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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 17466
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Frage: Gibt es in folgendem Fall einer versäumten Warmawasserabrechnung

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage: Gibt es in folgendem Fall einer versäumten Warmawasserabrechnung eine Verjährung (3 Jahre)?

Seit dem Jahre 2004 (1. Abrechnungszeitraum 18.10.2004 - 30.6.2005) besteht ein Versorgungsvertrag (Wärme u. Wasser) mit der GTE. Die Ablesung des Wasserverbrauches erfolgte bis 2011 außerhalb derWohnung. Seit 2011 wurde mir ein Zähler im WC eingebaut zur aut. Übermittlung der Verbauchsdaten an den Versorger GTE. Ich habe mir die bisher plausiblen Abbuchungsbeträge (kontinuierlich steigend) für Heizung und Wasser nie im Detail angesehen, da es für mich plausibel war (kleine Wohnung, sparsames Verbauchsverhalten meinerseits). Jetzt auf einmal wurde mir mit der letzten Jahresabrechnung 2012 mitgeteilt. dass mir seit Anbeginn (2004/05) zuwenig an Warmwasserkosten verrechnet wurde und eine Nachforderung von EUR 430,45 fällig ist. Dieser Betrag wurde + Folgebeitrag per 5.11. abgebucht, obwohl ich tel. zumindest um eine Ratenzahlung angesucht habe. Tel. wurde mir mitgeteilt, man werde mir entgegen kommen. Dem wurde nicht entsprochen. In Folge habe ich mir eben die Frage gestellt, ob nicht die verspätet Einziehung der Warmwasserkosten zumindest tw. verjährt ist. Welche Möglichkeiten habe ich zu meinem Recht zu kommen oder ist ein Einspruch chancenlos? Ich hätte auch einen privaten Rechtsschutz. Vielen Dank XXXXX XXXXX für ihre Mühe bei der Beantwortung zu meinem Problem.
MfG Josef Tomek Tel. 0650/7917364
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Hier greift auf jeden Fall die Verjährung von 3 Jahren nach §§ 195, 199 BGB.

Man hätte daher längstens bis ins Jahr 2009 zurück die Nachforderung geltend machen dürfen.

Alles vor 2009 ist verjährt.

Sie sollten daher das zuviel bezahlte Geld nach § 812 BGB zurückfordern.

Alternativ kann man mit künftigen Zahlungen verrechnen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich bin an sich mit Ihrer Beantwortung zufrieden. Meine Gedanken wurden bestätigt.


Nur den letzten Satz ( .... künftige Zahlungen?) verstehe ich nicht präzise genug. Heißt das, dass ich u.U. doch eine Abzahlung der Nachforderung in Kauf nehmen muss?


Normalerweise entsteht für zukünftige Zahlungen pauschal im voraus eine Einstufung je nach Verbauch und zu erwartenden Kostensteigerungen.


 



Sind die vertraglichen Beziehungen mit der Firma abgeschlossen oder werden noch Leistungen erbracht?

Wenn kein Kontakt mehr besteht, dann kann man natürlich nicht mit künftigen Leistungen aufrechnen.

raschwerin und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.