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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 17000
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, unsere 16 Jahre alte Hündin

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere 16 Jahre alte Hündin suchte seit geraumer Zeit nur noch extrem Kühle Plätze zum schlafen aus, trank kein Leitungswasser mehr und war sehr schlapp. Wir waren deshalb mit Ihr am vergangenen Dienstag beim Tierarzt und wollten sie untersuchen lassen. Der Arzt machte nicht wirklich viel, obwohl ich ihm die Situation mehr als ausführlich geschildert hatte. Er schlug einen Bluttest vor und gab uns Tabletten Carprofen flavour gegen ihre Problem mit den Hinterläufen mit. Wir sollten Ihr eine Tablette pro Tag verabreichen und am Donnerstag uns wegen den Blutwerten nochmals melden. Am Dienstag Abend gaben wir ihr eine Tablette. Den ganzen Mittwoch über war unsere Hündin total schlapp und nahm kein Futter und Wasser (wir hatten bereits auf stilles Wasser aus der Flasche umgestellt) mehr zu sich. Wir dachten an Nebenwirkungen der Tabletten. Spät am Nachmittag setzte sie eine Blutlache aus dem After ab. Wir riefen gleich den Arzt nochmal an. Er meinte wir sollen Sie auf Diät setzen, keine Tablette mehr geben und ihr was zum trinken bereit stellen. Wir sollen uns dann morgen wegen den Blutwerten melden und sehen dann weiter. In der Nacht begann für uns dann der blanke Horror. Unsere Hündin setzte immer öfters Blutlachen ab, stöhnte und wimmerte vor Schmerzen. Wir versuchten mehrmals den Arzt zu erreichen, aber leider ohne Erfolg. Der Zustand unserer Hündin verschlimmerte sich von Stunde zu Stunde bis sie dann morgens um 6 Uhr verstarb. Am Donnerstag früh erreichten wir dann endlich den Arzt der uns dann die Blutwerte mitteilte. Die Leberwerte seien extrem hoch ALT (GPT) 3408 und AST (GOT) 950. Thrombozyten 611.
Wir sind verzweifelt und wissen das wir am Tod unserer geliebten Hündin leider nichts mehr ändern können, aber wir würden gerne erfahren, an was sie wirklich gestorben ist.
Weshalb ist sie förmlich ausgeblutet? Weshalb hat sie ständig sehr kühle Schlafplätze aufgesucht? Hätte Sie die Tablette mit diesen Hohen Leberwerten gar nicht bekommen dürfen? Was ist da innerhalb eine Tages nach Verabreichung dieser Tablette passiert?
Wir trauern und fühlen uns schuldig und wären sehr Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns Auskunft geben könnten.

hallo,

sie hätten mit ihr ugehend in eine Tierklinik fahren müssen und nicht weitr abwarten bis sie dann von selbst gestorbrn ist,dies war ehrlich gesagt im Sinne ihres Hundes nicht in ordnung,da sie sich sichtbar gequält hat,hätte man sie erlösen sollen um ihr dies zu ersparen.Der Kollege hat aber auch nicht richtig gehandelt sondern spätestens nach ihrem Anruf in eine Tierklinik verweisen müssen oder sie herbestellen und dann nochmals eine genauere Untersuchung durchführen müssen und sie dann gegebenenfalls auch erlösen müssen,wenn er die Möglichkeiten dazu nicht hatte wie Röntgen,Ultraschall etc wäre in jeden fall eine Überweisung nötig gewesen ,nur abzuwarten war hier nicht richtig und sie vertrösten.Sehr wahrscheinich hatte ihre Hündin eintumoröses Geschehen ,eventuell ist der tumor dann aufgegangen bzw geplatzt.Es wäre denkbar das der Tumor im verdauungstrakt,auch leber,Pankreas etc saß,die Tabletten ,welche sie gegeben haben reizt den magen-darmtrakt,dies hat dann wahrscheinlich zusätzlich zu einer schnellen Verschlechterung beigetragen.sehr wahrscheinlich hätte man sie nicht mehr retten können auch wenn sie gleich in eine Tierklinik gefahren wären,ihr jedoch zuminderst diesen letzten Leidensweg ersparen können.Ich wünsche ihnen dennoch viel Kraft das Geschehene zu verarbeiten und dennoch alles Gute

Beste Grüße

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Morasch,
vielen Dank für Ihre Rückantwort.
Wir hätten Sie so gerne von Ihrem Leid erlöst, das können Sie mir glauben.
Diese Nacht werden wir unser Leben nicht mehr vergessen...
Das mit einer Tierklinik hatten wir auch versucht, hatten aber hier in der Region niemand um diese Uhrzeit erreicht. Die nächste Tierklinik wäre zudem über 1 Stunde Fahrzeit entfernt gewesen und unsere Hündin war zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr transportfähig.
Trotzdem vielen Dank für Ihr Einschätzung.

Hallo,

ja an hätte es garnicht sowiet kommen lassen dürfen sondern schon gestern nach dem ersten Blut absetzen umgehend eine tierklinik oder entsprechende Praxis aufsuchen müssen,leider muss man sagen hat auch der kollege nicht korrekt reagiert,dies ist nicht ihre Schuld,nur sollten sie je wieder eine solche Situation haben dann bitte rechtzeitig entsprechend handeln.man hätte ihr wie gesagt sehr wahrscheinlich nicht mehr helfen können aber sie dennoch zuminderst erlösen.Dazu wäre aber auch ein anderer Kollege in der Lage gewesen,abzuwarten bis sie stirbt war leider im Sinne ihrer Hündin nicht in Ordnung.Dies kann man nun nicht mehr ändern nur daraus lernen das so etwas nicht mehr passiert.Ich sehe hier den Kollegen leider auch in Mitschuld,er hätte dies besser kennen und einschätzen müssen und sie erlösen sollen.Es tut mir wirklich aufrichtig leid für ihre Hündin und auch für sie,dies werden sie ischer nicht ganz vergessen.Dennoch alles Gute

Beste Grüße

Corina Morasch

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