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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 8299
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre u. Praxis für Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Ich habe einen Rhodesian Ridgeback Rüden unkastriert der 3

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe einen Rhodesian Ridgeback Rüden unkastriert der 3 Jahre alt ist und seit neusten nur noch schnüffelt bei den Mädchen auch so nur noch schnüffelt. Nun kommt dazu, daß er wenn er alleine ist nur quietscht und jault sagten die Nachbarn. Meine Frage, kann das an den Hormonen liegen, mein Ziel war es Ihn nicht zu kastrieren aber so liegt es vielleicht daran? Und was kann man machen bin mit meinem Latein zu Ende. Mehr als 2 Stunden ist er nicht alleine.

Hallo,

ja- es liegt zum einen sicherlich an den Hormonen, deshalb würde ich raten, ihm erstmal einen Hormonchip für 6 Monate setzen zu lassen.

Ist er dann deutlich ruhiger und entspannter, würde ich ihn operativ kastrieren lassen.

Ale Weiteres ist er jetzt mit 3 Jahren erst richtig erwachsen und versucht sich auch dementsprechend mehr durchzusetzen- wie z.B. durch das Jaulen, wenn er nicht mehr allein sein möchte.

Hier würde zuder Kastration auch vermehrt auf die Rangordnung achten, je rangniedriger er sich fühlt um so besser wird einfacher wird er auch im Zusammenleben.

Dazu einige Tipps:

-es gibt nichts mehr für umsonst (Spiel, Zuwendung, Futter, Anleinen,
Rausgehen): 

zuerst tut der Hund etwas für SIE: z.B. Sitz.


- SIE gehen immer zuerst, auch als erster durch Türen

 nach draußen.
- Spielzeug ist BEUTE und liegt nicht zur freien Verfügung rum.

-Sie beginnen und beenden jedes Spiel(wenn es am schönsten ist) und packen das
 Spielzeug weg.

-

-jede Interaktion, die vom Hund ausgeht wird erstmal ignoriert (Kopf auflegen, Pföteln)
-zum Beispiel durch abwenden
-alles geht von Ihnen aus, sobald der Hund Ruhe 
gibt.

- Der Hund darf nichts einfordern.
-

Futter am Besten für einige Wochen nur noch aus einer Schale die SIE in der Hand halten undzwischendurch 
wegstellen-evtl die Tagesfutterration aus der Hand füttern als Belohnung für gute Übungen.

-KEINE erhöhten Liegeplätze (Bett, Sofa)-zumindest aber darf er nur NACH Aufforderung dorthin.


-viel Grunderziehungsübungen im Haus und draußen.
Ein fester Hundeplatz ist wichtig, auf dem er bleibt , wenn Sie es wollen-am besten 
über Leckerlis antrainieren.

Zum Alleinbleiben ist dies eine gute Vorübung, auch sollte er nicht die ganze Wohnung zur Verfügung haben, wenn er allein ist- je mehr er rumlaufen kann und hört, umso nervöser wird er.
Viel Erfolg!

Dr.M.Wörner-Lange TÄ und Verhaltenstherapie www.problemtiere.de

Ich hoffe,ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button"dem Experten antworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

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Bittebeachten Sie, dass eine Online-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch IhrenTierarzt ersetzen kann.

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