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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 18293
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Gestern morgen war ich mit meiner 12,5 Jahre alten

Kundenfrage

Gestern morgen war ich mit meiner 12,5 Jahre alten Beagle-Border Collie Mischlingshündin als Notfall zum Tierarzt.

Sie hatte die Symptome eines Schlaganfalls, war bereits mehrmals die Treppe herunter gefallen und/oder gerutscht, hatte sich mehrmals erbrochen und konnte auch Urin nicht mehr halten.

Ihr Körper war nach rechts gekrümmt, die Augen zuckten und wackelten schnell hin und her, das rechte Augenlied hing runter und sie hechelte stark, stehen war unmöglich, beide Hinterläufe hatten keine Funktion.

Nach eingehender Untersuchung empfahl der Tierarzt die Euthanasie. Er vermutete ganz stark, dass es sich um einen Schlaganfall hielt, erwähnte aber auch, dass es sich eventuell auch um ein Vestibulatsyndrom handeln könnte.

In beiden Fällen schätzte er ihre weitere Lebensqualität als sehr gering ein und ihre Lebensdauer als kurz.

Obwohl mein Herz schrie, wollte ich nicht, dass Lucy leidet und ich stimmte zu. Ihr Abschied war ruhig und sie war entspannt. In tiefer Liebe und Dankbarkeit hatte ich die Möglichkeit, mich von ihr zu verabschieden, ihr den Übergang mit ruhigen Worten und in meinem Arm gehalten, erleichtern.

Heute habe ich jedoch so ein schlechtes Gewissen, ob diese Entscheidung zu schnell gefallen ist. Ich wollte halt nicht, dass sie leidet ohne Aussicht auf ein qualitatives Leben.

Nachdem ich aber heute soviel im Internet gelesen habe, bin ich mir nicht mehr sicher, ob diese Entscheidung gut und richtig war.

Natürlich kann ich es nicht rückgängig machen. Dennoch würde ich gerne die zweite Meinung dazu hören. 12,5 Jahre alt, Hündin, Beagle-Border Collie Mischling

Sie war bereits ein bisschen senil, sah nicht mehr so gut und konnte ab und an den Urin nicht mehr halten.

Seit ein paar Monaten hatte sie einen größeren harten Knubbel am Hals, wobei es sich eventuell (lt. Tierarzt) um eine vergrößerte Schilddrüse handelte.

Gepostet: vor 15 Tagen.
Kategorie: Hunde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 15 Tagen.

Hallo,

die Symptome sprechen daüfr das es sich um eine Durchbltungsstörung im gehirtn gehandelt haben könnte,auch ein leichter epileptischer Anfall wäre denkbar.llerdings hätte ich den Hund nicht sofort eingeschläfert,ich hatte schon einige Patienten mit solchen bzw ähnlichen symptomen und konntesehr viele wieder stabilisieren,durch die Gabe von 1-2 Infusionen,entzündugnshemmenden Medikamenten ,Vitamin B-Komplex und einen durchblutungsfördernden Medikament wie Karsivan haben sie viele wieder erholt.Vitamin B und karsivan wurden dann dauerhaft weiter verabreicht.erholen sich die Tiere damit nicht innerhalb von 2-3 tagen dann ist die Euthanasie natürlich ratsam um dem tier einen leidensweg zu ersapren,da dann so keine große Besserung mehr zu erwarten ist wenn die Symptomatik über tage weiter besteht.Auch habeneigne Hunde dann trotz der genannten medikamente nach einiger Zeit erneut einen "Schlaganfall" oder Vestibularsyndrom so wird dieser beim Hund bezeichnet ist aber mit dem menschleichen Schlaganfall vergleichbar.Ich hätte ihrem Hund zumidest eine ChaNCE gegeben,hätte es sich nicht gebessert oder wäre trotz Behandlung nach einigen tagen erneut aufgetreten hätte ich den Hund ebenfalls erlöst,aber ehrlich gesagt nicht sofort.

Beste Grüße

Corina Morasch