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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 2494
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Hallo, ich habe Schmerzen in der Harnröhre NACH dem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe Schmerzen in der Harnröhre NACH dem Wasserlassen. Wenn ich aufstehe und laufe, ist es ein starker Reiz Schmerz der durch Wärme wieder besser wird. Urin war unauffällig.
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 38 weiblich, keine Medikamente
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Urologe wissen sollte?
Customer: ibuprofen hat auch nicht geholfen, Schmerzen treten erst nachmittags auf. Sauren Geschmack im Mund

Guten Tag! Sind Sie schon beim Arzt untersucht worden? Seit wann bestehen die Beschwerden? Müssen Sie häufiger zur Toilette? Ist der Strahl normal? Wurde schon ein Abstrich aus der Harnröhre entnommen?

Freundliche Grüße, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Der Hausarzt hat nur den Urin getestet, der unauffällig war. Termin beim Urologen habe ich erst in einem Monat bekommen.
Der Wasserstrahl ist nach 3 starken aufeinanderfolgenden blasenentzündungen wie bei einer alten Frau, habe ich mir von dem Urologen sagen lassen. Blasenspiegelungen waren damals auch unauffällig.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Die Beschwerden bestehen schon seit einigen Wochen, die Schmerzen dauern jetzt aber länger. Ich ging am Anfang von Stress und Zuviel Zucker als Ursache aus, habe aber seit knapp 2woche auf Zucker verzichtet und die Schmerzen werden schlimmer.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Der Hausarzt hat mir aus Ratlosigkeit eine Ibuprofen Kur empfohlen..3x täglich eine 400 er, weil er aufgrund der Urinwerte( kein Eiweiß und kein Blut) es sich nicht erklären konnte
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich habe drei Kinder (11,8,4) meine Beckenmuskulatur ist nicht mehr die beste.
Ich muss nicht häufiger zur Toilette, der Reiz wird nur schlimmer wenn ich nach einem Toilettengang gleich wieder gehe. Ich muss ihn dann durch Wärme oder Ablenkung unterdrücken, damit der Reiz wieder weggeht.

Dann müssen beim Urologen nochmals die Untersuchungen mit ausmessen der Harnröhre, Harnröhrenabstrich und Blasenspiegelung erfolgen. Bis dahin kann ich Ihnen folgende Tipps geben: W

enn Sie keine Herzerkrankung haben, trinken Sie mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Es sollten etwa 1,5 bis 2 Liter Harn pro Tag ausgeschieden werden.

Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Nässe.

Bei Harndrang sollten Sie möglichst sofort zur Toilette gehen, Sie sollten nicht mit der Bauchmuskulatur pressen und nicht in angespannter Hockstellung Wasser lassen.

Vermeiden Sie Stuhlverstopfungen, am besten durch reichliches Essen von Obst und Gemüse.

Nach jedem Stuhlgang säubern Sie sich, indem Sie sich mit dem Toilettenpapier von vorne (Scheide) nach hinten (After) abwischen.

Verwenden Sie keine Intravaginalpessare zur Empfängnisverhütung. Gehen Sie nach jedem intimen Zusammensein innerhalb von 15 Minuten zum Wasserlassen und trinken Sie reichlich Flüssigkeit.

Waschen Sie Ihren Intimbereich nicht übertrieben häufig, insbesondere nicht mit Seife, Desinfektionsmitteln oder Intimsprays, Sie schaden so dem Säureschutzmantel der Haut.

Die beste Reinigung für den Intimbereich ist ein Sitz- oder Wannenbad im warmen Wasser.

Das tägliche Wechseln von Baumwollunterwäsche ist sinnvoll.

Unterwäsche aus Kunstfasern ist nicht emfehlenswert.

Eine wirksame Vorbeugemethode ist das regelmäßige Trinken von „Cranberry-Saft“ (Preiselbeere), ca. 1 Glas täglich, in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es gibt auch andere Zubereitungsformen wie Granulat oder Kapseln

Andere unterstützende pflanzliche Mittel helfen bei der Durchspülung des Harntraktes.

D-Mannose 1 x 2 g in 200 ml Wasser täglich bindet die Bakterien und schwemmt sie so aus

Nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt kann eine niedrig-dosierte Langzeit-Antibiose über circa 50 Tage sinnvoll sein. Dies kann jedoch die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung durch die Pille beeinflussen.

Bei Patientinnen nach den Wechseljahren kann eine vaginale Gabe von östrogenhaltigen Zäpfchen vorbeugend wirken. Auch dies muß aber von einem behandelnden Arzt rezeptiert und überprüft werden.

Impfverfahren bieten die Möglichkeit, das Immunsystem gegen die häufigsten Harnwegsbakterien zu stärken. Es gibt eine „Schluckimpfung“ über 90 Tage oder eine Schutzimpfung durch drei Injektionen im Wochenabstand. Die entstehenden Kosten werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.