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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Urheberrecht
Zufriedene Kunden: 30662
Erfahrung:  Erfahrung im Bereich des Abmahnungsrechts.
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Meine Frau und ich betreiben einen Verleihservice für

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Frau und ich betreiben einen Verleihservice für Hochzeitsmöbel. In unserer Branche ist es üblich, dass sich verschiedene Dienstleister zusammentun, um Fotoshootings zu produzieren, mit denen später Magazine und die sozialen Medien versorgt werden. Ein solches Shooting haben wir im August produziert. Teilgenommen haben unter anderem die Fotografin (die das Shooting durchgeführt hat), ein Videograph (der es per Video dokumentiert hat), zwei Fotomodelle (die das Brautpaar gespielt haben), zwei Brautmodeläden (welche die Braut- und Bräutigamoutfits gestellt haben), ein Floristikbetrieb (der die Blumen gestellt hat) und wir. Wir haben die Möbel und die Location gestellt.Die Vereinbarung mit allen Beteiligten zur Teilnahme an dem gemeinsamen Shooting ist ausschliesslich per WHATSAPP gelaufen. Die Formulierung war eindeutig diese:"Das Honorar sind für alle Beteiligten die professionellen Fotos von (Name der Fotografin) und das Video von (Name des Videographen). Jeder der Beteiligten kann die Fotos, bzw. das Video anschliessend frei für sich nutzen."Nun hat der Bräutigammodeladen die eines der Fotos auf seinen Flyern benutzt. Das männliche Model sagt nun, es wolle dafür bezahlt werden (Honorar und Nutzungsrechte), da die Nutzung auf Flyern nicht vereinbart sei. Wir gehen davon aus, dass die Zustimmung zu der Formulierung "Jeder der Beteiligten kann die Fotos, bzw. das Video anschliessend frei für sich nutzen." ausreicht, um das tun zu dürfen.Was ist dazu aus urheberrechtlicher Hinsicht zu sagen ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihre Auslegung der getroffenen Vereinbarung unter den Beteiligten ist korrekt und rechtlich nicht zu beanstanden.

Die Übereinkunft:

"Jeder der Beteiligten kann die Fotos, bzw. das Video anschliessend frei für sich nutzen"

räumt in der Tat jeder der an dem Shooting beteiligten Partei ein ungehindertes und freies Nutzungsrecht ein.

Es findet sich in der Regelung kein textlicher Anhaltspunkt dafür, dass diese sämtlichen Beteiligten gewährte freie Nutzung für ein bestimmtes Medium - hier Flyer - nicht gelten soll.

Soll - wie das Model behauptet - eine solche Begrenzung vorliegen, so müsste sich für einen solchen Vorbehalt in der Formulierung auch ein konkreter Anhalt in Form einer Einschränkung finden.

Gerade daran mangelt es hier jedoch, denn die Regelung ist in ihrer Formulierung unmissverständlich und keiner Auslegung zugänglich: Nach dem eindeutigen Wortlaut soll jeder der Beteiligten ein freies (=und damit unbeschränktes) Nutzungsrecht in Anspruch nehmen können!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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