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Tierarzt-mobil
Tierarzt-mobil, Tierärztin
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 4328
Erfahrung:  20 Jahre Berufserfahrung als Kleintierärztin in Kliniken, versch.Kleintierpraxen,als selbstständige mobile Tierärztin
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Hallo Unsere katze hat auf der rechten Vorderpfote eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo

Unsere katze hat auf der rechten Vorderpfote eine Erbsengroße Verdickung, die sich sehr hart anfühlt, die Tierärztin meint "knöchern". Diese verdickung war vor 4 Wochen schon fühlbar, aber wesentlich kleiner. Die Tierärztin meint entweder gar nichts machen oder volles Programm: narkotisieren, röntgen, ggf entfernen (ist aber dort, wo beim Menschen das Handgelenk ist) + 10 Tage Halskrause. Wir sollen jetzt die Entscheidung treffen was wir tun und wenn wir nichts tun wollen soll ich sie in 4 Wochen noch mal vorstellen.

Ich vermeut eine Wucherung am Knochen, ob diese bösartig ist kann ja wohl erst eine Gewebeprobe ergeben. Ich hätte gern eeine zweite Meinung
Guten Tag,

eine sich knochenhart anfühlende Verdickung im Bereich des Knochens sollte unbedingt abgeklärt werden.
Allerdings gebe ich Ihnen recht - eine Probennahme ist bei Verdacht auf einen Knochentumor nicht möglich.

Ich würde erst einmal das halbe Programm empfehlen, um überhaupt eine Diagnose und nachfolgend eine Prognose stellen zu können: eine Röntgenaufnahme, die bei einer zumindest halbwegs kooperativen Katze immer ohne Narkose möglich sein sollte.
Liegt dann ein Knochentumor tatsächlich vor, sollte der Tierarzt bei der Entscheidung, ob eine OP Sinn macht, oder nicht, in jedem Fall helfen, weil diese Entscheidung für Sie als Besitzer nicht in vollem Umfang absehbar ist.
Mit 7 Jahren ist die Katze noch relativ jung - ginge man von einem Tumor aus, der eigentlich immer bösartig wäre, sind 4 Wochen abzuwarten kein guter Rat.

Es könnte sich ebensogut um einen verkapselten fremdkörper handeln, oder um eine Knochabsplitterung.
Auf der Röntgenaufnahme läßt sich erkennen, ob die Verdickung eine reine Weichteilschwellung darstellt, oder ob sie die selbe Struktur wie der Knochen hat, bzw. ob sie vom Knochen ausgeht.
Erst danach läßt sich über das weitere Vorgehen wirklich entscheiden.






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Vielen Dank XXXXX XXXXX !


Mit freundlichen Grüßen,


Christiane Jahnke


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrte Frau Jahnke, die Verdickung hat sich in den letzten Wochen relativ zügig vergrößert und ist nun erbsengroß. Leider ist meine Katze überhaupt nicht kooperativ, röntgen ohne Narkose scheidet definitiv aus. Das Anfassen der Pfote durch die Tierärztin war nur möglich nachdem sich die Assistentin mit Lederhandschuhen geschützt hatte und auch die Tierärztin noch mit einem Handschuh gehalten hat.


 


Eine Operation an dieser Stelle, an der ja viele Adern und Nerven entlanglaufen stelle ich mir sehr schwierig vor, der Knoten läßt sich auch nicht verschieben. Die Katze zeigt aber auch bisher kein geändertes Verhalten


 


Wenn ich sie recht verstehe sollte man sich zunächst Klarheit verschaffen und somit narkotisieren und röntgen. Dann müßte die Tierärztin entscheiden ob eine Entfernung möglich ist oder ob man der Katze noch ein paar schöne Wochen gönnt, bis sie über die Regenbogenbrücke gehen muß.


 


Es fällt mir sehr schwer eine Entscheidung zu treffen, Geld würde keine Rolle spielen, das tier soll möglichst nicht leiden.


 


Mit freundlichen Grüßen


 


Matthias Gerstung

Sehr geehrter Herr Gerstung,

eigentlich erscheint mir ein Knochentumor - gerade an dieser Stelle - nicht die wahrscheinlichste Diagnose zu sein, da diese eher an den Röhrenknochen auftreten (oder an deren Ende - also eher im Ober- oder Unterarmbereich z.B.)
Außerdem sind diese von außen oft gar nicht unbedingt sichtbar - erst nach längerer Zeit fällt eine Umfangsvermehrung des gesamten Gelenkes auf.
Sie beschreiben jedoch eine sehr gut zu lokalisierende Stelle, die sich hart anfühlt und jetzt erbsgroß ist.
Meine Erfahrung im bereich der Knochentumore ist eher dahingehend, daß Lahmheiten auftreten, die sich mit schmerzmitteln kaum beeinflussen lassen und eben evtl. eine umfangsvermehrung des gesamten Gelenkes.
Daher glaube ich eher an etwas anderes, was die Prognose ja durchaus verbessern könnte.
Vielleicht reicht eine Sedation per Tablette zum Röntgen aus.
Außerdem gäbe es die Möglichkeit einer Kurznarkose, die keine chirirgische Toleranz zuläßt, zum Röntgen und evtl. Blutentnahme als OP-Vorbereitung absolut ausreichen würde, um die Belastung des Organismus möglichst gering zu halten.
Stellt sich dann etwas heraus, was relativ gut zu entfernen wäre, könnte man die Narkose vertiefen und dies sofort durchführen.


Mit freundlichen Grüßen,

Christiane Jahnke


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