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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 2159
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Hallo, ich habe seit 7 Monaten, eine Blasenetzundung die

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe seit 7 Monaten, eine Blasenetzundung die nicht weg geht, jeden Monat bekomme ich von meinem Urologen ein Antibiotika, hilft nicht immer, aber manche helfen für ca. 1 Woche, dann geht es wieder von vorne los, es wird eine Urinkultur angelegt, jedes Mal wachsen darm Bakterien, hygienemassnahmen werden eingehalten, sonstige Mittel wie. Zb. Canefrone, D-Mannose, cranberry bringen leider nichts, haben sie vielleicht eine Idee, bin schon am verzweifeln, mit starken Schmerzen

Guten Tag! Ist die vollständige Diagnostik mit Ultraschall und Blasenspiegelung schon gelaufen? Wurde mit Ihnen schon eine Impfung gegen Darmbaktereien (E.coli) durch UroVaxom diskutiert?

Freundliche Grüße, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Danke für Ihre Rückmeldung,
Ja wurde schon gemacht, Ultraschall, Blasenspiegelung und sogar Bauchspiegelung, Nieren mit Kontrastmittel wurden auch schon geprüft, der Abfluss an der rechten Niere, verläuft nicht gerade runter, sondern seitlich, laut Arzt ist das nicht schlimm, Impfen kann der Arzt nicht, solange die Blase entzündet ist, leider ist die Blase seit, 7 Monaten entzündet, leukozyten und Blut im Urin ständig, immer wenn ich nicht rechtzeitig auf die Toilette schaffe, werden die Schmerzen noch stärker
Mit freundlichen Grüßen
I. R

1. Man kann auch während der Infektion und der Akutthterapie mit der Impfung beginnen. Ich habe in folgendem Podcast ausführlich über die Impfung informiert:

https://open.spotify.com/episode/5sETTVQBbiuygayJ2ovbTd

2. Man sollte auch einen Harnröhrenabstrich machen. Manchmal sitzen die Erreger dort.

3. Den auffälligen Harnleiter kann man durch eine Nierenfunktionsszintigraphie weiter abklären.

4. Außerdem schicke ich Ihnen noch einige tipps, vielleicht ist ja doch etwas dabei, was Sie noch nicht machen:

Wenn Sie keine Herzerkrankung haben, trinken Sie mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Es sollten etwa 1,5 bis 2 Liter Harn pro Tag ausgeschieden werden.

Schützen Sie sich vor Unterkühlung und Nässe.

Bei Harndrang sollten Sie möglichst sofort zur Toilette gehen, Sie sollten nicht mit der Bauchmuskulatur pressen und nicht in angespannter Hockstellung Wasser lassen.

Vermeiden Sie Stuhlverstopfungen, am besten durch reichliches Essen von Obst und Gemüse.

Nach jedem Stuhlgang säubern Sie sich, indem Sie sich mit dem Toilettenpapier von vorne (Scheide) nach hinten (After) abwischen.

Verwenden Sie keine Intravaginalpessare zur Empfängnisverhütung. Gehen Sie nach jedem intimen Zusammensein innerhalb von 15 Minuten zum Wasserlassen und trinken Sie reichlich Flüssigkeit.

Waschen Sie Ihren Intimbereich nicht übertrieben häufig, insbesondere nicht mit Seife, Desinfektionsmitteln oder Intimsprays, Sie schaden so dem Säureschutzmantel der Haut.

Die beste Reinigung für den Intimbereich ist ein Sitz- oder Wannenbad im warmen Wasser.

Das tägliche Wechseln von Baumwollunterwäsche ist sinnvoll.

Unterwäsche aus Kunstfasern ist nicht emfehlenswert.

Eine wirksame Vorbeugemethode ist das regelmäßige Trinken von „Cranberry-Saft“ (Preiselbeere), ca. 1 Glas täglich, in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es gibt auch andere Zubereitungsformen wie Granulat oder Kapseln

Andere unterstützende pflanzliche Mittel helfen bei der Durchspülung des Harntraktes.

D-Mannose 1 x 2 g in 200 ml Wasser täglich bindet die Bakterien und schwemmt sie so aus

Nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt kann eine niedrig-dosierte Langzeit-Antibiose über circa 50 Tage sinnvoll sein. Dies kann jedoch die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung durch die Pille beeinflussen.

Bei Patientinnen nach den Wechseljahren kann eine vaginale Gabe von östrogenhaltigen Zäpfchen vorbeugend wirken. Auch dies muß aber von einem behandelnden Arzt rezeptiert und überprüft werden.

Impfverfahren bieten die Möglichkeit, das Immunsystem gegen die häufigsten Harnwegsbakterien zu stärken. Es gibt eine „Schluckimpfung“ über 90 Tage oder eine Schutzimpfung durch drei Injektionen im Wochenabstand. Die entstehenden Kosten werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Bei weiteren Rückfragen gerne melden, ansonsten freue ich mich über eine abschliessende Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen Dank!!! Letzte Frage, wie hoch ist das Risiko, durch den krankheitsvelauf an z. B. Blasenkrebs zuerkannken? Ich mach mir sorgen, das es Folgeschäden gibt, oder ich hab jetzt schon...
Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Kann der Arzt das sofort sehen? bzw. feststellen?

Dieses Risiko ist minimal, zumal die Blasenspiegelung ja keinen Polyp zeigte. Allerdings sollten Sie nicht rauchen!

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen Dank! Für die tollen Tips und die Beratung!

gerne geschehen!

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.