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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 3217
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Guten Tag, mein Problem ist, dass ich nach drei Tagen akuten

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, mein Problem ist, dass ich nach drei Tagen akuten Urin Verschluss am Pfingstsonntag nachts den Notarzt anrufen musste. In der Notfallklinik wurde mir ein Dauerkatheter mit Bettbeutel gesetzt. Nun ist es so, dass zwar Urin in den Beutel abfließt aber immer noch starker Harndrang vorherrscht und entsprechende Schmerzen verursacht. Ein Anruf bei meinem behandelnden Urologen hat ergeben, dass die Praxis bis zum 31.05. geschlossen ist. Meine Frage wäre. Ob es zur Linderung ein Medikament gibt dass mein Hausarzt kurzfristig verordnen könnte. Ich habe heute schon mal ein Rezept für normale Schmerzmittel erhalten (Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg). Ist dieses Schmerzmittel geeignet mir für dieses Leiden Linderung zu verschaffen? Ich nehme noch regelmäßig Marcumar also „Blutverdünner“. Es wäre nett, wenn Sie mir hierbei weiter helfen könnten. Freundliche Grüße Bernd R. Pfletscher
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Ich bin 72 Jahre alt, männlich. Medikamente die ich einnehme sind loser Marcumar, Losartan, Amlodipin, Bisoprolol, Febuxostat , Atorvastin und neuerdings Tamsublock (vom Urologen verordnet weil ich bei ihm seit ca. 8 Wochen wegen gutartig vergrößerter Prostata in Behandlung bin.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Urologe wissen sollte?
Fragesteller(in): ich hatte schon längere Zeit Beschwerden beim Urinieren und das wurde nun nach etlichen Monaten schlagartig schlechter bis jetzt zum akuten Harnverhalt.

Guten Tag! Ja, leider empfindet die Blase einen Katheter oft als Fremdkörper und reagiert mit Harndrang und Blasenkrämpfen. Novaminsulfon ist dafür das beste Schmerzmittel. Hier können Sie ruhig gemäß Packungsbeilage bis zu 4 mal täglich, also alle 6 Stunden einnehmen. Ausserdem hilft eine sehr hohe Trinkmenge um den harn zu verdünnen und Bakterien auszuschwemmen. Blasenberuhigende Mittel gibt es zwar auch, aber die hemmen die Muskelkraft der Blase und sind für einen Ausslassversuch des Katheters eher abträglich. Wenn die Prostata medikamentös schon behandelt ist, muss man vielleicht mittelfristig Richtung OP denken.

Zur Information empfehle ich Ihnen meinen Podcast Pinkelpause, https://pinkelpause.podigee.io Folgen 16 bis 23

Ihnen alles Gute, bei Rückfragen gerne melden, ansonsten herzlichen Dank für eine Beweertung durch Anklicken von 3-5 Sternen oben rechts, Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.