So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Christiansen-St.
Christiansen-St
Christiansen-St,
Kategorie: Unternehmenssteuer
Zufriedene Kunden: 1114
103693118
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Unternehmenssteuer hier ein
Christiansen-St ist jetzt online.

Ich habe eine Frage zum Steuerrecht. Nehmen wir an die Firma

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage zum Steuerrecht. Nehmen wir an die Firma X hat zwei Gesellschafter in Deutschland und ist eine Gmbh & Co. KG. Einer der Gesellschafter gründet eine Gesellschaft FZE (ähnlich einer GmbH) in einer Freihandelszone in Dubai. Die GmbH & Co. KG hat früher aus Asien direkt importiert und vom chinesischen Lieferanten eingekauft.Jetzt soll als Zwischenschritt zu etwas teureren Konditionen von der FZE in Dubai eingekauft werden.Jetzt die Frage: Kann das Finanzamt diesen Zwischenschritt als illegal ansehen, wenn Kenntnis davon erlangt wird das ein Gesellschafter der selbige ist wie bei der deutschen Firma?Muss der Gesellschafter in der Einkommenssteuererklärung seine Beteiligung angeben, wenn er sich keinerlei Erträge ausbezahlen lässt bzw. keine Entnahmen erfolgen?Er bekommt kein Geschäftsführergeld und der Gewinn verbleibt auch zu 100% in der FZE Gesellschaft.

Guten Tag,

ich prüfe Ihre Frage gerne und melde mich bis heute abend mit einer Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen

Steuerberater

Hallo, hier die zugesagte Antwort.

Vom Grundsatz her ist der Zwischenschritt nicht illegal, denn vom Grundsatz her besteht erst einmal freie Wahl des Lieferanten. Allerdings sollten die Konditionen insgesamt noch marktüblich sein und einem Fremdvergleich standhalten. Bei Auslandsgeschäften mit Drittstaaten empfehle ich jedoch, dass Sie für das Finanzamt eine offzielle Bestätigung der ausländischen Behörden vorlegen können, aus der hervorgeht, dass diese Firma offiziell gemeldet ist.

Eine Meldepflicht für Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften besteht gem. Abgabenordnung (AO). In § 138 Abs. 2 AO ist vermerkt, dass eine Meldepflicht für die Gesellschaften besteht, an denen man zu mind. 10% beteiligt ist oder deren Anschaffungskosten 150.000 EUR betragen.

Ansonsten wären ausländische Einkünfte natürlich im Rahmen der Einkommensteuererklärung zu deklarieren sein.

Ich hoffe Ihre Frage damit beantwortet zu haben, sonst stellen Sie gerne kostenfreie Rückfragen. Abschließend freue ich mich über eine positive Bewertung mit 3-5 Sternen, damit justanswer meine Arbeit anteilig vergütet.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Sehr geehrter Herr Christiansen,vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Ich hätte nur noch eine Frage bzgl. der Angaben in der Einkommenssteuererklärung.Wenn die offiziell angemeldete FZE (Firma in der Freihandelszone) die Einnahmen behält und es zu keiner Gewinnausschüttung kommt, dann müssen die Einkünfte nicht gemeldet werden oder muss der Bilanzgewinn ebenfalls in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden, auch wenn der Gewinn in der Gesellschaft verbleibt?Als Beispiel:Die Firma in Dubai macht im Jahr 2020 einen Gewinn von 100.000 USD und der Gewinn verbleibt zu 100% in der Firma.In der Einkommenssteuererklärung wird angegeben, dass man eine Beteiligung an einer Firma in Dubai zu 100% hat aber es im Jahr 2020 keine Einnahmen (Entnahmen oder Gewinnausschüttung) gab?Ist das richtig, oder müssen die Gewinne immer auch in Deutschland versteuert werden (die Firma in Dubai ist keine Einzelfirma sondern eine FZE (GmbH)?Vielen Dank

Es müssen nur Einkünfte deklariert werden, die Ihnen persönlich aus der ausländischen Kapitalgesellschaft zufließen. Wenn Sie persönlich keine Einnahmen/Einkünfte erzielen, dann können und müssen Sie auch keine Einkünfte in der Steuererklärung angeben.

Christiansen-St und weitere Experten für Unternehmenssteuer sind bereit, Ihnen zu helfen.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Unternehmenssteuer