So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Prof. Dr. J. M....
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
55085226
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

Guten Tag, ich hatte eine akute Prostatitis im Maerz, die

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich hatte eine akute Prostatitis im Maerz, die aber anfangs nicht erkannt wurde, da die Symptome  nicht extrem schwer waren( fieber 38,5, strangurie; pollachiurie). nach einer Urinkultur hat sich herausgestellt, dass der Erreger E.Coli ESBL+ war. Danach wurde ich stationaer fuer 10 tage mit Imipenem 4x500 mg pro tag behandelt. Nach der Entlassung habe ich aber weiter leichte Symptome gehabt (brennen nach Minktion) Daraufhin wurde bei einem uretralen Abstrich E.faecalis gefunden. Hierfuer wurde mir Ampicillin fuer 10 Tage 1g 2x taeglich verschrieben. Davor habe ich noch einmal eine Urinkultur gemacht die wieder positiv auf E.Coli ESBL+ war. (100'000 CFU) In der Zwischenzeit habe ich weiterhin das brennen nach der Minktion (manchmal andauernd) und perinaele Schmerzen die machmal leichte Uebelkeit hervorufen. Habe ich nun eine akute oder chronische Prostatitis? Nachdem ich einen ESBL+ Keim habe, ist eine  laengere Behandlung ueberhaupt moeglich? Welche Risiken stehen generell im Raum? ist eine Sepsis moeglich?


in der Zwischenzeit habe ich auch eine transrektale Untersuchung gemacht welche eine groessere Kalzifikation gefunden hat und ein scheinbar gutartiges Adenom.


eine neue Urinkultur und Samenkultur war negativ, allerdings eine Woche nach beendung der Behandlung mit Ampicillin.


letzte Anmerkung:  es gibt keinen bekannten Grund, der einen ESBL+ Befunf bei mir erklaeren kann: kein Sexualverkehr aussuerhalb der Ehe (meine Frau hat keine Infektion), keine Antibiotikabehandlung. kein Kontakt mit kranken Leuten. Auch hier bin ich ratlos....


Kann ich meine Frau anstecken ? muss ich in der Familie auf Ansteckung aufpassen?


 Das sind alle meine Aengste, danke XXXXX XXXXX fuer jede Antwort. Michele


 


 


 


 


 

Guten Tag,
hat sich denn die Resistenzlage des E. coli Keims verändert? Wenn im Ultraschall Verkalkungen der Prostata nachweisbar sind, kann dies auf eine leichte chron. Entzündung hinweisen. Neben einer< zeitlich zu begrenzenden antibioptischen Therapie - diese würdew sonst die Resistenzlage verschlechtern - kann eine symptomatische Therapie mit 5-alpha-Redktasehemmern z.b. Finasterid helfen. Diese kann auch über einen längeren Zeitraum gegeben werden.

Eine Ansteckungsgefahr besteht bei Sexualkontakt. Daher solltemn Sie sicherheitshalber ein Kondom benutzen.

MfG

JM Wolff
Kunde: hat geantwortet vor 11 Jahren.

Guten Tag,

die Resistenzlage hat sich nicht verschlechtert, der Keim war von Anfang an nur auf

Imipenem (<=1) und Meropenem (<= 0,25) sensibel , ausserdem noch auch Nitrofurantoin (<=16), worauf ich aber mit Betauebungserscheinungen im Gesicht, Hals Oberkoerper reagiert habe (Empfindlichkeitsverlust auf der Haut). Diese Reaktion hatte ich auch mit Imipenem und Ampicillin aber leichter.

 

 

GutenTag,
sowohl Imipenem als auch Meronemk sind sog. Reserveantibitika, die schweren Entzündungen vorbehalten sind. Hier muß abgewogen werden, ob unbedingt eines der beiden Medikamewnte eingesetzt werden muß.

MfG

JM Wolff
Kunde: hat geantwortet vor 11 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Wolff,

zunaechst vielen dank XXXXX XXXXX Antworten.

kann ich denn eventuell mit meinen Bakterien ein "friedliches Zusammenleben" erreichen? Ist sowas moeglich? kann ich veilleicht Glueck haben und mit Finasterid usw die Sache unter Kontrolle halten?

 

Kann eine akute Prostatitis jederzeit wieder erscheinen?

 

danke XXXXX XXXXX

 

Kunde: hat geantwortet vor 11 Jahren.

 

Guten Tag,

kann ich denn eventuell mit meinen Bakterien ein "friedliches Zusammenleben" erreichen?

ist sowas moeglich? kann ich vielleicht Glueck haben und mit Finasterid usw die Sache unter Kontrolle halten?

 

kann eine akute Prostatitis jederzeit wieder erscheinen?

danke XXXXX XXXXX

Guten Abend,
leider kann aufgrund von WLAN Problemen erst heute antworten. Sorry! Sie können das<mit Finasterid versuchen. Ich rate allerduings zu regelmäßiges Kontrollen, sodaß bei einer Verschlimmerung eine entsprechende antibakterielle Therapie eingeleitet werden kann. Eine akute Prostatitis entwickelt sich nicht ohne Symptome.

Mfg

JM Wolff
Kunde: hat geantwortet vor 10 Jahren.

sehr geehrter Herr Wolff,

auch ich hatte W lan probleme:

danke XXXXX XXXXX feur ihre Antwort: Meine Symptomre sind im Moment leichtes Brennen nach dem Wasserlassen und manchmal auch eine gewisse Zeit danach: . zudem ein Gefuehl im Unterleib ( da wo die Prostata sitzt ) wie ein warmer Fremdkoerper. Fieber habe ich seit Maerz, (vor der Behandlung mit Imipenem) nicht mehr gehabt:

auf welche Symptome muss ich denn aufpassen? Fieber oder auch andere?

ich wurde Ihre Antwort jetzt schon akzeptieen,weiss aber nicht ob Sie dann noch antworten koennne. sobeld ich Ihre Antwort habe, akzeptiere ich Ihre Antwort und gebe damit die Bezahlung frei: Danke nochmal.

Freundliche Gruesse

Michele Di Leo aus Italien

P.S. koennen Sie mir vielleicht eine besonders gute Klinik fuer prostatitis in Italiene (Bologna) oder Deutschland empfehlen? ( Italien ist fuer mich besser.

 

 

Guten Tag Herr Di Leo,

Sie sollten regelmäßig eine Urin- und Blutuntersuchung durchführen lassen, um eine aufkeimende Entzündung zu entdecken. Einen wichtigen Hinweis kann dabei die Bestimmung des C-reaktiven Proteins geben, dass auch bei subakuten Entzündungen im Meßwert ansteigt.

 

Leider kenn ich mich in Italien zu wenig aus, um Ihnen dort eine Klinik zu empfehlen.

 

MfG

 

JM Wolff

Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.