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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1759
Erfahrung:  Mitglied in der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe einen DSL- Anschluß (Vodafone) über

Beantwortete Frage:

Guten Tag,


ich habe einen DSL- Anschluß (Vodafone) über einen Folgepartner (1&1) mit Portierungsantrag (Rufnummermitnahme) im Dez. 2010 gekündigt.
Die Kündigungsbestätigung wurde mir von Vodafone zum 16.03.2012 bestätigt.

Jetzt bin ich aus dieser Wohnung in eine andere Stadt verzogen und habe dort den 1&1 Anschluß (Umzug) erhalten.
Da die Portierung von 1&1 nun wegen Umzugs storniert wurde argumentiert Vodafone damit, daß sich jetzt auch der Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, da sich wegen der Stornierung des Portierungsauftrags automatisch auch die Kündigung widerrufen
würde.
Somit soll ich nun für keine Leistung für 12 Mon. bezahlen.

Wie kann ich mich dagegen wehren?

Besten Dank für die Hilfen!

Mit freundlichen Grüßen
Hagemann Mona
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Eine Anspruchsgrundlage kann ich nicht erkennen, da Kündigungen entgültig sind und bedingsfeinlich, dass heißt, sie können nicht einfach widerrufen werden. Es müsste schon ein erneuter Vertragsabschluss her, aber auf zweiseitiger Grundlage.

Sie sollten dieses der Gegenseite so schreiben und ggf. einen Anwalt einschalten, falls es noch weitere Schwierigkeiten geben sollte.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke!

 

Was bedeutet bitte "bedingsfeinlich" den Begriff kenne ich nicht!

Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

entschuldigen Sie, ich hatte mich verschrieben und meinte "bedingungsfeindlich", was heißt:

Dem Erklärungsempfänger der Kündigung soll keine Ungewissheit und kein Schwebezustand zugemutet werden. Er soll eindeutig erkennen können, ob ein Vertragsverhältnis durch seinen Vertragspartner umgestaltet, also wie hier gekündigt wurde. Wird die Kündigungserklärung unter eine solche unzulässige Bedingung des Widerrufs gestellt, so ist die Kündigung unwirksam.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
hsvrechtsanwaelte und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.