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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 17861
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Hallo, Ich habe folgendes Problem mit meinem Pferd;

Kundenfrage

Hallo,
Ich habe folgendes Problem mit meinem Pferd;Oldenburger, Wallach 6 Jahre altVorgeschichte:
Wir haben ihn im Oktober 2017 mit 4 Jahren und roh gekauft, bei einer einfachen AKU (ohne Röntgen) war alles okay.
Im Dezember 2017 kam er dann mit ca 10 Std Fahrt aus Süddeutschland nach Norddeutschland. Er sah sehr fertig aus, sehr stumpfes Fell, struppige Mähne und Schweif und er war sehr dünn... Man konnte sogar Ansätze der Dornfortsätze sehen und Rippen etc.
Er sah aus wie ein 2 jähriger der noch nie eine Bürste oder ähnliches gesehen hat und Futtertechnisch auch nicht gut aufgestellt.
Er hat oft gegähnt und hat oft seine Zähne geschliffen an der Box.
Immer wenn er was gefressen hat, dann schleckt er penetrant alles um sich herum ab.
Egal ob Leckerlies, Kraftfutter, Wurzeln, alles.
Eigentlich sollte er angeritten werden, damit haben wir aber gewartet. Erstmal nur Bodenarbeit.
Er hat dann Mais-Pellets und Müsli und Heulage bekommen zum dicker werden.
Zudem Natürlich ordentlich Pflege.
Ich bin jemand, ich putze sehr gerne und viel, also haben wir ihn in 3-4 Monaten wieder ganz gut in Schuss gehabt. Dann wurde er langsam angeritten. Max 3 Mal die Woche, locker Schritt, Trab, Gallopp. Er hatte etwas Schwierigkeiten mit der Balance aber an sich hat er gut mitgemacht und er war lieb.
Von Juli bis September dann etwas intensiveres Reiten. Er tut sich schwer mit vorwärts abwärts, es wurde aber mit fortlaufender Arbeit etwas besser. Und er sah gut aus.
Komisch war nur er hat sich gegen Ende der Einheit geschüttelt, kein "Kopfnicken" sondern als wären es Ohren oder Genick.
Laut Tierarzt war nichts in den Ohren zu erkennen.
Da er oft noch gegenan ist und er noch sehr Baby und unfertig wirkt, hatte er seit September 2018 noch Mal Pause.
Anfang Dezember 2018 wurden dann über einen Zahnarzt die Zähne gemacht und danach sollte es wieder losgehen.Das Problem:
Seit Dezember mag er sich nicht mehr unter dem Bauch (Hauptsächlich Gurtlage) anfassen lassen... Putzen stresst ihn total.
Er legt die Ohren an, schlägt mit dem Schweif, knirscht mit den Zähnen, stampft mit einem Huf...
Satteln oder longiergurt ist auch ein Problem.
Er ploppt dann die Lippen auf einander oder schiebt die Oberlippe über die Unterlippe und schiebt sie hin und her und knirscht dann auch mit den Zähnen, beißt irgendwo rein...
Er weiß nicht wohin mit sich.
Wenn man an die Box geht ist er aggressiv, geh ich rein ist es okay.
Ich darf ihn auch kuscheln und er genießt es, nur eben nicht am Bauch.
Zu seinen Boxennachbarn ist er auch aggressiv.
Auf dem Paddock nicht.
Der Sattel wurde geprüft und er wurde beim Reiten wurde er immer langsam und vorsichtig gegurtet.
Wir hatten eine Osteopathin und energetische Akupunktur da.
Auch den Tierarzt, der hat es aber nur abgetan und ihn auch nicht vernünftig untersucht.
Er meinte ggf müsste ich meine Erziehung überdenken.
Ich habe meinen Wallach vor einiger Zeit etwas mehr zurecht gewiesen weil er bei seinen Empfindlichkeiten in meine Richtung getreten hat. Danach hat er es nicht mehr gemacht, aber extrem mit den Zähnen geknirscht.
Ich bin total verzweifelt, er war und ist eigentlich ein soo liebes Pferd, hat es immer genossen geputzt zu werden... War lieb zu allem und jedem ...
Er gähnt immernoch und und schleckt alles ab nach etwas zu essen. Er sortiert oft sein Kraftfutter.
Zwischendurch, beim Putzen in der Box hat er mit Kopf/Maul links und rechts an seinem Bauch geknabbert.Ich habe vermutet dass es ggf der Magen sein könnte, mein Tierarzt meinte dafür würde er zu gut aussehen.
Er bekommt aber immer ausreichend Zink und Mineralien, weil er im Blutbild vor ca nem Jahr Zink und Selen Mangel hatte.Ich weiß nun nicht was ich machen soll, übertreibe ich, wenn ich ihn in der Klinik vorstellen möchte?
Wer könnte mir sonst helfen?
Ich möchte einfach nicht ignorieren, wenn er mir versucht zu sagen, da stimmt etwas nicht.
Und wie läuft das mit der Klinik hab? Muss ich mir wie beim häuslichen Tierarzt einen Termin holen, hinfahren und Diagnostik machen lassen?
Mir wurde da Angst gemacht das dann plötzlich 1000de von Euros auf mich zukommen könnten... Ich will gerne dafür bezahlen, wenn mir geholfen wird, aber im Rahmen...
LG
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo,

es kann dafür mehrere Ursachen geben,dies kann man leider aber online nicht genauer abklären,auch bzgl Erzeihungsmaßnahmen.Allerdings sollte dvor auch wirklich abgeklärt werden ob es einen medizinischen Grund gibt,Selenmangel wird leider häufig unterschätzt und kann zu erheblichen Problemen führen,daher sollte man in jeden Fall nochmals ein Blutbild aktuell erstellen lassen und bei Selenmangel dieses auch zufüttern um zu sehen ob dies schon Wirkung zeigt.Sollte dies nicht die Ursache sein können sie selbst einen termin in einer Tierklinik vereinbaren sie benötigen dazu nicht einen Haustierarzt und ihn dann dort genauer untersuchen lassen,Röntgen des Rückenes etc,die Kosten können dann je nach Diagnostik durchaus auch schon einmal 100 Euro betragen,mehrere tausend Eurpo aber sicher nicht,Ausnahme wären CT oder Kernspinnuntersuchung welche über 1000 Eurto kosten,dies ist aber sicher nicht die erste Ddignostische maßnahme.Wie gesagt im Moment würde ich ein aktuelles Blutbild bei einem Kollegen erstellen lassen,insbesondere bzgl des Selenmangels

Ich drücke die daumen

Beste Grüße und alles Gute

corina Morasch