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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Kaninchen
Zufriedene Kunden: 12821
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Guten Tag, es geht um mein Widdermädchen Sofie. Sie ist 1,1/2

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
es geht um mein Widdermädchen Sofie.
Sie ist 1,1/2 Jahre alt weiblich und kastriert.
Vor fünf Wochen wurde bei ihr eine bakterielle Blasenentzündung (Urinprobe) festgestellt, die mit Baytril über 7 Tage behandelt wurde. Symptome waren sehr schnell abgeklungen. Danach kam es zu einem Rückfall und sie bekam nochmals Baytril diesmal über einen Zeitraum von 14 Tagen. Im Anschluss daraufhin wird sie bis jetzt mit Chantaris D6 und Echinacea behandelt. Es wurden weitere Untersuchungen durchgeführt um die Blasenerkrankung genauer abzuklären. Sowohl das Röntgenbild, als auch Ultraschall waren unauffällig - ebenso keine Auffälligkeiten im Blutbild. Angeblich also kein Blasenschlamm/gries vorhanden, auch Niere i.O.
Nun verhält sie sich seit etwa einer Woche wieder auffällig, frisst an manchen Tagen schlechter.
Bei erneuter Untersuchung war beim Abtasten die Blase leer und weich, nun wurde allerdings im linken Hängeohr Eiter festgestellt. Die Ärztin spülte das Ohr mit NaCl und sie bekommt nun täglich Floxal Augentropfen ins Ohr.
Nun ergeben sich bei mir einige Fragen und Unsicherheiten. Morgen habe ich einen Kontrolltermin mit ihr, wäre aber froh wenn ich im Vorfeld einfach mal eine zweite Meinungen einholen könnte.
Bei Sofie fällt mir auf dass sie seit etwa einer Woche vermehrt viel trinkt, das hat sie früher nicht gemacht (Fütterung unverändert sehr hoher FriFu anteil).
Kann trotz Unauffälligkeiten im Blutbild bzw Ultraschall trotzdem eine Fehlfunktion der Niere vorliegen (ist das in so jungem Alter von nur 1,1/2 schon zu erwarten?).
Kann es sich um Blasenschlamm/steine handeln obwohl weder im Ultraschall noch beim Röntgen ein derartiger Befund erbracht werden konnte?
Muss ich wenn es sich bei der Blasengeschichte rein um eine bakterielle Sache handelte trotzdem sehr kalziumarm füttern?
Welche anderen Ursachen kann dieses vermehrte Trinkverhalten noch haben?
Hätte man Erkranungen wie Diabetes zb im Blutbild "bemerkt" oder sind zum Ausschluss noch andere Untersuchungen nötig?

Bezüglich der Ohrinfektion zeigt Sofie keine Symptome, sie hat kein Gleichgewichtsproblem, hält den Kopf nicht schief und juckt auch nicht öfter als sonst.
Ist zur Abklärung trotzdem Röntgen bzw CT erforderlich oder reicht eine einfache Untersuchung? Man kann mit blosem Auge gar nichts erkennen, der Eiter muss also tief sitzen und es ist auch keine Ohrräude sondern ebenfalls eine bakterielle Sache.
Wie kann man feststellen ob das Trommelfell betroffen ist?
Raten sie bei einer Ohrentzündung grundsätzlich zusätzlich auch zur Gabe oraler Antibiotika oder reicht es in Form der Tropfen. Da Sofie wie gesagt drei Wochen ein Antibiotika bekam und dieses ja dann auch gegen den Eiter hätte helfen müssen frage ich mich ob man den bakteriellen Erreger im Ohr nicht vorher bestimmen müsste (ist das überhaupt möglich?).
Sind Ohrspülungen auch von zu Hause aus sinnvoll?
Kurz noch ergänzend: Sofies Zähne wurden untersucht- alles in Ordnung, da sie kastriert ist kann man eine Gebärmutterveränderung ausschliessen.
Zur Haltung noch kurz: Sofie lebt mit ihrem Partnerrammler in freier Wohnungshaltung mit eigenem Spielzimmer, Platzangebot rund um die Uhr 60qm die von beiden auch gerne genutzt werden. Auslauf auf dem Balkon gab es auch den Sommer über, wurde nun aber gestrichen wegen Sofie´s Blase da ich Angst habe sie könnte sich auf kaltem oder nassem Steinboden "unterkühlen".
Vielen Dank XXXXX XXXXX ihre Antworten.

Hallo,

 

Ohrspülungen zu Hause würde ich nicht empfehlen. Zu viel Flüssigkeit im Ohr kann Infektionen sogar begünstigen.

 

Folgende Ursachen führen in der Regel zu Ohrentzündungen:
-Parasiten, Bakterien oder Pilze (Diagnose durch Reinschauen ins Ohr mit Otoskop und Untersuchung einer Tupferprobe mikroskopisch und im Labor)
- Entzündungen durch Immunstörungen/ Allergien bedingt , dann aber in der Regel nicht eitrig

Übelriechend sind die Ohren sowohl bei Bakterien (oft eitriger Ausfluss, teilweise auch Mittel- und Innenohrentzündung, dann Antibiotikum erforderlich) als auch bei Hefepilzerkrankungen (Mallassezien).

Bitte stellen Sie Ihr Kaninchen baldmöglichst noch mal einem Tierarzt vor, damit dieser einen Abstrich (zur bakteriologischen und mykologischen Untersuchung) machen kann. Falls Baktereien gefunden werden: Resistenztest zur Findung bestwirksamer Antibiotika (Baytril und Floxal sind in der Regel gut wirksam, für Kaninchen leider nur begrenzte Zahl verträglicher Antibiotika vorhanden , z.B. noch Chloramphenicol oder Marbofloxacin wären möglich).

Homöopathisch könnte man den Hautstoffwechsel im Ohr durch die Gabe von 3x tgl. Calendula D2 und 2x tgl. Sulfur D6 unterstützen (je 5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette),

Ist der Bauch angespannt, frißt es normal, ist die Verdauung normal (auch Größe der Kotbällchen)?

Für den erhöhten Durst sind mehrere Ursachen möglich, insbesondere:
- Diabetes (starker Durst und viel Urin)
- Blasen- und Nierenerkrankungen
- Infektionserkrankung

- Lebererkrankungen

Bitte lassen Sie baldmöglichst den Urin vom Tierarzt untersuchen. Evtl. auch noch mal Blutuntersuchung, in 5 Wochen könnten sich die Werte verändert haben.

 

 

Für Blase und Niere könnte man unterstützend Solidago D6 und Berberis D6 je 3x tgl. 5 Globuli geben.


Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Im Voraus besten Dank. Falls noch Fragen bestehen, antworte ich natürlich gern noch mal.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Tierarzt - Homöopathie und weitere Experten für Kaninchen sind bereit, Ihnen zu helfen.