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Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 392
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
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Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

mein Urologe versucht seit Monaten einen Keim durch

Diese Antwort wurde bewertet:

mein Urologe versucht seit Monaten einen Keim durch verschiedene Antibiotikums zu beseitigen;

Nunmehr sollte ich im Krankenhaus an den Tropf.Der Termin wurde jedoch nach Untersuchung verschoben.Jetzt erfahre ich nach Rückfrage beim Urologen,er hat einen Bericht vom Krankenhaus,dass ich einen Krankenhauskeim habe.MRSA positiv. Nach Rücksprache wie es weiter geht, antwortet der Urologe,Hygiene.Er hat die Unterlagen an meinen Hausarzt weiter gegeben.Kein Arzt sagt mir konkret wie es weiter gehen soll. Können Sie mir einen Rat geben?;

Mit freundlichen Gruß*****

Guten Morgen! Um Ihnen eine seriöse Antwort geben zu können benötige ich weitere Informationen: Haben Sie Beschwerden? Sind Sie urologisch vorerkrankt? Sind sie schonmal im Genitalbereich operiert worden? Hatten Sie schonmal einen Katheter? Wie ist ihr PSA-Wert? Wie ist ihre Resturinmenge? Wie groß ist ihre Prostata? Leben sie zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung? haben Sie relevante Begleiterkrankungen wie zum Beispiel Zuckerkrankheit? Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo.
Ich habe keine Beschwerden.Ich warte jedoch seit Monaten auf eine Beipass-Operation.
Vorhaut wurde beschnitten. Katheder wurde eingesetzt um den Restharn festzustellen. Der PSA Wert ist 6,6 .Prostata ist normal groß, wurde jedoch von ca 12 Jahren ausgeschabt. Ich lebe zu Hause und habe Diabetes 2.
MfG Zeller

Guten Abend! Leider muss ich weitere Gegenfragen stellen: Ist der MRSA im Urin oder auf der Haut oder in der Nase? Wie lange hatten Sie den Katheter und wann war das? Wie hoch war der Restharn? Ist der erhöhte PSA-Wert schon mit einer Biopsie abgeklärt? Wie dringend ist die Bypass-OP? Da Sie keine Beschwerden haben spricht man nicht von einer MRSA Infektion sonder nur von einer Besiedlung. ca. 1% der Allgemeinbevölkerung sind besiedelt. MRSA kann sich jedoch auf der (Schleim)Haut und im Körper eines gesunden Menschen nicht ausbreiten, da die gesunde Haut- und Schleimhaut(flora) des Menschen einen Schutz gegen MRSA darstellt. Normalerweise verursachen diese Bakterien keine Infektionen. Bei Verletzung der Haut oder auch durch medizinische Maßnahmen wie z.B. eine Operation kann S. aureus Wundinfektionen verursachen. Solche Infektionen können harmlos ablaufen (Abszess, Eiterbildung etc.), bei geschwächtem Immunsystem kann es aber auch zu schweren Infektionen wie einer Blutvergiftung und Lungenentzündung kommen. Daher sollte vor einer möglichen Herz-OP eine Sanierung erfolgen. Auf der Haut und in der Nase kann man das mit Hygiene und Salbe hinkriegen, den urin bekommt man nur mit Antibiotika sauber. Alles Gute, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Guten Abend.
MRSA war scheinbar im Mund oder Nase. Genau kann ich das nicht sagen, da ich noch nichts schriftlich vorliegen habe.
Der Katheder war nur Sekunden im Einsatz. Der Restharn war wohl nur eine geringe Menge. Der PSA Wert ist noch nicht mit einer Biopsie abgeklärt worden. Die Bypass OP wurde bereits 2x verschoben wegen der Keime. Ich bin seit März 2017 mit verschiedenen Antibiotikum behandelt worden.
MfG Zeller

Guten Morgen! MRSA in Mund und Nase vor einer geplanten Herz-OP ist nicht mehr Aufgabe des Urologen, sondern des Hausarztes. Urologischerseits bleibt bei fehlendem Infekt im Urin, fehlenden Beschwerden und ohne Restharn nur noch der erhöhte PSA-Wert, den man aber auch nach der Herz-OP abklären kann. Abschliessend zum MRSA: Wenn Sie sonst gesund sind birgt er "nur" zwei Gefahren: Erstens eine Wundinfektion bei der Herz-OP, zweitens die Einschleppung in das Krankenhaus mit der Gefährdung "kränkerer" Patienten. Die Sanierung in Mund-Rachen-Bereich erfolgt über Desinfektion, Mundspülung, Hygienemassnahmen und Antibiotika-Salben. Alles Gute für die OP und den weiteren Verlauf, Dr. CHristoph Pies

Wenn Sie keine weiteren Rückfragen haben, möchte ich Sie freundlich um eine Bewertung und den Abschluss der Frage bitten. Vielen Dank, ***** ***** Pies

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr .Pies,
Ihre Ausführungen waren gut verständlich und haben weiter geholfen. Unklar ist für mich das weitere Verfahren. Hierzu in Kurzform meine Geschichte der letzten Monate.
Seit März 2017 werde ich laufend, nach Abgabe von Urinproben, mit verschiedenen Antibiotikum gefüttert. Zwischendurch mit Spritzen. Im August 2017 hatte ich Herzprobleme. Es sollten Herzkatheder gesetzt werden. Dies gelang nicht und ich warte nun auf die Möglichkeit der Bypass Operationen. Der Termin wurde auf Grund der Keime 3 mal verschoben.
Vor ca 10 Tagen wurden nach einer weiteren Urinprobe wieder Keime festgestellt. Der Urologe sagte, daß er nicht weiter wisse und überwies mich ins Krankenhaus um hier den Keim mit Infusionen abzutöten.
Bei der Aufnahmeuntersuchung wurden zuerst keine Keime im Urin gefunden. Man wollte jedoch eine Kultur ansetzen. Zusätzlich wurde ein Abstrich in Mund und Nase genommen. Am Freitag,den 09.03.18 habe ich telefonisch im Krankenhaus nachgefragt und mir wurde mitgeteilt, dass das Ergebnis dem Urologen zugegangen ist. Eine Rücksprache mit der untersuchenden Ärztin konnte nicht durchgeführt werden. Der Urologe sagte dann nur, dass ein KH-Keim (MRSA) vorhanden sei und er den Hausarzt informiert. Da die Sprechzeiten abgelaufen waren war eine weitere Klärung nicht möglich.
Was kann ich machen ? Laufende Spülung mit LISTERINE und Zähne putzen reicht scheinbar nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Zeller

Guten Abend! Offenbar haben sie ZWEI Keime: den MRSA im Mund-Rachen-Raum, über den eigentlich alles in den vorherigen Beschreibungen gesagt ist. Das muss der Hausarzt in die Hand nehmen. Ein MRSA im Urin ohne liegenden Katheter ist sehr ungewöhnlich und unwahrscheinlich. Wenn Sie keine behandlungsbedürftige Harnröhrenenge oder erneute Prostata-Einengung haben (ist in den letzten Monaten nochmal eine Blasenspiegelung erfolgt?), kann man das tatsächlich nur mit Antibiotika als Tablette, Spritze oder Infusion möglichst gezielt behandeln. Am besten sollte das ambulant erfolgen, da jedes Krankenhaus versuchen wird, eine stationäre Aufnahme wegen des MRSA im Mund-Rachen-Bereich zu vermeiden. Eine Art Zwickmühle. Mein Vorschlag: Hausarzt saniert MRSA, Urologe saniert Urinkeim. Hierbei ist es wichtig, welche Art Keim es ist und welche Antibiotika wirken. Dieser aktuelle Befund steht ja offenbar noch aus. Beim Keimfreiheit dann möglichst bald Herz-OP... Alles Gute, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr.Pies,
Ihre Ausführungen waren verständlich und zur Zeit ausreichend.
Ich bedanke ***** *****
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Zeller

Das freut mich, dann möchte ich noch gerne um eine Bewertung und damit Abschluß der Frage bitten, Herzlichen Dank! Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.