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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 18621
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Unsere Katze (weiblich, 13 Jahre, EKH) zeigte über

Diese Antwort wurde bewertet:

Unsere Katze (weiblich, 13 Jahre, EKH) zeigte über Weihnachten auffällig hellen und voluminösen Kot. Ich habe ihr daraufhin Verdauungsenzyme über das Futter gegeben. Der Kot verbesserte sich innerhalb von wenigen Tagen. Obwohl die Symptome zwischenzeitlich abgeklungen waren, wurde letzte Woche mit meinem Einverständnis vom Haus-TA im Rahmen einer Routinekontrolle der fpli-Wert bestimmt. Laut Laborbericht soll der Wert bei > 40 µg/l liegen, bei einem Referenzwert von < 3,5 µg/l. Die Katze zeigt guten Appetit, ist aufgeweckt und die Kotbeschaffenheit ist normal. Wobei ich nach wie vor Enzyme übers Futter gebe. Einzig auffällig ist, dass die Katze unmittelbar nach dem Fressen etwas Wasser trinkt, jedoch nur geringe Mengen. Vorerkrankungen bestehen in Form einer Schilddrüsenüberfunktion, die mittels Thyronorm gut eingestellt ist, und einer lymphoplasmazellulären Gastritis. Behandelt wird sie jetzt mit Kortisoninjektionen (Dexamethason 2 mg/ml) alle 5 Tage, Vit. B 12 Suplementierung und heute Antibiotika (Convenia 80 mg/ml). Dehydriert ist sie ebenfalls nicht.Meine Frage ist, passt der hohe fpli-Wert zum unauffälligen Verhalten der Katze? Kann der Wert dadurch massiv beeinflusst werden, dass die Katze zum Zeitpunkt der Blutabnahme nicht nüchtern war und auch 4 Stunden vorher Enzyme mit dem Futter aufgenommen hatte? Gibt es falsch positive Ergebnisse? Was würden Sie mir im Sinne einer Zweitmeinung raten?

Hallo,

 

dieser wert ist in der regel sehr spezifisch und daher auch zu einer guten bewertung heranzunehmen.In wie weit Enzyme diesen beeinflußt haben ist daher fraglich,normalerweise zeigen katzen mit einem so hohen Wert auch klinische symptome.Ich würde daher in jeden fall empfehlen ,da nun ja bereits einetherapie begonnen wurde,nach ende dieser therapie 14 tage später den wert erneut kontrollieren zu lassen,dann aber ohne der vorherigen gabe von Enzymen und nüchtern

 

Beste Grüße und alles Gute

 

corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Wie Sie schreiben wären bei dem Wert normalerweise Symptome zu erwarten. Da sie nun keine Symptome zeigt, ist es trotzdem ratsam die Therapie durchzuführen und erst in 14 Tagen den Wert nochmal zu testen? Kann die Therapie schaden, wenn im Labor ein Fehler passiert und tatsächlich keine Pankreatitis besteht?

Hallo,

 

Convenia ist ein starkes antibiotikum welches ich ehrlich gesagt auch bei einer Pankreatitis nicht geben würde.Auch das Cortidson hat Nebenwirkungen,daher würde ich empfehlendies abzusetzen ,ausschleichend,Vitamin B kann gerne weiterhin utnerstützend verabreicht werden und nach ende der medikation 14 Tage später den Wert erneut überprüfen zu lassen

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

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