So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Corina Morasch.
Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 17389
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
48487448
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Corina Morasch ist jetzt online.

Mein Hund hatte einen Knochen in der Speiseröhre. Dieser

Kundenfrage

Mein Hund hatte einen Knochen in der Speiseröhre. Dieser wurde entfernt, danach medikamentöse Behandlung. Allerdings hat sich ihr Zustand nach drei Tagen verschlechtert, sie hat schwer geatmet. Ich habe sie in die Klinik gebracht, dort wurde durch ein Röntgenbild ein so genannter upside down Magen diagnostiziert. OP wurde für 17:00 Uhr angesetzt. OP fand allerdings erst gegen 22:00 Uhr statt, nach vorheriger CT. CT hat angeblich keine Klarheit gebracht ob es tatsächlich ein upside down Magen ist oder sonstiges. Während OP hat sich rausgestellt dass es ein Lungenabszess, also eine Entzündung infolge der Speiseröhrenverletzung. Nach der OP 24 Stunden später war meine Hündin den um sprechen Umständen entsprechend stabil. Wieder einen Tag später sollten wir in die Klinik kommen um sie zu füttern, dass sie nicht fressen wollte. Als wir kamen, hatte si nach der OP 24 Stunden später war meine Hündin den um sprechen Umständen entsprechend stabil. Wieder einen Tag später sollten wir in die Klinik kommen um sie zu füttern, da sie nicht fressen wollte. Sie wurde uns gebracht und hatte extrem schwere Atemnot, was der TA auf die fehlende Sauerstoffzufuhr durch die Nase erklärte. Dann nahm man sie uns schwer hechelnd wieder weg, und schickte uns ebenfalls wieder weg. Ich habe mehrmals an dem Tag angerufen und nachgefragt, und sie war quasi ununterbrochen am hecheln. Irgendwann gegen 22:00 Uhr rief mich die Tierklinik an, und teilte mir mit, dass meine Hündin gestorben ist. Todesursache unklar. Woran könnte sie gestorben sein? Warum lässt man einen Hund 10 Stunden lang ununterbrochen hecheln? Hätte man da gar nichts machen können?
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 2 Monaten.

Hallo,

bitte haben sie Verständnis das man ohne das Tier selbst untersucht zu haben,Röntgen-oder CT-Bilder gesehen zu haben keine genaue Aussage über die Todesursache etc machen kann.generell hat sehr wahrscheinlich der festsitzenden Knochen in der der Speiseröhre dies alles ausgelöst,was man vermeiden hätte können wenn man dem Hund keinen Knochen gefüttert hätte,Knochen zu geben führt leider häufig zu schweren Problemen nicht selten mit tödlichen ausgang, wie Darmverschluß etc.Auf grund des Knochens kam es zu einer Flüssigkeitsaspirtation in die Lunge d.h. Flüssigkeit eventuell auch kleine Brocken an Futter,Speichel etc lief in die Lunge was dann zur Folge hat das sich diese Entzündet und es zu einer Abszessbildung kommt,diese kann lebensbedrohlich werden bzw der hund kann daran dann leider versterben weil durch den Lungenschaden keine ausreichende saueerstoffaufnahme mehr möglich st,daher auch das permanente hecheln dies kann man auch leider nicht mehr heilen.Ich denke die Tierklinik hat sicher alles versucht,wurde dem Hund Sauerstoff zugeführt,z.B. befand er sich unter einem sauerstoffzelt?

Beste Grüße

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.

Liebe Frau Marosch! Vielen Dank für Ihre schnelle Rückantwort. Mir liegen Röntgenbilder, CT-Aufnahmen und Krankheitsverlauf vor. Ich schicke Ihnen mal was man über dieses Portal schicken kann, denn die Bilder sind alle auf einer CD. Mein Mann fütterte unserer Hündin seit fünf Jahren einmal in der Woche einen Kalbs –Mark-Knochen, den sie zwecks Zahnstein Vorbeugung benagen dürfte. Diese Art von Knochen wurden uns sogar von der Züchterin empfohlen, da sie angeblich nicht splittern. Nun denn, jetzt wissen wir es besser. Der Knochen wurde montags abends gefüttert, dienstags war mein Mann schon beim Tierarzt weil sie sich erbrochen hatte, dieser diagnostizierte erst mal eine Magenverstimmung. Da es sich bis Donnerstag nicht wesentlich verbessert hatte, bin ich noch einmal zum Tierarzt, der nach einem Röntgenbild einen – wie er sagte – harmlosen schwammigen Fremdkörper in der Speiseröhre sah. Er meinte, dass das nicht schlimm sei, ich solle im Laufe des Tages zur Tierklinik fahren und diesen entfernen lassen. Ich bin SOFORT in die Tierklinik gefahren, der Knochen wurde endoskopisch entfernt, und wir konnten sie abends wieder mit nach Hause nehmen. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sie noch keinerlei Entzündungssymptome -Fieber, Erbrechen etc.. Ihr Zustand besserte sich sogar sehr schnell nach einem Tag, und sie fraß auch wieder. Wir gaben ihr wie verordnet alle nötigen Tabletten, inklusive Antibiotika. Am Sonntag morgen wollte sie schon nichts mehr fressen, geschweige denn die Tabletten einnehmen. Am Sonntag abend hat sie sich zwar noch etwas berappelt, aber nichts gefressen und wollte auch keine Tabletten, nicht einmal mit der sonst heiß geliebten Leberwurst für Hunde. Montagmorgen sah ich sofort, dass etwas mit ihrer Atmung nicht stimmte -sie atmete etwas schwerer als sonst und leicht pumpend. Ich bin wieder sofort in die Tierklinik gefahren, dort wurden Röntgenbilder gemacht, mit der Diagnose sie hätte eine Hiatus Hernie. Wieder wurde mir versichert, dass das nicht so schlimm sei, sie würden sie heute Mittag noch operieren, und dass dies auch in den meisten Fällen schnell und problemlos wieder heilen würde. Auf telefonische Anfrage hin -nachdem ich die Klinik ohne sie verlassen hatte, teilte man mir mit, dass sie gegen 17:00 Uhr operiert werden würde. Ich solle noch einmal gegen 18:30 Uhr anrufen, dann könnte man mehr sagen. Mein Mann und ich fuhren um 18:30 Uhr in die Tierklinik und mussten feststellen, dass unsere Hündin immer noch nicht operiert wurde. Gegen 20:00 Uhr rief uns der Chef der Klinik an, und meinte, dass sie jetzt eine CT-Aufnahme gemacht hätten, und dass es jetzt doch völlig unklar sei, was sie hätte. Es könnte auch etwas an der Lunge sein wie Abszess, etc. Die Hiatushernie schließe er eher aus. Er würde sie jetzt mit unserem Einverständnis operieren. Mein Mann und ich sind gegen 21:30 Uhr wieder in die Klinik gefahren, um nachzufragen, wie die OP verlaufen ist. Wieder teilte man uns mit, dass sie noch nicht operiert wurde, aber es gleich los ginge. Circa 22:15 Uhr kam die Oberärztin, die bei der OP mit dabei war und auch ebenfalls die falsche Diagnose gestellt hatte zu uns, und erklärte was alles gemacht wurde, und wie ernst die Lage sei. Völlig geschockt fuhren mein Mann und ich wieder nach Hause, und fingen an um ihr Leben zu beten. Den Ausgang dieses Tragödie kennen Sie ja schon. Mein Mann und ich fragen uns allerdings, warum die Entzündung erst nach Entfernung des Knochens so schlimm wurde, Und wie es zu einer derartigen vorherigen Fehldiagnose kommen konnte, obwohl der Hund schon richtig große Atemprobleme hatte. Mein Schwiegervater war Oberarzt und Spezialist für Endoskopie, und seiner Aussage nach sollte bei solch einer Entzündung schnellstmöglich gehandelt werden ehe es sich soweit ausbreitet, dass nichts mehr zu machen ist. Sogar beim Menschen stehen die Chancen eines Überlebens nur bei 50 %. Rückwirkend lässt sich wahrscheinlich nicht mehr feststellen, ob die Entzündung durch die Endoskopie verursacht wurde -eine sehr häufige Verletzung der Speiseröhre während einer OP. Wir vermuten dies allerdings. Hinzukommt, dass die OP unserer Hündin nach meiner Einlieferung in die Klinik erst circa 10 Stunden später stattfand. Vor allem wegen der verzögerten OP lässt uns der Gedanke ***** ***** los, dass sie eine höhere Chance gehabt hätte, wäre der Eingriff früher vorgenommen worden. Wie beurteilen Sie all dies? Anbei die Unterlagen, mit ein paar Bildern. Vielen Dank für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen ******

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 2 Monaten.

Hallo,

generell wurde der Knochen zu spät entfernt und dies lag ehrlich gesagt eher an ihrem Haustierarzt.Wäre das Knochenstück gleich entfernt worden hätte die Speiseröhre nicht so lange den druck und Reiz des Knochenstücks aushalten müssen,was sicher zu einer Druckstelle ,Verletzung dort geführt hat und der Hund hätte keine aspirationspneumonie bekommen ,weil er dann sicher viel weniger Futter und Flüssigkeit in die Lunge bekommen hätte,dies war leider der auschalg für den tödlichen Ausgang.Bei einer deutlichen Aspirationspneumonie mit Abszeßbildung haben die Tiere kaum eine Überlebenschance,d.h. auch wenn eine Operation schneller erfolgt wäre hätte man ihren Hund zu über 90% nicht mehr retten können.Natürlich ist es verständlich ,das sie sich dies alles fragen,auch hätte man in der Tierklinik viel schneller erkennen müssen,das es sich hier um keine Hernie sondern auf grund des Vorberichts ,entfernung fremdkörper aus der Speiseröhre ,welcher leider zu lange dort festsaß,es sich um eine Aspirationspneumonie gehandelt hat,aber auch eine dann sofortige Opertion hätte die Überlebenschance ihres Hundes nicht wirklich sehr viel gehoben wie gesagt diese enden leider bei Tieren sehr häufig tödlichIch glaube auch nicht das die Speiseröhre durch das Entfernen bei der Endoskopie verletzt wurde sondern der Knochen diese bereits geschädigt hatte.Ich möchte hier keinen Kollegen eine Schuld zu weisen,wir sind alle nur Menschen und jeder macht Fehler,dennoch sehe ich den Hauptverantworltichen in ihrem Haustierarzt,es wurde zulange gewartet,dies hat die Pneumonie mit Abszeßbildung ausgelöst.Leider macht dies alles ihren Hund nicht mehr lebendig und es tut mir wirklich sehr leid.Ich wünsche dennoch alles Gute

Beste Grüße

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Frau Morasch, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Allerdings lag eine Aspirationspneumonie bei unserem Hund nicht vor, da Fremdkörper/ Bakterien nicht über die Atemwege eingedrungen sind, sondern über die Speiseröhre, oder sehen Sie das anders?
MfG Katja Richter
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 2 Monaten.

Hallo,

dies sehe ich anderes dan durch den Fremdkörper ind er Speiseröhre,es meist dazu kommt,das das Futt oder die Flüssigkeit nicht in den Magen bzw nicht vollständig in den Magen gelangen kann und es durch den Rückstau dann am Kehhlkopf in die Luftröhre läuft ,es reichen hierfür ganz geringe Mengen aus und es kommt durch die geringen Mengen an Futterbrei oder aufgenommener Flüssikgeit zu einer Aspirationspneumonie.Dies tritt leider sehr häufig bei eienr "SClundverstopfung",Speiseröhrenverschluß etc auf,die Folge ist dann wie oben ihrem Hund beschrieben.Insbesondere je länger dieser Verschluß hier der Knochen in der Speiseröhre festgesteckt war,desto höher ist die Gefahr einer Aspirationspneumonie nicht durch einen Fremdkörper oder Bakterien sondern durch Futter oder Flüssigkeitsresten.Dies tritt dann ja auch nicht sofort anhand von Symptomen auf sondern erst wie bei ihrem Hund ein paar tage später wenn es dann zu einer Entzündung /Abszeß gebildet hat.Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen ,vielen Dank dafür vorab.

Beste Grüße

Corina Morasch