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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1001
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

hatte eine rechtsseitige inguinale orchiektomie wegen eines

Kundenfrage

hatte eine rechtsseitige inguinale orchiektomie wegen eines seminoms;

Was ich allerdings komisch finde ist, dass vom einschlafen bis zum aufwachen 3,5 h vergingen. Dabei habe ich gut geschaut gerade aus auf die Uhr wann ich aufgewacht bin im Op unten . Es wurden auch links Biopsien entnommen über das Skrotum gleich . Der linke hoden wurde aber nicht entfernt .Aber ich finde es komisch das es eine Stunde oder so gedauert hat nach der Narkose die etwa um 10:40 war Und die Biopsie um 11:50 ankam im Labor . Das war ein grosses Spital mit Organisation .. oder sollte. Ist das möglich und das alles seine Ordnung hatte?

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Urologie
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte machen Sie sich keine unnötigen Sorgen. Es ist sehr gut möglich, daß alles seine Ordnung hatte. Wenn etwas Außergewöhnliches bei einer Operation passiert, wird das dem Patienten normalerweise hinterher mitgeteilt.

Offenbar hat man die Biopsie gleich histologisch beurteilen lassen, noch während Sie schliefen, ggf. um den linken Hoden, wenn nötig, auch gleich zu entfernen, um Ihnen eine zweite Operation zu ersparen ?

Wenn man mit 29 Jahren einen Hoden hergeben muß, ist das ein sehr sensibles Thema, und da ist es ganz normal, daß Sie sich diverse Sorgen machen rund um das Thema herum und Ihnen dabei äußere Daten einen Schrecken einjagen können, weil Sie ohnehin in einem angespannten Zustand sind. Da können einem Kleinigkeiten rasch zuviel werden. Eigentlich gilt ja die Sorge der eigenen Gesundheit. Wenn man sich diesbezüglich aber machtlos fühlt, kann es geschehen, daß man die Sorge an äußeren Dingen festmacht.

Aber ganz sachlich betrachtet: eine Narkose ist Streß für den Körper, Menschen reagieren unterschiedlich darauf. Vielleicht haben Sie länger gebraucht, um zu sich zu kommen, und man hat Sie solange im Aufwachraum behalten.

Wenn diese Fragen für Sie quälend sind, ist es das beste, wenn Sie mit dem Operateur und / oder dem Anästhesisten Rücksprache halten, denn nur sie haben den Ablauf persönlich miterlebt. Alles andere ist spekulativ.

In einem großen Spital gibt es viele Menschen, viel Eiliges, viel Unvorhergesehenes, womit alle fertigwerden müssen. Da wird immer nach Prioritäten entschieden. Insofern kann man nicht erwarten, daß jeder geplante Ablauf auf die Minute funktioniert.

Das ist für die dort Tätigen normal.

Sie können gern den OP-Bericht und die Histologie als PDF schicken, wie ein Foto. Dann schaue ich mir das an.

Wenn meine Antwort hilfreich ist und Sie keine weiteren Fragen mehr haben sollten, bitte ich um eine positive Bewertung (3-5 Sterne).

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. A. Hoffmann