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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 18627
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Generalisierte Knochenmarkhypoplasie festgestellt 2 Jahre,

Diese Antwort wurde bewertet:

generalisierte Knochenmarkhypoplasie festgestellt

2 Jahre, weiblich, Thai (trad. Siam) aus guter Zucht

Katze hat über die Dauer von 6 Monaten Rondinazol bekommen (gegen Trichomaden). Kann die Krankhiet damit ausgelöst worden sein? Oder ist es definitv genetisch bedingt?

Hallo,

es ist häufig genetisch bedingt,jedoch können auch Medikamente zu einer Knochenmarkshypoplasie führen gerade wenn diese über einen längeren Zeitraum verabreicht wurden.Welche Symptome zeigt die katze,wie waren sonst die Blutwerte?

Beste Grüße

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Die Katze habe ich, Züchter, vor 2 Jahren im Alter von 14 Wochen an einen Züchter nach Italien gegeben. Ich bekomme leider immer nur die Info´s, wenn alle schon passiert ist. So habe ich erst im Nachgang von der langfristigen Behandlung mit gegen Trichomonaden erfahren, parallele wurde Suprelorin der Katze gegeben. Jetzt sollte sie wohl zur Zucht genommen werden, welche Symptome oder Befunde kenne ich nicht.Wie ich dir diese Sommer bereits sagte, hat sich herausgestellt, dass Gilahs Blut eine sehr (zu hohe) Anzahl roter Blutkörperchen enthält.Nach speziellen Blutuntersuchungen stellte sich heraus, dass rote Blutkörperchen auch eine nicht normale und ineffiziente Form haben (diese roten Blutkörperchen enthalten wenig Sauerstoff und der Körper ist daher gezwungen, viele zu produzieren)Wir haben Herzprobleme (Echokard), Bauchprobleme (Öko-Bauch) und Nierenprobleme (Öko-Bauch, Urintest, Erythropietin-Test) ausgeschlossen.Mit einer Knochenmarkprobe konnten wir nachvollziehen, dass Gilah an einer Knochenmarkhypoplasie leidet. Das Knochenmark ist "ausgelaugt" und leidet. Es produziert "gestörte" rote Blutkörperchen und ist gezwungen, viele davon zu produzieren.
Diese Nachricht habe ich heute bekommen
Der tierärztliche Hämatologe erklärte in seiner Diagnose, dass diese Pathologie "unbekannte, aber sicherlich genetische Ursachen" habe; Er riet auch nachdrücklich von reproduktiven Aktivitäten ab, um Risiken für das Leben / die Gesundheit von Gilah und möglichen Welpen (die dieselbe Pathologie geerbt haben könnten) zu vermeiden.Ich züchte seit 22 Jahren und hatte noch nie einen derartigen Befund. Werde die Linien natürlich prüfen, aber möchte mich gegen den stillen Vorwurf verwehren, dass ich eine genetisch kranke Katze verkauft habe.
Vorfahren, Geschwister und Nachkommen sind mir bekannt und ich stehe mit den Besitzern in Kontakt.
Möchte mich auf diesem Weg neutral vergewissern, dass genetische Ursachen nicht einfach behauptet werden dürfen.
Besten Dank

Hallo,

ja dies ist richtig,insbesondere wenn die Geschwister,Elterntiere,bitte testen lassen,alle gesund sind,liegt der Verdacht nahe das die Langzeittherapie oder aber auch der Hormonchip die Ursache dafür sein kann.Es sollte mit dieser Katze aber auf grund des befundes nicht gezüchtet werden,sondern diese kastriert werden.Anhand ihres vorberichts würde ich zwas eine genetische Ursache nicht gänzlich ausschließen,aber doch eine erworbene ursache Medikamentre,Hormontherapie,eventuell auch Infektionserkrankungen,Parasiten welche in Italien leider häufig vorkommen etc als Ursache sehen

Beste grüße und alles Gute

Corina Morasch

Corina Morasch und weitere Experten für Katzen sind bereit, Ihnen zu helfen.