So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Christoph P...
Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 465
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

Guten Tag, ich bin 65 und bei BKK Faber Castell versichert-

Kundenfrage

Guten Tag, ich bin 65 und bei BKK Faber Castell versichert- auf Grund diverser MRTs, CTs, rektalen Ultraschall -Untersuchungen seit 2014 wurde der Verdacht auf Prostatakarzinom geäußert. Die rektal durchgeführte Biopsie habe ich aus diversen Gründen- auch familiäre Dramas hierbei abgelehnt. PSA war bei 18. Ich habe dann zugestimmt, dass ich die Depotspritze zur chemischen Kastration mit 1 Monatswirkung bekomme und zusätzlich die orale Medikation zur Blockierung der Testosteronrezeptoren auf den Krebszellen. 6 Wochen nach der Injektion war der PSA runter auf 0,13...Weitere 3 Monate danach wieder auf 11. Mein Hausarzt hat mich an die Wasserstoff Protonen Klinik in München überwiesen, weil er exquisite Patientenerfahrungen damit hat. Die BKK hat dies abgelehnt. Auch die Nano knife Therapie in Offenbach wurde abgelehnt und auch die transuretrale Hyperthermie in Bad Aibling. Der Chefarzt Prof. Dr. Herbst hat der BKK den Kostenvergleich zwischen konventioneller OP und Risiken und deren Folgekosten und meinen Fall dargestellt, aber die BKK blieb bei der Ablehnung. Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung nach Uniklinik Heidelberg für identische Wasserstoff Protonentherapie ausgestellt, weil das dort von den gestzl. Krankenkassen bezahlt werden soll. Ich selbst bin Heilpraktiker gewesen und habe seit der Austellung der Überweisung diverse Therapien durchgeführt: Artemisia annua hochdosiert oral, HYLANDIA DOCKRILLII - Fontainea picrosperma- EBC46, liposomal verkapselt und so vor Verdauung im Magen geschützt zu 98% absorbiert und dem Bloodstream zugeführt. Die seit 2014 parallel mit den Prostatabeschwerden einhergehende extreme Verengung der Stuhlpassage bis auf Bleistiftdurchmesser ist wieder fast normal. Auch das metallische Brennen im der Umgebung Prostata ist weg und kommt nur nach GV für einige Tage zurück. Ich lebe in den 5-6 kalten Monaten eines Jahres in Spanien, da ich so die kältebedingten Gelenkschmerzen (Haemochromatosenebeneffekt) ausschließe. So sind alle Befunde die ich auf CD und Papier habe aus Spanien, wurden jedoch von meiner Tochter (Molekularmedizinerin) fachlich perfekt übersetzt. zudem ist ja das Medizinerlatein eh identisch. Ich will nun, wo ich in D. bin, bevor es kalt wird, hier in D. alles begutachten lassen und neue Bildgebende Diagnosen und Labors machen lassen, um zu sehen, wo ich stehe. In Spanien will/kann man trotz Hightech Krankenhaus die neuen Prostatamarker nicht durchführen(BAZ2A-Gehalt; EPCA-2-Test; DiaPat-Test; PCA3-Test; EN2-Test, etc.) Auch können/wollen die nur rektal geführte Biopsien mit 2 dimensionalem Ultraschall machen. Perenale und 3 D geführte Biopsie können/wollen die auch nicht machen. Ich wende mich an Sie, um Zweit/Dritt Meinung ggf. Überweisungen zu weiteren aktuellen Untersuchungen zu bekommen und dann ggF therapeutische Maßnahmen durch zu führen. Ich hoffe, von Ihnen Hilfe zu bekommen. Vielen Dank ***** ***** Grüße, F. Geisberger
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Urologie
Experte:  Dr. Christoph Pies hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag! Wenn ich Ihre Ausführungen richtig verstehe, dann hatten Sie noch keine Biopsie, obwohl der hochgradige Verdacht aufgrund des PSA-Wertes, des MRT und des transrektalen Ultraschalles im Raume steht. Daher meine kurze und prägnante Antwort: SIE BENÖTIGEN EINE BIOPSIE. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese 2D oder 3D oder MRT-gesteuert durchgeführt wird. Im günstigsten Fall sollte derjenige, der den Verdacht im Ultraschall oder im MRT gesehen hat, auch mit dieser Modalität die Biopsie, sowohl gezielt als auch standardmäßig, durchführen. Erst bei vorliegendem Gewebebefund und möglichem Bösartigkeitswert (Gleason) können die von Ihnen ins Spiel gebrachten Therapieoptionen überhaupt diskutiert werden. Ich wünsche Ihnen ein gutes Ergebnis, Dr. Christoph Pies