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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 20015
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Hallo,ich weiß nicht mehr weiter, deshalb wende ich mich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich weiß nicht mehr weiter, deshalb wende ich mich an Sie.
Ich lebe mit meiner etwa 2 Jahre alten Mischlingshündin (etwa die Größe eines Labradors, ca. 20kg) in Argentinien und seit Ende Juli ist sie ernsthaft erkrankt.
Zunächst wurde sie auf eine Blasenentzündung behandelt. Dies konnte auch behoben werden. dann stellte sich jedoch bei einem Ultraschall heraus, dass sich wohl ein Faden von der Sterilisation, die ein Jahr zuvor vorgenommen wurde, entzündet hat und ein Fremdgewebe nun mehr von einer Größe von 10x5cm im Bauchinnenraum gebildet hat.
Es wurde Anfang September der Versuch gemacht, sie zu operieren. Nach Auskunft des Tierarztes wurde die OP aber sofort wieder abgebrochen, da das Gewebe im Bauchinnenraum sehr porös war. So wurde letztlich nichts entfernt.
Die Hündin bekam daraufhin weiter Antibiotika (Enrofloxacin 150, eine Tablette pro Tag). Als auch dies keine Besserung zeigt, und die Hündin zudem anfing, mit dem linken Hinterbein zu hinken, habe ich den Tierarzt gewechselt.
Hier wurde zunächst mit demselben Antibiotikum weiterbehandelt. Eine Urinuntersuchung zeigte, dass keine weitere Blaseninfektion bestand. Zusätzlich wurde Enzymol verabreicht (1 Tablette alle 8 Stunden). Als der Hund nach 30 Tagen Behandlung mit Enrofloxacin keine Besserung zeigte, wurde das Antibiotikum gewechselt. Sie bekam 10 Tage lang Clavamox 125mg 2x 1,5 Tabletten täglich. Danach zeigte sich eine deutliche Besserung. Der Tierarzt sagte, dass man nun abwarten müsse. Nach 6 Tagen verschlechterte sich der Zustand meiner Hündin zunehmend. Sie hinkt wieder stärker, bewegt sich kaum und hat keinen Appetit.
Der Tierarzt hier sagt, dass er kaum noch Möglichkeiten zur Behandlung des Hundes sieht. Man könnte es mit Homöopathie versuchen. Der letzte Ausweg sei eine weitere OP, bei der er jedoch nur eine geringe Chance auf Erfolg sieht, da man nicht wisse, wie es im Inneren des Hundes aussieht und man nicht sicher sein können, ob man die zu entfernende Masse überhaupt erreiche. Eine OP unter Vollnarkose sei immer ein großes Risiko für das Tier, daher vorerst der Versuch der Homöopathie.
Ich selbst bin nicht überzeugt davon und würde eine OP vorziehen, weiß jedoch nicht, welche Risiken bestehen und ob es das nicht noch schlimmer machen könnte.
Meine Idee wäre, durch eine Blut- oder Urinuntersuchung festzustellen, ob weiterhin eine Infektion besteht. Sollte dies nicht der Fall sein, würde ich eine OP der Homöopathie vorziehen. Sollte weiterhin eine Infektion bestehen, könnte man vielleicht noch einmal Clavamox geben, da der Körper ja anscheinend darauf regiert hat und anschließend schnellstmöglich operieren. Der hiesige Tierarzt ist jedoch nicht überzeugt von dieser Variante. Da ich keine Veterinärmedizinerin bin, kann ich auch kein Urteil abgeben, jedoch habe ich kein großes Vertrauen in die hiesigen Mediziner.
Könnten sie mir einen Rat geben? Ich weiß wirklich nicht mehr weiter.
Falls sie weitere Informationen benötigen, gebe ich Ihnen gerne Auskunft. Zudem Verfüge ich auch über 2 Ultraschallbilder und den dazugehörigen Untersuchungsbericht.
Vielen Dank ***** ***** Hilfe!
Kristina

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Hallo,

zunächst müßte die genaue Ursache abgeklärt werden.welche symptome zeigt die Hündin,ftrißt sie schlecht,hat sie fieber?Bitte dies so genau wie möglich beschreiben?Ein Blutbild sollte in jeden fall aktuell erstellt werden?Konnte ein Tumor ausgeschlossen werden?Wurde sie auf sämtliche reiseerkrankungen getestet,wie anaplsmose,Leishmaniose,Borreliose etc?Zudem sollte ein entzündungshemmendes Mittel verabreicht werden.ich sehe in einer hömopathischen Therapie ehrlich gesagt kaum Chancen ,wenn sicher nur über eine medizinsiche eventuell auch Operation,hierzu wäre aber eine genauereAbklärung nötig,in einer Tierklinik,gegebenfalls it dem Hund nach deutschalnd oder USA fliegen und dort in eier Tierklinik vorstellen,dann hätte sie sicher die besten Chancen.Ultraschallbilder genre hier als Anhang senden,vielen dank für die weiteren Informationen vorab,ich antworte dann gerne dazu.

Beste Grüße

Corina Morasch
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Frau Morasch,

vielen Dank für Ihre Antwort.
Ja, der Hund frisst sehr schlecht. Bisher hat sie ein hochwertiges Trockenfutter bekommen, aber seit 3 Tagen frisst sie fast gar nicht. Daher bin ich auf ein gutes Dosenfutter umgestiegen. Auch dieses frisst sie nur zögerlich und sehr wenig. Fieber hat sie nicht und Tumor ist es auch nicht. Reiseerkrankungen können ausgeschlossen werden, da sie aus Argentinien ist. die Standartimpfungen sind auf dem neusten Stand.

Eine Tierklinik gibt es hier leider nicht und ein Flug nach Deutschland oder die USA ist mir leider finanziell nicht möglich.
Ich gehe heute noch einmal zu dem behandelnden Tierarzt und werde erneut auf ein Blutbild drängen.
Eine OP sieht dieser als letzte Möglichkeit und auch da mit wenig Erfolgschancen.
Sie sprachen von einem Entzündungshemmenden Mittel. Hätten sie irgendwelche Vorschläge zu einem Produkt? Wenn möglich mehrere Alternativen, da hier viele Produkte nicht vorhanden sind.
Anbei sende ich Ihnen die Ultraschallbilder nebst einer Übersetzung der Interpretation.
Bild : (25.09.) Vor der 1. Operation:

Im Abdomen stellte man eine Wassereinlagerung zwischen der rechten Niere und dem Kopf der Blase fest (im Kontakt mit beiden Organen). Eine irreguläre, heterogene Masse mit feuchten Anteilen und eine Entzündung des Bauchfells (53x63mm). Passend zu einer postoperativen Reaktion.
(VEJ=Blase, Rl = linke Niere M=Masse)

Bild 2: (28.9.)

Im Abdomen stellte man eine sublumbare Masse (Mitte/links) fest. Sie ist irregulär, heterogen und etwa 10x5cm groß. Sie verläuft ventrolateral links zur Blase. Dorsal ist sie in Kontakt mit großen Blutgefäßen, die sie aber nicht beeinflusst. Im Inneren der Masse stellte man eine Röhrenförmige Formation fest, die etwa 9x3mm groß ist. Sie ist mit dem Uterus verbunden.

(Die Übersetzung habe ich selbst vorgenommen. Ich hoffe es ist Ihnen verständlich).
Vielen Dank für Ihre bisherige Hilfe!
Kristina Plähn

Hallo,

in Ordnung vielen dank,ich schaue mir die Bilder später in Ruhe an und melde mich dann,da ich gerade sprechstunde habe.

Beste Grüße

Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 20015
Erfahrung: praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
Corina Morasch und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich vergaß zu erwähnen, dass ihr immer mal wieder eine schleimige, zumeist klare, teils aber auch mit etwas Blut versetzte Flüssigkeit aus der Vagina tropft. Hierzu sagte mit der Tierarzt, dies sei Flüssigkeit von der Gewebemasse im Inneren.
Und sie legt sehr oft den Kopf von außen auf die Stelle, wo die Entzündung im Körper ist.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Frau Morasch,

ich komme soeben vom Tierarzt. Der Hund hat Fieber und wird nun endlich morgen operiert. Man geht von einem entzündeten Uterus aus. Sie hat eine Penicillinspritze bekommen.

Obwohl man mir sagte, dass es eine komplizierte OP sei und man nicht wisse, ob man das Problem wirklich lösen könne, hoffe ich das Beste!

Vielen Dank für Ihre Zeit und ihren Rat!

Hallo,

die Gebärmutter wurde demnach wie es bei uns hier mesit pblich ist bei der kastration nicht entfernt.anhand den Bildern und ihrer Beschreibung,habdelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Gebärmutterentzündung,nur dann kann Flüssigkit aus der Scheide austreten,Flüssigekit die sonst wo im Bauchraum ist tritt nicht aus der scheide aus.Auch die Symptome das ansprechenauf Amoxiclav spricht dafür.Es wäre daher sinnvoll und notwendig in jeden fall bei einem guten und erfahrenen Chirugen unter Vollnarkose sie erneut zu eröffnen und die gebärmutter entfernenen zu lassen.Anders bekommt man dies nicht in den griff,möglicherweise sind auch verwachsungen vorhanden,es MUß ein erfahrener Chirug operieren sonst hat sie keine Chance ohne Operation auch nicht und sie stirbt dann leider irgendwann daran.Die jetzige Diagnose die jetzt gerade erst gelesen habe,nachdem ich den text hier geschriebene habe ist daher absolut richtig.Ich verstehe nicht wie so dies solange gedauert hatPenecillin und vorallem ein entzündungshemmendes medikament wären sinnvoll und richtig.zu empfehlen wäre Novalgin in einer Dosierung von 30-40mg/kg Körpergewicht vertragen Hunde sehr gut.Für tiere gibt es sonst noch Metacam,ich würde Novalgin aber vorziehen,der wirkstoffvon Metacam ist Meloxicam,eventuell gibt es dies Novalgin sollte sie in jeden fall ebenso wie Amoxiclav für minderstens 10 tage nach der Operation geben.Ich drücke die daumen,sie können sich gerne morgen nochmal melden.

Beste Grüße und alles Gute

corina Morasch
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Liebe Frau Morasch,
ich danke ***** ***** für Ihre Antwort und Ihre Ratschläge.
Ich denke Sie können spätestens jetzt meine Verzweiflung verstehen, wenn sogenannte ausgebildete Tierärzte 3 Monate brauchen, um eine Diagnose zu geben, die Sie anhand meiner Erzählungen und der Ultraschallbilder in 2 Tagen per Ferndiagnose geben können!
Ich werde mir die von Ihnen empfohlenen Präparate und deren Dosierung notieren und Sie den behandelnden Ärzten vorschlagen.
Ob die Mediziner erfahren in Sachen Chirurgie sind, bleibt zu hoffen. Sie gelten jedenfalls hier in der Stadt als gute Tierärzte mit viel Erfahrung. Aber sie sahen ja schon, mit welcher minderer Qualität man es hier zu tun hat.
Ich hoffe das Beste für morgen und werde sie unterrichten, sobald die Hündin wieder zuhause ist. Ob dem Zeitunterschied zwischen Argentinien und Deutschland wird Sie die Rückmeldung dann vermutlich erst am Samstag erreichen.
Vielen Dank ***** *****!!!

Hallo,

in Ordnung ,ich drücke die Daumen.Ja melden sie sich in jeden Fall auch wenn sie noch Frgaen zu Medikamenten ,Dosierungen etc haben.

Beste Grüße und alles Gute

corina Morasch
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Frau Morasch,
meine Hündin ist heute erfolgreich operiert worden. Es wurde alles entfernt. Uterus, Eierstöcke und alles entzündetet Gewebe.
Sie bekommt Antibiotika und ich hoffe, dass damit nun alles ausgestanden ist!

Vielen Dank ***** ***** für Ihre Hilfe. Sollte es zu weiteren Komplikationen kommen oder ich weitere Fragen haben. wende ich mich gerne wieder an Sie!
Danke!

Hallo,

dies freut mich sehr zu hören.Mir selbst ist allerdings unerklärlich warum die Hündin sterilisiert wurde,dies wird n ganz Europa und den USA nicht durchgeführt sondern immer eine kastration,da es bei einer Sterlilisation immert zu diesen Problemen bei Hunden kommt und dies ist auch schon 20-30 Jahre bekannt.Zudem warum die Diagnose solange gedauert hat.Zum Glück ist die operation gut verlaufen,geben sie ihr in jeden fall für 10 tage antibiotikum,mittel der wahl ist Amoxiclav und ein entzündungshemmendes schmerzmittel.Halten sie sie auch 14 tage so ruhig wie möglich nicht toben,springen etc lassen,fdamit dies aUCH ALLES GUT INNERLICH VERHEILEN KANN:iCH DRÜCKE WEITERHIN DIE DAUMEN:

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 20015
Erfahrung: praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
Corina Morasch und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo Frau Morasch,

leider geht es meiner Hündin seit der OP gar nicht gut. Sie möchte nichts fressen und übergibt sich oft. Am Anfang hat sich alles sofort wieder ausgebrochen. Seit gestern behält sie immerhin das Wasser, dass sie trinkt, im Magen.

Wenn sie erbricht, ist es gelber Schaum. Und dazu macht sie ganz furchtbare Geräusche (fast wie ein röhrender Hirsch - besser kann ich es nicht umschreiben)
Sie hat am Samstag, am Sonntag, und am Montag einen Tropf mit Kochsalzlösung und einen mit einer Laktoselösung (wenn ich das richtig verstanden habe) bekommen. Dazu eine jeweils eine Spritze mit Antibiotikum, einem Schmerzmittel und einem Mittel gegen die Übelkeit.

Heute hat sie nur die Spritzen bekommen, da sie ja mittlerweile zumindest kleine Mengen an Wasser trinkt.
Heute habe ich ihr zudem Brühe angeboten, aber sie hat nur sehr sehr wenig davon genommen. Ich biete ihr alle 2 Stunden Wasser und Brühe in sehr kleinen Mengen an, um den Magen nicht zu strapazieren.

Aber es geht ihr überhaupt nicht besser. Sie liegt nur rum und schläft viel.

Fieber hatte sie gestern und heute nicht. Ihre Körpertemperatur betrug nur 36,5 Grad,
Gestern hat sie uriniert und - wenn auch nur sehr wenig - Kot abgelassen. Dieser war flüssig und bräunlich-gelblich.
Ich bin erneut sehr besorgt. Wie schätzen Sie die Lage ein und haben sie einen Tipp?
Vielen Dank! Kristina Plähn