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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 28228
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben im November 2007 eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben im November 2007 eine Photovoltaikanlage gekauft und dafür wurde ein Satteldach mit 15%Neigung für 2 Kunden angemietet. Der Notarvertrag zeigt, dass wir eine Hälfte mit Ost und Westseite bekommen haben. Nun hat sich aber herausgestellt, weil wir nie den errechneten Ertrag eingespeist bekamen, dass für uns fast ausschließlich die Ostseite und ganz wenig von der Westseite belegt wurde. Der andere Kunde hat alles auf der Westseite und hat überdurchschnittliche Einspeisungen.
Wir haben noch ein paar andere Unstimmigkeiten gefunden und es "riecht" sehr nach Betrug. Nun ist unsere Frage, ist so eine Sache bereits verjährt, haben wir noch eine Chance, selbst oder mit Rechtsanwalt unser Recht zu bekommen? Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen und wir erwarten gerne Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen XXXXX XXXXX Martin Zaiser E-mail:[email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.


Darf ich Sie ergänzend fragen:

1. Wann haben Sie denn die Unstimmigkeiten bemerkt?

2. Sie sprechen von einem notariellen Vertrag haben die Fläche aber angemietet: Auf was bezieht sich dieser Vertrag?


mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Diese Unstimmigkeiten haben wir erst vor ein paar Wochen festgestellt, nachdem wir den Einspeisungsvergleich mit dem anderen Kunden gemacht hatten.


Der Vertrag ist ein Grundbucheintrag für die Installation von den Photovoltaikanlagen.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Ergänzung.

Warum ich gefragt habe:

Die Regelverjährung beträgt grundsätzlich nach §§ 195,199 BGB drei Jahre und beginnt mit dem Ende des Jahres zu dem der Anspruch entstanden ist.

Nach § 199 I 2 BGB beginnt die Verjährung aber kenntnisabhängig.

Entscheidend ist die Kenntnis der anspruchsbegründenden Tatsachen (BGH NJW-RR 2005, 1148, 1149; NJW 1996, 117, 118; NJW 1994, 3162, 3164; NJW 1993, 648, 650; BGHZ 105, 172, 186 = NJW 2002, 1793, 1797; BGH WM 2006).

Also in Ihrem Falle die Kenntnis von der ungleichen Ost-West Ausrichtung.

Wenn Sie angeben, dass Sie diese Kenntnis erst vor ein paar Wochen erlangt haben, dann sind Ihre Ansprüche auf Minderung und Schadensersatz noch nicht verjährt.

Bei Kenntniserlangung 2012 würde die Verjährung erst am 31.12.2012 zu laufen beginnen.

Ihre Ansprüche auf Mietminderung und Schadensersatz sind daher noch nicht verjährt.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt