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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 18199
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Kater, EKH, ca. 14 J. alt, wurde u.a. aufgrund starker

Diese Antwort wurde bewertet:

Kater, EKH, ca. 14 J. alt, wurde u.a. aufgrund starker Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit, Gangunsicherheit und Schwäche im Mai 2019 in Tierklinik behandelt:
1. Herzultraschall, 2. Blutdruckmessung, 3. Urinuntersuchung, 4. Zahnsanierung.
1. Herzultraschall ergab Verdickung des Herzmuskels, momentan keine klinischen Erscheinungen
2. Deutlicher Bluthochdruck, ab sofort abends 1 Amodip 1,25 mg Tablette, wurde inzwischen erneut kontrolliert, gleiches Ergebnis
3. Es zeigte sich Zucker im Urin, der immer wieder mit Gluckochecker und Blutzuckerteststreifen kontrolliert und jetzt mit 2 IE ProZink 2 x täglich Spritze in 12-Stunden-Rhytmus behandelt wird. Es wurde auch ein Tagesprofil alle 2 Std. erstellt.
4. Bei der Zahnreinigung mussten 2 Zähne gezogen werden.
Bereits seit Herbst 2018 bekommt er nach entsprechender Blutuntersuchung 2 x täglich 0,6 mg/1,25 ml Thyronorm.
Zwischenzeitlich hat sich sein Fressverhalten deutlich verbessert, ebenso hat seine Schwäche / Gangunsicherheit abgenommen.
Wahrscheinlich wurde ihm von der 2. Katze im Haushalt eine Wunde mit der Kralle zugefügt, so dass er letzten Dienstag eine "dicke Backe" hatte, die sich über Nacht geöffnet und entleert hatte. Am nächsten Morgen wurde dies als Abzess von einem anderen Tierarzt diagnostiziert, der letzte Reste herausdrückte, ihn aber wegen der o.a. Befunde keiner Narkose etc. aussetzen wollte. Es wurde ihm ein Antibiotikum gespritzt, dessen Wirkung für 14 Tage ausreicht. Weiteren akuten Handlungsbedarf sah der Tierarzt nicht, der Kater sei ja auch alt.
Gestern abend entdeckte ich eine neue, kleinere Beule unterhalb seines Auges. Im Telefonat verwies der Tierarzt auf die Antibiotikum-Spritze und dass die Befunde eine Narkose kaum zulassen würden. Vor dem Wochenende soll ich erneut anrufen. Ich habe dann versucht, dies mit einer Calendula-Lösung zu reinigen. Heute Morgen war der Abzess wieder geöffnet und entleert, und aktuell ist eine neue kleine Beule erkennbar.
Meine Frage: Soll ich weitere Untersuchungen und Behandlungen vornehmen lassen, z.B. in der Klinik, da dort bessere Möglichkeiten bestehen? Oder belastet ihn das viel zu sehr und er wird "übertherapiert"? Quälen will ich ihn nicht!
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Ich hatte befürchtet, dies seien bereits viel zu viele Infos. Vor allem möchte ich wissen, wie ich in der aktuellen Situation, d.h. Abzessbildung, umgehen soll.

Hallo,

wichtig ist die Abszeßwunde über mindestens 5-7 Tage offen zu halten und zu spülen,gut wirksam wäre 3% Wasserstoffperoxid ,da die stelle aber am Auge,Maul etc dafür nicht geeinget ist würde ich kolloidales Silberwasser verwenden,erhalten sie rezeptfrei in der Apotheke und damit 2-3xtgl in die Abzeßöffnung hineinspülen,mindestens 5 Tage,bis kein Sekret sich mehr entleert und die Beule nahezu vollständig verschwindet.Unterstützend dazu arnika D6 und Camomilla D6 3xtgl 3-5 Globuli ,auf Entzündungshemmer würde ich auch aF Grund der Befunde zunächst verzichten..Bessert es sich nicht deutlich nach 5 Tagen würde ich dann raten eine Tierklinik aufzusuchen um eine Zahnfuiistel etc auszuschließen bzw festzustellen um dan je nach genauen Befund gezielter behandeln zu können

Beste Grüße und alles Gute

corina Morasch

Corina Morasch und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Hallo Frau Morasch,
herzlichen Dank für Ihre Antwort. So werde ich vorgehen, und denke, damit belaste ich ihn nicht zu sehr. Dabei besteht für mich immer die Frage, ob er mit weiteren Untersuchungen und Behandlungen z.B. in der Tierklinik nicht zu sehr gequält wird? Das möchte ich nicht.
Beste Grüße