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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1624
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Hallo. Mein Vater ist 64 Jahre alt. pafft Zigarren seit ca.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Mein Vater ist 64 Jahre alt. pafft Zigarren seit ca. 10 Jahren ab und an und hat einige Grunderkrankungen, wie Leberzirrhose (unklarer Herkunft, Diabetes mellitus hepatischer Herkunft, Gallensteine. Natürlich einen niedrigen Quick und starke Umgehungskreisläufe Splenomegalie ect. Hatte im März 19 eine Mikrohämaturie mit 13 Erys/Gesichtsfeld im Urinsediment. Nun sind es 17. Es wurde abgeklärt das es keine Dysmorphen Erythrozyten sind vom Internisten.Da arbeite ich. Er war dann im März 19 beim Urologen und hat einen Ultraschall bekommen von Blase und Co, wurde ebenso abgetastet Urinuntersuchung/Sediment. Er hat seit bestimmt 10 Jahren Probleme mit dem Wasserlassen, allerdings keine Schmerzen.Tröpfchen, Nachts aufstehen etc. Klassiker für Prostata. Seit dem nimmt er Tamulosin der Urologe hat eine leichte benigne Prostatahyperthrophie festgestellt. Der PSA ist immer im Normbereich. Der Urologe veranlasste damals nichts weiter,meinte kein Krebs Verdacht und so man könnt eine Blasenspiegelung machen, muss aber nicht sein. Mein Vater verneinte dann wenn nichts danach spricht. Der Arzt meinte es wäre zu wenig Blut im Urin und nur unter dem Mikroskop sichtbar (damals waren es 13 Erys pro Gesichtsfeld), jetzt im Dez. sind es 17 Erys. Ebenso ist Glucose im Urin. Ich denke aber dies kommt vom Diabetes der schlecht eingestellt ist. Und der Albumin im Urin ist mit 63mg/l erhöht. Bakterien sind ebenso immer wieder im Urin. Nun zu meinen Fragen, mein Vater möchte nicht nochmal zum Urologen, er meint es war ja damals alles ok. Ich habe aber große Angst, dass es vielleicht doch ein Tumor sein könnte und da er nicht nochmal hingeht möchte ich mich an Sie wenden. Ich bin im 8. Monat Schwanger und darf mich nicht mehr so aufregen, mache mir aber große Sorgen, da ich sonst auch keine Familie mehr habe. Fragen dazu: 1. ist es noch eine Mikröhämaturie mit 17 Erys/Gesichtsfeld. 2. Müsste es nach fast einem Jahr mit Erys im Urin und Tumor nicht eindeutig mehr geworden sein an Blut? Also eher eine Makrohämaturie? 3. Könnte es von der benignen Prostahyperplasie stammen, oder von der schlechten Blutgerinnung durch die Zirrhose ect. einem Harnstein, Polyp, oder doch an den Nieren liegen, auch wenn es keine Dysm.? 4. Wie schnell wächst so ein Tumor in der Blase, Harnröhre ect. und ab wann bemerkt man Gewichtsverlust ect.? Er hat nämlich eher zugenommen in dem Jahr. Würden nicht auch irgendwann Schmerzen hinzukommen? Und er hatte in unserer Internistischen Praxis im Dez. erst noch einen Sono Abdomen und eine Gastroskopie. Müssten da nicht Metastasen ggf. sichtbar gewesen sein? Danke für Ihre Antwort, sie sehen ich bin sehr besorgt, aber er will nichts weiter tun. Liebe Grüße Annika
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Mikrohämaturie

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Fachärztin mit 33 Jahren medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

 

Wie sind die Gerinnungswerte Ihres Vaters, also Quick, INR und Thrombozyten?

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Hallo, der momentane Quick vom Dez. ist 73Prozent. INR 1,19 und Thrombozyten sind 96. Hat sich allerdings sehr gebessert. Der Quick war sonst auch schon um die 50/60. Und Thrombozyten auch schon um die 70. Wir nehmen alle 3 Monate Blut ab.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Er hat sehr große Umgehungskreisläufe Varizen in Magen und Speiseröhre durch die Zirrhose.

Damit ist die Blutgerinnung ja durchaus eingeschränkt, und das ist Erklärung für die Mikrohämaturie (ja, es ist noch eine) genug!

 

Bei dieser Gerinnungsstörung würde ein bösartiger Tumor durchaus zu einer stärkeren Blutung geführt haben, und man hätte im Ultraschall Lebermetastasen gesehen. Natürlich auch eine unregelmäßig geformte Prostata, die auf einen Tumor hinweisen könnte. Solche Tumoren wachsen so schnell, dass sie nicht unbemerkt bleiben, zumal Ihr Vater regelmäßig internistisch untersucht wird. Schmerzen allerdings treten erst in der Spätphase auf.

 

Eine Blasenspiegelung würde ich ihm nicht zumuten, so lange keine Makrohämaturie vorliegt. Immerhin geht sie mit einem Infektionsrisiko einher, und es ist derzeit absolut nicht nötig, weitere Untersuchungen zu machen.

 

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

 

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Das beruhigt mich das es auch an der Blutgerinnung liegen kann. Die Prostata war wohl unregelmäßig geformt, bzw wurde als größer getastet. Deshalb dann die Diagnose des Urologen mit benigner Prostatahyperplaise. Meinten Sie das würde für einen Blasentumor sprechen wenn die vergrößert ist? Also hätte man von März bis Dez warscheinlich schon was beim Sono Abdomen sehen "müssen!? Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Und ab wieviel Erys/Gesichtsfeld wenn wir in 3 Monaten weiter das Urinsediment untersuchen meinen Sie wäre es eine Makrohämaturie und besorgnis erregend?

Eine vergrößerte Prostata hat mit der Blase überhaupt nichts zu tun! Und ja, man hätte schon Einiges erkennen können, ein bösartiger Tumor wächst schon einiges in einem halben Jahr. Außerdem war der PSA- Wert ok.

 

Eine Makrohämaturie hat man, wenn man das Blut im Urin SEHEN kann, davon ist Ihr Vater weit weg.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
ok vielen Dank. Dann nur noch eine Frage... halten Sie eine Urinzytologie oder/und bei der nä. Kontrolle Tumormarker für BlasenCa als sinnvoll? Warsch. nicht weil Sie geschrieben hatten Sie würden zu keiner weiteren Untersuchung raten momentan. Nur um noch meine letzte Frage abzusichern. Vielen Dank.

Sorry, ich bin keine Urologin und hatte das Thema aufgegriffen, weil es offensichtlich eine Gerinnungsfrage war. Solche Fragen stellen Sie bitte noch einmal direkt an die Urologen.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Achso das ist schade, denn ich wollte schon eine direkt Beratung durch einen Urologen hier bekommen! Und bei Ihnen steht Dr. Gehring Urologie?

Das ist ein Fehler unseres Systems, tut mir Leid! Ich habe es als Internistin aufgegriffen, weil eine offensichtliche Gerinnungsstörung vorliegt, und darum eine internistische Erkrankung. Von Gerinnungsstörungen verstehen Urologen wiederum zu wenig....

Ich kann die Frage an einen Urologen weiterreichen, der aber in dieser Hinsicht deswegen wahrscheinlich wenig beitragen kann. Urologisch wurde Ihr Vater ja schon untersucht und behandelt.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Verstehe. Meine Ärzte sind aber auch Internisten und würden ihn obwohl sie von der Geriunngsstörung (bekannte Leberzirrhose) wissen wieder weiterleiten weil weiterhin bzw. mehr als im März Erys im Urin sind. Sie sagen wenn über ein Jahr lang Blut im Urin ist muss er wieder urologisch untersucht werden! Aber er möchte nicht wieder hin, das war eben mein Problem. Bitte leiten Sie es nochmal weiter. Man bezahlt ja hier auch Geld aus Angst und ich möchte mich etwas absichern. Das mit der Gerinnung ist ja schon mal gut zu wissen. Aber würde ein Urologe auch sagen bei einem Blasentumor wäre mehr sichtbares Blut im Urin mittlerweile? Danke
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Und die Behanldung war damals eben: Urin, Ultraschall, tasten, aber keine Blasenspiegelung Rö. ect. sonst wäre ich nicht so beunruhigt. Aber wie schon geschrieben, der Urologe damals hatte wegen des wenigen Urins keinen Tumor Verdacht sonst hätte er schon auf die Blasenspiegelung gedrängt denke ich.

Ich gebe die Frage für einen Urologen frei, Leider hatte ich eingangs nicht gesehen, dass sie unter "Urologie" gepostet war, sonst hätte ich sie gar nicht aufgenommen. Schade um die verschwendete Zeit, aber da bin ich selber Schuld.

 

Alles Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ok vielen Dank trotzdem. Liebe Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
und danke fürs weiterleiten.

Guten Tag. Als Urologe sehe ich die Sache natürlich ein wenig anders. Eine solche über längere Zeit bestehende Mikrohämaturie sollte immer gründlich abgeklärt werden. Dazu gehört neben dem Urin-Befund auch eine Urincytologie, ein 24 Stunden Sammelurin auf Eiweiße zur Überprüfung der Nieren-Filterfunktion, ein Ultraschall, die Abklärung der Prostata die bereits erfolgt ist, sowie eine Blasenspiegelung und eventuell ein Kontrastmittel Röntgen durch Ausscheidungsprogramm oder CT. Ein Teil der Untersuchungen sind ja bereits erfolgt, die anderen würde ich ihrem Vater unbedingt empfehlen. Am wahrscheinlichsten ist bei ihm eine Diabetes-bedingte Filterstörung. Jedoch arbeiten wir nicht mit Wahrscheinlichkeiten, solange die Diagnostik nicht komplettiert ist. Ihnen und Ihrem Vater alles Gute, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ok, vielen Dank. Wie ich dachte ist es aus Urologischer Sicht nochmal anders zu beurteilen. Eine Diabetes bedingte Filterstörung wäre allerdings eher was für den Nephrologen, oder ist trotzdem als erstes erneut der Urologe anzusteuern? Dazu kann ich auch im Internet nicht viel finden. Könnten Sie das noch kurz erleutern bitte. Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Und meinen Sie das könnte trotzdem der Fall sein, auch wenn die Erythrozyten nicht Dysmorphen Ursprungs waren, also trotzdem von der Niere her?

Sie haben recht, bei Nephrologischen Ursachen sind die Blutzellen in der Regel dysmorph. Trotzdem muss die komplette Abklärung wie oben beschrieben erfolgen, Sonst bleibt man im Bereich der Spekulation. Wer hat diese Diagnostik in die Wege leitet spielt eigentlich keine Rolle, das kann der Hausarzt, der Urologe oder ein nephrologe sein. Ein Diabetes kann auf vielfältige Weise die Nieren schädigen und damit zu Filterstörungen führen, das würde bei auffälligem Sammelurin der Nephrologe weiter abklären... ihnen und Ihrem Vater nochmals alles Gute und herzlichen Dank für eine abschließende Bewertung, Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1624
Erfahrung: Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
ok, danke! LG

Gerne geschehen und ebenfalls Danke