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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Dr. Med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 5422
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt in Urologischer Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

ICH HABE VOR 3 JAHREN EINE STAHLENTHERAPIE GEGEN EIN MITTELS

Diese Antwort wurde bewertet:

ICH HABE VOR 3 JAHREN EINE STAHLENTHERAPIE GEGEN EIN MITTELS BIOPSIE FESTGESTELLTES PROSTATAKARZINOM ERHALTEN. DER PSA WERT LAG DANACH 2 JAHRE UNTER DER MESSBAREN GRENZE, STIEG 1/4 JAHR BIS AUF 0,1 NG /ML, IM NÄCHSTEN 3/4 JAHR BIS JETZT AUF 0,5 NG /ML. IST JETZT EINE BEHANDLUNG NOTWENDIG UND WELCHE EMPFEHLEN SIE?
MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN!

Guten Tag! Wie war der PSA Wert vor der Bestrahlung? Wie war die Bösartigkeit (Gleason-Wert)? Welche Art von Bestrahlung wurde durchgeführt (innere oder äußere)? Haben Sie eine zusätzliche Hormontherapie erhalten?

Was ich schon sagen kann:

In der Regel fällt der PSA-Wert nach einer Bestrahlung über ein Jahr lang kontinuierlich ab und bleibt dann auf einem sehr niedrigen Niveau. Ihren niedrigsten Wert, den sogenannten „Nadir“, erreichen die PSA-Werte oft erst 2 Jahre oder später nach der Behandlung. Auch geht der PSA-Wert in der Regel nicht wie bei der Operation ganz auf 0 ng/ml, da ja noch Prostatagewebe vorhanden ist. Die verbleibenden normalen Prostatazellen bilden weiter kleine Mengen PSA. Manchmal kommt es Monate oder sogar Jahre nach der Bestrahlung zu einem vorübergehenden PSA-Anstieg unklarer Ursache. Dieser sogenannte „Bounce“ erreicht Werte bis zu 0,7 ng/ml über dem Nadir. Dennoch bedeutet das nicht zwangsläufig, dass der Krebs wieder aufgetreten ist.

Die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens von Prostatakrebs nach einer Bestrahlung liegt über alle Risikogruppen verteilt bei 20-25%. Eine weitere Behandlung sollte dann in Betracht gezogen werden, wenn der PSA-Wert bei mehreren aufeinanderfolgenden Kontrollen nach der Behandlung ansteigt und wenn er die Grenze von mehr als 2 ng/ml über dem niedrigsten Wert erreicht. Die Operation einer vorbestrahlten Prostata (sogenannte „Salvage-OP“) wird nicht sehr häufig empfohlen, da das Risiko von Nebenwirkungen wie Urinverlust oder Erektionsproblemen deutlich erhöht ist. Wird sie trotzdem in Betracht gezogen, dann sollte das Rezidiv vor der Operation durch eine Gewebeprobe aus der bestrahlten Prostata gesichert werden. Aber auch eine zweite Strahlentherapie ist mit einem erhöhten Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen verbunden. In einigen Fällen kann eine innere Bestrahlung als Zweit-Behandlung nach äußerer Bestrahlung durchgeführt werden. Wenn das einzige Anzeichen für ein erneutes Auftreten von Krebs ein sehr langsam ansteigender PSA-Spiegel ist, kann auch eine aktive Überwachung eine Option sein. Wenn der PSA aber schnell ansteigt und lokale Behandlungen wie Operation, Strahlentherapie oder andere Alternativen nichtmöglich oder zu riskant sind, so ist der nächste Schritt eine Hormontherapie. Ihnen alles Gute, bei Rückfragen gerne melden, ansonsten herzlichen Dank für eine Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen, ohne die keine Honorierung erfolgen kann… Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Pies,
herzlichen Dank für Ihre prägnante Antwort!
Gern beantworte ich die gestellten Fragen.
Vor 10 Jahre wurde bei mir ein Blasentumor festgestellt. Bei den durchgeführten diagnostischen Maßnahmen wurde auch ein Prostatakarzinom entdeckt (PSA zwischen 7-8 schwankend, Gleason 7).
Zu einer Operation oder Bestrahlung konnte ich mich damals nicht entscheiden.
Die anfangs leichten Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben sich dann aber verstärkt und ich entschloss mich deshalb vor sechs Jahren für eine Operation zur Entfernung bzw. Verkleinerung des Mittellappens der Prostata.
Nach einer Biopsie entschied ich mich dann vor vier Jahren doch zur Behandlung der Prostata (äußere Strahlentherapie), PSA zwischen 6-7, Gleason 7.
Nebenwirkungen hatte ich keine.Der Urologe war mit dem Ergebnis zufrieden (PSA Wert lange im kaum messbaren Bereich). Ergänzend wurde eine Hormontherapie durchgeführt.
Vor gut einem Jahr stieg der PSA Wert leicht an (0,1bis 0,15), seit August bis jetzt aber af 0,53. Die Hormontherapie ist vor einiger Zeit abgesetzt worden.Sehr geehrter Herr Dr. Pies, ich bedanke ***** ***** voraus für Ihre Antwort!Mit herzlichen Grüßen!Wolfgang Huck
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
f

Dann Sollte spätestens, wenn der PSA Wert über 2 Nanogramm/Milliliter angestiegen ist wieder mit einer Hormontherapie begonnen werden…

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ich bin seit 70 min in der Warteschleife, ist eine erneute Anmeldung erforderlich?

ich erreiche sie telefonisch Über das System nicht... es hebt keiner ab...

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Meine Telefonnummer stimmt, ich war auch ständig anwesend, ist der Telefonkontakt nur über das "System" möglich?

ja

ich versuche es nochmal...

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
ok, ich bleibe in der Warteschleife

nein, bitte legen Sie auf, sonst geht es nicht

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
ja

Danke für das Telefonat!