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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Katzen
Zufriedene Kunden: 7459
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre / Praxis für Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, wir haben seit 2 Jahren eine BKH Kätzin (kastriert),

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben seit 2 Jahren eine BKH Kätzin (kastriert), sie ist jetzt 6 Jahre alt. Vor 4 Wochen haben wir einen kastrierten, 2,5 jährigen Britisch Colourpoint Kater erworben. Unsere Kätzin, die auch in den Garten geht, hat große Angst vor dem Kater und versteckt sich. Wir haben es schon mit Feliway versucht, keine Änderung erfolgt. Was können wir tun?

Lieber Nutze,
leider ist es häufig so, dass es unter Katzen eine große Konkurrenz gibt-die bis zum Mobbing führt, wie wohl schon in Ihrem Fall.

Feliway hilft oft, aber leider nicht immer.

Ich würde Ihnen folgendes Training raten, um ein friedliches Miteienander zu erreichen:
- trennen Sie die Katzen immer drinnen für eine Zeitlang,-und lassen Sie sie nur zusammen, wenn gleichzeitig etwas positives für Beide passiert : zum Beispiel leckeres Futter oder für jeden ein spannendes Spiel.
Der Abstand beim Fressen/Spielen zwischen dem Kater und der Katze muss dabei anfänglich so groß sein, dass weder Aggression (Knurren, Fauchen,Anspringen, Jagen, Schwanzschlagen )
noch Angst von der Katze gezeigt wird. Klappt das, Katzen wieder trennen und
bei nächsen Füttern Schalen etwas näher aneinander rücken.
Der Sinn ist, dass die Katze und der Kater eine positive Verknüfung zu einander herstellen- und die Selbstsicherheit der Katze wieder gestärkt wird, dadurch dass sie den Kater einige Zeit nur zum Fressen sieht.
Zusätzlich können Sie im Umfeld der Katze und des Katers Baldriantropfen umd Katzenminze aufträufeln, das macht eine gute Stimmung.(Liegeplätze, Futterplätze,Kratzbäume etc)- und etwas "high"-ist aber gesundheitlich ungefährlich! Zusätzlich könnten Sie evtl noch Felifriend zum Aufreiben auf die Katze versuchen, es hat einen etwas anderen Wirkungsstoff als Felifriend.
Am erfolgversprechensten ist die beschriebene Methode der positiven Verknüpfung. Das braucht seine Zeit und Geduld, hält dafür -wenn es geklappt hat-auch meist ein Katzen-Leben lang.
Wie lange die Zusammenführung dauert, hängt davon ab, wie groß die Angst und die stark die Attacken schon sind. In vielen Fällen sind einige Tage ausreichend.

Unterstützend zur Entspannung und Beruhigung würde ich der Katze für einige Zeit Rescue Globuli geben (Bachblüten) 4-5mal täglich 3 Globuli pro Tier
Viel Erfolg!

Dr.m.Wörner-Lange

Tierärztin und Verhaltenstherapie




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