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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Nachdem bei mir eine Urethrastiktur (peniler Übergang bulbäre

Kundenfrage

Nachdem bei mir eine Urethrastiktur (peniler Übergang bulbäre Urethra) festgestellt wurde begann man am Klinikum Suhl mit nachfolgenden Behandlungen:
- am 6.12.2011 Urethrotomia Interna nach Sachse Abbruch wegen kompletter Stenose
- am 12.01.2012 Urethraplasti mit Mundschleimhauttransplantat suprapubische . Harnableitung. Bei einer am 19.01. durchgeführten Urethrografie zeigte sich ein Extravasat im Bereich der hinteren Anastomose dadurch konnte die Miktion nicht freigegeben werden.
Weiterhin dauerhafte Harnableitung über Cystofix.
Gleicher Befund am 26.01. und am 09.02. nochmalige Urethrografie und abstöpselung des Cystofix. Im Ergebniss dass zu viel Resturin inder Blase verblieb.
Erneute Urethrografie am 10.02. mit dem Ergebniss das die transplantierte Mundschleimhaut mit der Harnröhre verklebt? ist.

Durch einen erneuten Eingriff soll nun wieder ein Harnröhrenkatheter zur Stabilisierung und Erweiterung der Harnröhre für ca 3 Tage eingesetzt werden, da man keine ander Lösung mehr sieht !!!

Ich möchte gerne wissen ob dies die letzte Möglichkeit ist?
Was kann noch gemacht werden wenn auch dieser Eingriff keinen Erfolg bringt?
Wie sollte ich mich Ihrer Meinung nach verhalten, nachdem ich bisher grosse Geduld aufgebracht habe, und bereits seit dem 25.10.2011 mit genanntem Cystofix auskommen muss.

Im Voraus besten Dank für Ihre Bemühungen Jürgen Kühner
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag sehr geehrter Herr Kühner,

 

gern helfen wir ihnen weiter.

Darf ich sie bitten noch folgende Fragen zu beantworten?

 

-wie alt sind sie?

-seit wann haben sie Miktionsbeschwerden (Beschwerden beim Wasserlassen)?

-was war der Auslöser, gab es einen (Infektion)?

-welche Medikamente nehmen sie ein (auch Pflaster, Sprays, Zäpfchen)?

-wie ernähren sie sich?

-Haben sie noch andere Erkrankungen (Hochdruck, Diabetes ...)?

 

Vielen Dank für ihre Antworten.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich bin 67 Jahre alt

Beschwerden beim Wasserlassen habe ich seit ca. 2Jahren

Über eine Infektion ist mir nichts bekannt

Medikamente: Amlodipin (Bluthochdruck)

Sortis 20mg im tägl.Wechsel mit Ezetrol 10mg (Blutfette)

Aspirin Protect

Ernährung normal (abwechslungsreich)

keine Diabetes Herzinfarkt 2003 Bypass-OP 2011 in beiden Beinen (Anorismen)

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für ihre ausführliche Antwort.

 

Die Urethrastriktur in ihrer Vorgeschichte kann durchaus angeboren, aber auch als Folge eines nicht bemerkten Infektes bestehen.

Mit der Anlage des Zystofixes funktioniert die Blasenentleerung sehr gut. Hatten sie bereits ein Blasentraining (Abklemmen des Zystofixes und Entleerung über den normalen Weg?)? dabei zeigte sich die nicht ganz vollständige Blasenentleerung. Dieser Restharn ist eine potentielle Infektionsgefahr für ihre Harnwege (insbesondere Blase und Niere), daher ist es sinnvoll und ratsam, dies zu beheben.

Ihre behandelnden Ärzte wählen dazu die erneute Katheterisierung zur Erweiterung der Harnröhre und Verhinderung der erneuten Verklebung des Mundschleimhautepithels. Dies sollte ein wenig länger andauern, damit einerseits sich eine gute zwei bis dreischichtige Epithellage bildet und die so geschaffene Harnröhre stabil bleibt, wenn der Katheter entfernt wird.

Ja, dieses Verfahren halte ich für sinnvoll und empfehle ihnen dies auch durchführen zu lassen. Jedoch sind meiner Meinung nach 3 Tage etwas kurz, mindestens 5 Tage hielte ich für besser. Man kann dies nach 3 Tagen kontrollieren und dann immer nocheinmal für 5 Tage liegen lassen.

 

Die Ernährung spielt für die Stabilisierung der Harnwegschleimhaut eine wichtige Rolle. Cranberry-Extrakt oder Kapseln stärken die Schleimhaut und Vitamin C reiche Getränke eignen sich durch Ansäuerung des Harns für eine Stabilisierung des Epithelstoffwechsels.

 

Ich drücke ihnen die Daumen und gern melden sie sich in 3-5 Tagen nochmals, wie es weiter gegangen ist.

 

Alles Gute