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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Sehr geehre Damen und Herren, wir möchten, nach dem Tod unserer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehre Damen und Herren,
wir möchten, nach dem Tod unserer 23 Jahre alten Katze einen neuen Spielgefaehrten für unsere zweite Katze anschaffen. Diese Katze hat von klein auf immer wieder Schnupfen, der von uns mit Gentamyzin immer erfolgreich gekämpft werden kann. Auf anraten der Tieraertzin wird sie nicht mehr geimpft. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Gefahr besteht,dass sich der Neuzugang sich ansteckte und wie wir das verhindern können, oder wir besser keine neue Katze aufnehmen.
Mit freundlichen Gruessen
Gabriele Bunkrad
Hallo,
wurde schon mal ein Abstrich/eine Tupferprobe genommen und bakteriologisch untersucht? (mit Resistenztest?
Eine gewisse Gefahr der Übertragung von Schnupfenerregern besteht leider für eine andere Katze immer, wenn diese gesund und geimpft ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer schweren Erkrankung allerdings gering.
Grundsätzlich könnte man auch eine neue Katze nehmen, die auch schon mal an Katzenschnupfen erkrankt war und diesen überstanden hat.
Das Immunsystem der neuen (und auch Ihrer Katze) stärken können Sie kurmäßig (4x im Jahr jeweils 3-4 Wochen) mit:
Vitamingaben, "astorin Immustim K" (Immustim K erhalten Sie beim Tierarzt oder online (z.B. hier: http://www.premiumtierfutter.de/astorin-immustim-schachtel-tabletten-p-17861-1.html ).)
-Echinacea D1 und Ferrum phosphoricm D6 (je 3x täglich 1 Tablette, beide imunstimulierend
Folgende Methoden haben sich zur Katzenzusammenführung bewährt:
A) Verhaltenstraining
Zunächst sollten die Katzen in 2 verschiedenen Bereichen in der Wohnung gehalten werden. (Sichtkontakt wäre ok). Die Bereiche sollten täglich getauscht werden.
1. Vor dem Zusammenlassen:
- Pheromonaustausch zwischen den Katzen (Mit Wattebausch oder Zellstoff über die Haut der Unterkieferäste streichen - dort haben Katzen Duftdrüsen, mit denen sie Gegenstände mit ihrem Eigengeruch markieren- , anschließend wird der so gewonnene
Duftstoff auf dem Rücken und der Schulter des anderen Tieres verteilt
dann die jeweilige Katze loben und füttern ( so wird der Duft der fremden Katze mit Angenehmem verknüpft). Diesen Pheromonaustausch sollten Sie möglichst unmittelbar vor jeder Fütterung und möglichst auch vor anderen für die Katzen angenehmen Dingen (Schmusen, Streicheln, Spielen) durchführen.
- Austauschen eines Teils der Schlafdecken auf dem gewohnten Schlafplatz alle 3-4 Tage, so wird der Geruch der anderen Katze mit Angenehmem (Schlaf und Ruhe) verbunden
-vor dem Zusammenlassen sollten die Tiere zu etwa 2/3 gefüttert worden sein und möglichst schon gut bewegt also etwas müde sein. (Satt und ausgelastet streitet man weniger)
-unterstützend allen Katzen 4x täglich 5 Rescue-Tropfen (Bachblüten) mit etwas Wasser oder Katzenmilch geben
Beim längeren Zusammensein (am Besten während der gewohnten Streichel- und Schmusezeit, die die alten Katzen gewöhnt sind):
-Alle Katzen liebevoll streicheln (alle sollten sich geborgen fühlen), evtl. alle Katzen etwas Leberwurst (oder eine andere Lieblingsspeise vom Finger lecken lassen
-Um gegenseitige Fellpflege zu animieren kann man dann etwas Leberwurst oder Sahne (oder sonst eine Lieblingsspeise) auf das Fell beider Katzen streichen.
B) Medikamente
Unterstützen könnte man die Verhaltenstherapie mit folgenden Medikamenten:
- Rescue-Bachblütentropfen (4x täglich 5 Tropfen für 10-14 Tage )
- Feliway-Zerstäuber (enthält katzenspezifische beruhigende Wohlfühl-Duftstoffe , Gesichtspheromone, mit denen Katzen beim Köpfchenreiben von ihnen geliebte Dinge markieren, wird in die Steckdose gesteckt und gibt den für Menschen unriechbaren Duftstoff 4 Wochen lang ab; Ceva, gibt´s beim Tierarzt)
- Felifriend (für den gemeinsamen Gruppengeruch)
Meist funktioniert das Zusammenführen mit diesen Maßnahmen innerhalb von ein paar Tagen, es gibt aber auch immer wieder Einzelfälle, wo sich Katzen nicht so gut "riechen" können, so wie dies bei Menschen ja auch ist. Dies ist aber sehr selten, zu Mindest eine Gewöhnung (Katzen akzeptieren sich gegenseitig) ist fast immer möglich.
Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Im Voraus besten Dank. Falls noch Fragen bestehen, antworte ich natürlich gern noch mal.
Alles Gute & freundliche Grüße ***** *****
Udo Kind
Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Katzen sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Dr. Kind,

ist die Wirksamkeit des Antibiothikas Gentamycin nicht ein Hinweis für eine bakterielle Infektion?

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Bunkrad

Hallo Frau Bunkrad,

ja dies ist ein Hinweis auf bakterielle Infektion, allerdings sind bakterielle Infektionen bei Schnupfen oft sekundär, d.h. sie folgen auf eine Virusinfektion.
Falls es ein Rezidiv insbesondere auch mit eitrigem Ausfluss geben sollte, sollte man - wenn schon einem al ein Antibiotikum gegeben wurde - möglichst vor Gabe weiterer Antibiotika einen Abstrich nehmen und bakteriologisch mit Resistenztest untersuchen lassen.

Freundliche Grüße & danke für Ihre positive Bewertung,

Udo Kind

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Katzen sind bereit, Ihnen zu helfen.