So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Christoph P...
Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 2139
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

2019 hatte ich eine Holep OP wegen einer übergrossen,

Diese Antwort wurde bewertet:

Im November 2019 hatte ich eine Holep OP wegen einer übergrossen, gutartigen Prostata.Allerdings wurde auch im Februar 2020 der permanente Harndrang nicht signifikant besser, mein Urologe meinte “noch etwas abwarten und beobachten”.Kurz bevor ich einen Termin im April 2020 machen wollte, weil es immer noch nicht besser wurde, kam die Urosepsis - die hatte ich körperlich nicht wahrgenommen.Seit dem 27.4. bin ich aus dem Krankenhaus wieder raus, bin nur zu Hause geblieben und bis gestern Abend morgens und abends jeweils Cefpodoxim Hexal 200mg genommen. Meine Nieren schmerzen zwar nicht mehr, aber “ich spüre sie”.Ich habe einen Bauchkatheder und ab heute sollte ich den Beutel abnehmen und ein Miktions-Tagebuch führen.Das Ergebnis:Ich habe zwischen 07:00 und 08.00 Uhr ca 1,45 Liter getrunken (Kaffee und Wasser) und dann bis 13:30 5 mal 150-200 ml alle 45 Minuten unter starkem Harndrang von mir gegeben.Um 13:30 Uhr habe ich dann den Beutel wieder drangemacht und bis ca. 15:00 weitere 500 ml abgegeben. Beutel dran gelassen.Mein Urologe ist erst am kommenden Montag wieder zu sprechen und mich beschäftigen folgende Fragen:1. Macht es Sinn morgen wieder ein Miktionstagebuch zu starten ?2. Kann man dieses Verhalten (was ja auch schon vor der Urosepsis schon war) irgendwie tendenziell deuten, zB Prostata immer noch zu groß ?3. Haben Sie noch einen Rat für mich ?
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 62 Jahre, männlich, zur Zeit nur noch Omeprazol
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Urologe wissen sollte?
Customer: Ich bin etwas nervös, weil ich befürchte mich gerade wieder zu vergiften.

Guten Tag, mein Name ist Dr Christoph Pies, Urologe. Wichtig ist vor allem, dass sie die Trinkmenge sehr hoch halten. Solange sie keine Schmerzen und kein Fieber haben, können sie gerne mit dem Miktionsprotokoll fortfahren. Wichtig sind regelmäßige Urinkontrollen. Wenn noch Bakterien nachweisbar sind, ist auch die Gabe eines Antibiotikums eventuell als Langzeittherapie über mehrere Wochen notwendig, bis die Infektion komplett abgeheilt ist. Wenn der Strahl von der Stärke her in Ordnung ist, wird das in der Regel ab heilen. Hier können Sie mit infektionsunterdrücktenmitteln wie Cranberry oder D-Manose unterstützen. Wenn sie keinen Resturin haben, kann man den Harndrang auch mit Blasen beruhigende Mittel abmildern. Wenn der Strahl jedoch sehr schwach, Muss auch noch mal über eine erneute Blasenspiegelung nachgedacht werden. Zwar wächst die Prostata nicht so schnell nach, jedoch kann es zu Narben und Einengungen im Verlauf kommen. Ihnen alles Gute, bei Rückfragen gerne melden, ansonsten herzlichen Dank für eine Bewertung, Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.