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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Pferde
Zufriedene Kunden: 18370
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Eine Pensionsnehmerin hat heute morgen an ihrer Stute eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Eine Pensionsnehmerin hat heute morgen an ihrer Stute eine geschwollene Unterlippe festgestellt. Ihr Allgemeinzustand war aber normal gut, kleine Anzeichen, dass es sie am Maul beisst, waren da. Am Nachmittag stellte ein weiterer Pferdebesitzer bei seinen Pferden geschwollene Oberlippen fest, während die Lippen der Stute bereits schon fast abgeschwollen waren. Alle Pferde sind in der selben Herde. Als ich am Abend die Heuraufe des Allwetterauslaufes dieser Herde nachfüllen wollte, stellte ich fest, dass diese Gruppe nicht schön gefressen hat, obwohl sie tagsüber immer wieder an den Raufen waren. Ich muss also annehmen, dass da ein Zusammenhang besteht, die anderen Herden (6er-Gruppen) haben das Heu weggeputzt und keine geschwollenen Lippen. Am Heu kann ich nichts Schlechtes erkennen, etwas moosig, aber grundsätzlich von Farbe, Konsistenz und Geschmack nicht wirklich besorgniserregend, sauber, angenehm - diese Art von Heu wurde bis jetzt mehrheutlich gut gefressen. Die anderen drei Pferde derselben Herde haben nicht so auffällig dickere Lippen, ev. ein bisschen, das ist noch schwierig zu sagen. Aber auch da sieht man hie und da ein sich Kratzen des Maules an Bein oder Boxenwand. Fressen tun aber alle normal und es scheint auch nicht weh zu tun. Man kann die Lippen ausdrehen (normale Schleimhäute), ohne dass die Pferde Schmerzanzeichen zeigen.
Haben Sie eine Idee, was das sein könnte? FG Daniela Senn

Hallo,

 

 

ja es war sicher etwas für Pferde allergisches imheu,ob Johannneskraut etc kann ich so nicht sagen.In jeden fall was bei den pferden bei Berührung mit den Lippen eine allergische Reaktion in Form einer Schwellung was typisch dafür ist ausgelöst hat.Bitte entfernen sie umgehend das Heu in dieser raufe,das die Pferde das heu auch nicht gut angenommen haben spricht ebenfalls dafür,daher sollte man ein neues Heu von einem anderen Heuballen geben,dieses verwerfen.Man kann es natürlich auch z.B. an dem Institut für Tierernährung analysieren lassen dann weiß man genau was der Auslöser war,zum Glück kam es nicht zu schweren allergischen Reaktionen wie anaphylaktischen Schock,oder schweren Vergiftungserscheinungen

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Corina Morasch und weitere Experten für Pferde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Tagen.
Vielen Dank. Damit bestätigen sie mein Vorgehen. Das Heu ist bereits entfernt und verbrannt. Eine grosse Portion habe ich bereits zur Analyse zur Seite getan. Eigentlich achten wir auf unseren Heuwiesen auf offizielle Giftpflanzen. Mit der Bioversitätsförderung kommen aber immer mehr "unbekannte" Pflanzen ins Spiel. Hoffe, das Analyseinstitut findet den Übeltäter.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Tagen.
Meinen Sie wirklich Johanniskraut? Oder wollten Sie auf das Jakobskreizkraut ansprechen? War mir nicht bewusst, dass das Johanniskraut allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Hallo,

 

beide lösen entsprechend Reaktionen aus,Johanneskraut reagiert insbesondere zusammen mit Sonnenlicht allergisch an den Hautpartien diese werden empfindlich wie bei einem Sonnenbrand.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch