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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 18402
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Guten Tag! Bei meinem Hund (Parson Terrier, 13.5 Jahre,

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag!Bei meinem Hund (Parson Russell Terrier, 13.5 Jahre, Rüde, kastriert seit 05/2019 wegen Hodentumor) wurde bei rektaler Untersuchung eine Umfangsvermehrung festgestellt. Ich habe ihn beim Tierarzt vorgestellt, weil mir aufgefallen ist, dass wenn er Kot absetzt, im Rektum an der rechten Seite eine Beule zu sein scheint, wenn er drückt, wird diese Beule an der Seite des Afters (an der Schleinhaut, also rot) manchmal sichtbar.
Tierarzt hat auf Analbeutelentzündung behandelt, nachdem er eine Nadelbiopsie gemacht hat und diese auf Tumorzellen negativ war. Also gab es Antibiose, 10 Tage Amoxicillin. Hat nichts gebracht, die Beule kommt immer noch zum Vorschein beim Kotabsetzen. Ansonsten hat mein Hund keine Symptome, nicht das typsche Schlittenfahren, er beleckt die Afterregion nicht, er hat keine Schmerzen. Das spricht ja alles nicht für eine Entzündung oder einen Abzess?
Tierarzt meinte auch, dass er zusätzlich eine Hernie fühlen kann. Wo die genau ist, weiß ich nicht. Von außen ist rein gar nichts zu sehen, weder von der Beule noch von der Hernie.
Ich bin nun ratlos. Ist denn so eine Nadelbiopsie wirklich sicher? Könnte es nicht doch ein Tumor sein? Tumor des Analbeutels? Oder könnte die Beule, die man sieht, die Hernie sein? Sind manche Hernien so gelagert, dass man sie von außen gar nicht sehen kann?
Mein Hund ist vom Allgemeinbefinden her völlig ungestört, mal abgesehen von leichter Leistungsminderung durch seine Mitralklappeninsuffizienz. Aber das aktuelle Problem ist für ihn symptomlos bis auf dass diese rote Beule hin und wieder beim Kotabsatz zum Vorschein kommt.

Hallo,

 

ANHAND IHRER bESCHREIBUNG WÜRDE ICH AUCH VON EINER pERIANALHERNIE;NEBEN DEM rEKTUM BEFINDLICHer Bruch des Perineums ausgehen.Bitte stellen sie den Hund in einer Tierklinik vor,Perianalhernien sollten operativ behandelt werden,da sich diese vergrößern,und es dann auch zu Einklemmungen kommen kann welche sehr schmerzhaft sind und auch lebensbedrohlich werden können.Einen Tumor kann ich so nicht gänzlich ausschließen,die Lage etc wäre aber ungewöhnlich ,auch das negative ergebnis spricht absolut gegen einen Tumor,ich habe gleich an eine Perianalhernie gedacht,dies bitte sobald wie möglich abklären lassen,ich drücke die Daumen

 

beste Grüße und alles Gute

 

corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok, danke erst mal für Ihre Antwort. Das hilft mir schon mal weiter. Aber ist es nicht sehr ungewöhnlich, dass die Beule nur quasi innerhalb des Afters zu sehen ist? Wenn ich diese Hernien google, dann sieht man nur Bilder, wo deutliche Beulen von außen am Hund zu sehen sind. Das ist bei Jamie nicht der Fall, die Beule ist immer nur zu sehen, wenn er Kot absetzt, wölbt sich quasi in den Darmausgang rein. Von außen sieht man nichts auch kann ich die Beule nicht fühlen von außen neben dem Darmausgang. Das ist, was mich etwas irritiert. Ich versuche zurzeit, den Kot weich zu halten, damit er nicht so pressen muss. Werde ihn natürlich auf jeden Fall noch mal dem Tierarzt vorstellen. Danke!

Hallo,

 

ja machen sie das,ich würde aber in jeden Fall raten ihn entweder bei einem anderen Kollegen oder in einer Tierklinik vorstellen und ihn dort nochmals untersuchen zu lassen,leider kann ich ihnen ohne eigene Untersuchung keine genauere Diagnose stellen,allerdings würde die Lage etc in jeden Fall für eine Hernie sprechen,ich drücke die Daumen und wünsche alles Gute.Über eine positive Bewertunf und damit dann auch Bezahlung für mich würde ich mich freuen,vielen Dank dafür vorab

 

Beste Grüße

 

Corina Morasch

Corina Morasch und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.