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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Verbraucherrecht habe ich mehrere Mandate betreut.
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Hallo, mein Vater erhielt am 19.01.2011 einen Anruf des Geschenkeservice

Beantwortete Frage:

Hallo, mein Vater erhielt am 19.01.2011 einen Anruf des Geschenkeservice Ltd mit der Information über den Gewinn eines Kosmetikgutscheines.Im Laufe des Gespräches muss ihm eine Gewinnspielbeteiligung angeboten worden sein, der er laut "Vollmacht" zugestimmt haben soll.Mein Vater war der Meinung erst Informationsmaterial über dieses Spiel zu erhalten und dann entscheiden zu können.Am 25.01.2011 erhielt er einen Gutschein über 100.-Euro und eine Aktivierung für www.gluecksfinder.net.Er versuchte am 28.01.2011 telefonisch von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen, erhielt aber am Telefon die Auskunft, das es dafür zu spät sei.Er hätte sich innerhalb einer Woche melden müssen und das er jetzt bis April am Spiel teilnimt und 9.90Euro pro Monat zu zahlen hat! Was können wir tun?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender





vielen Dank für Ihre Anfrage .

 

 

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

 

 

 

Hierbei handelt es ich um eine bekannte Abzockmasche. Hier ist kein Vertrag zustande gekommen, da Sie bzw. Ihr Vater über die Kostenpflichtigkeit getäuscht wurden.



Hilfsweise könnten Sie bzw. Ihr Vater den Vertrag widerrufen bzw. gem. § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung anfechten.

 

Nach ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass sie bzw. Ihr Vater keine ordnungsgemäße also schriftliche Widerrufsbelehrung erhalten haben, so dass sie auch jetzt noch schriftlich widerrufen können und auch sollten.

 

Ihr Vater hatte nach ihrer Schilderung etwas Schriftliches erhalten, also die Bestätigung. Sollte hierin eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung enthalten gewesen seien, was sich ihrer Schilderung so nicht entnehmen kann, so würde die Widerrufsfrist von 14 Tagen ab Erhalt der Widerrufserklärung gelten. EIn mündlicher am Telefon erklärter Widerruf ist unwirksam.

Zusätzlich könnten Sie Betrugsanzeige erstatten wie von Ihnen beabsichtigt. Die Anzeige können Sie bei jeder Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft erstatten.



Bitte lassen Sie sich nicht einschüchtern und zahlen Sie nicht!

 

Die Tonaufnahmen (soweit vorhanden) sind nicht verwertbar, da diese einem sog. Beweisverwertungsverbot unterliegen.

 

 

 

Lediglich wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten sollten, müssten Sie innerhalb von 14 Tagen ab Zustellung hiergegen Widerspruch einlegen.

 

 

 

Sofern Sie anwaltlichen Beistand benötigen, möchte ich Ihnen gerne helfen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]



Verändert von Advopro am 31.01.2011 um 11:23 Uhr EST
Advopro und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt