen strikt abraten.


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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
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