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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Dr. Med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 4441
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt in Urologischer Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Vor 1 Woche rosa farbener Urin mit weisen Flocken und roten

Diese Antwort wurde bewertet:

Vor 1 Woche rosa farbener Urin mit weisen Flocken und roten kleinen Stückchen.
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 39 Jahre, Canephon UNO seit 1 Woche, vor 2 Tagen einmalig Fofomycin 3000.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Urologe wissen sollte?
Fragesteller(in): Arzt kann im Urin keine Blasenentzündung feststellen, Urin wäre gut. Wurde jetzt 3 mal überprüft.
Gynäkologisch alles gut, vom Frauenarzt einmalig trotzdem Antibiotika bekommen, brachte nichts. Ich habe dauerhaft ein Fremdkörper Gefühl , ein drücken und brennen.
Schmerz beim Wasserlassen war vor 1 Woche da. Jetzt dauerhafte leichte Schmerzen. Trockenes Gefühl.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Was könnte es sein ?
Die letzten 3 Tage war kein Blut oder eine Entzündung im Urin feststellbar.
Habe erst nächste Woche ein Urologen Termin. Bin Friseurin, könnte es auf Krebs hindeuten ?
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ich hatte bisher noch nie Probleme mit der Blase oder den Nieren.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Trinke täglich gerade bis 3 Liter (Wasser, Tee‘s)
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Meine e Mail :***@******.***

Guten Tag ! Wurde der Urin auch untersucht als er blutig war oder nur danach? Eine Entzündung ist die wahrscheinlichste Erklärung…insbesondere wegen des brennens… es gibt auch Filterstörungen der Nieren, Steine oder Polypen, die den Urin verfärben können, das geht aber meist mit anderen Symptomen einher…Eine weitere Abklärung beim Urologen in einer Woche reicht vollkommen aus ! Freundliche Grüße, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Der Urin wurde erst Untersucht nachdem er wieder eine normale Farbe hatte. Komisch finde ich das Fremdkörpergefühl.
Dann könnte es eine Entzündung sein auch wenn derzeit nichts im Urin zu finden ist ?
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Danke ***** *****ür Ihre letzte Antwort !
Habe echt Angst..

Ja, die Beschwerden hinken oft einige Tage hinterher…. Das ist typisch. Ihre Angst ist nachvollziehbar aber unbegründet.. trotzdem muss natürlich die urologische Kontrolle erfolgen… ich schicke Ihnen noch einige Tipps und Tricks wie Sie sich vor weiteren Infektionen schützen können.

Wenn Sie keine Herzerkrankung haben, trinken Sie mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Es sollten etwa 1,5 bis 2 Liter Harn pro Tag ausgeschieden werden.

Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Nässe.

Bei Harndrang sollten Sie möglichst sofort zur Toilette gehen, Sie sollten nicht mit der Bauchmuskulatur pressen und nicht in angespannter Hockstellung Wasser lassen.

Vermeiden Sie Stuhlverstopfungen, am besten durch reichliches Essen von Obst und Gemüse.

Nach jedem Stuhlgang säubern Sie sich, indem Sie sich mit dem Toilettenpapier von vorne (Scheide) nach hinten (After) abwischen.

Verwenden Sie keine Intravaginalpessare zur Empfängnisverhütung. Gehen Sie nach jedem intimen Zusammensein innerhalb von 15 Minuten zum Wasserlassen und trinken Sie reichlich Flüssigkeit.

Waschen Sie Ihren Intimbereich nicht übertrieben häufig, insbesondere nicht mit Seife, Desinfektionsmitteln oder Intimsprays, Sie schaden so dem Säureschutzmantel der Haut.

Die beste Reinigung für den Intimbereich ist ein Sitz- oder Wannenbad im warmen Wasser.

Das tägliche Wechseln von Baumwollunterwäsche ist sinnvoll.

Unterwäsche aus Kunstfasern ist nicht emfehlenswert.

Eine wirksame Vorbeugemethode ist das regelmäßige Trinken von „Cranberry-Saft“ (Preiselbeere), ca. 1 Glas täglich, in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es gibt auch andere Zubereitungsformen wie Granulat oder Kapseln

Andere unterstützende pflanzliche Mittel helfen bei der Durchspülung des Harntraktes.

D-Mannose 1 x 2 g in 200 ml Wasser täglich bindet die Bakterien und schwemmt sie so aus

Nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt kann eine niedrig-dosierte Langzeit-Antibiose über circa 50 Tage sinnvoll sein. Dies kann jedoch die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung durch die Pille beeinflussen.

Bei Patientinnen nach den Wechseljahren kann eine vaginale Gabe von östrogenhaltigen Zäpfchen vorbeugend wirken. Auch dies muß aber von einem behandelnden Arzt rezeptiert und überprüft werden.

Impfverfahren bieten die Möglichkeit, das Immunsystem gegen die häufigsten Harnwegsbakterien zu stärken. Es gibt eine „Schluckimpfung“ über 90 Tage oder eine Schutzimpfung durch drei Injektionen im Wochenabstand. Die entstehenden Kosten werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Ihnen alles Gute, bei Rückfragen gerne melden , ansonsten herzlichen Dank für eine Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen, Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.