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Tierarzt-online
Tierarzt-online, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 2858
Erfahrung:  Tierärztin
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Unser Hund (6 Jahre) hat Ausfluss aus dem linken Nasenloch.

Diese Antwort wurde bewertet:

Unser Hund (6 Jahre) hat Ausfluss aus dem linken Nasenloch. Am Anfang war dieser durchsichtig und zäh. Jetzt ist er grün und zäh. Er nießt sehr oft und reibt sich die Nase. Beim Spazierengehen ermattet er sehr schnell. Die Nase wurde geröngt. Auf der rechten Seite zeigt sich eine Veränderung des Gewebes. Abstriche wurden vorgenommen und auf Pilze und Bakterien geteste. Beides war negativ. Unter Antibiotikum zeigte sich ebenfalss ein leichter Ausfluss aus dem rechten Nasenloch. Zurzeit bekommt er Bisolvon und Metacam. Leider mit mäßigem Erfolg. Nachts wird er sehr unruhig und hächelt auffällig.
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: was müssen sie noch wissen?

Guten Tag,

Sie haben ja schon einige Untersuchungen machen lassen, die sinnvoll und oft auch zur Diagnose führen.

In Ihrem Fall scheint allerdings die Ursache noch nicht sicher abgeklärt zu sein.

Röntgen alleine ist leider gerade im Kopfbereich nicht aussagekräftig genug.

Deshalb würde ich Ihnen zu folgenden weiteren Untersuchungen raten:

zum einen besteht die Möglichkeit, bis zu einem gewissen Punkt in der Nase eine endoskopische Untersuchung durchzuführen. Dabei wird, wie bei einer Magenspiegelung mit einem Gerät in die Nase geschaut. Falls man dabei Veränderungen sieht, kann eine Biopsie entnommen werden und im Labor auf entsprechende Zellen untersucht werden.

Wenn dies nicht zum Erfolg führt, hilft nur noch eine Untersuchung im MRT.

Beide Untersuchungen können nur in speziellen, größeren Kleintierkliniken durchgeführt werden.

Je nach Ergebnis muss dann behandelt werden.

Es kann sein, dass ein kleiner Fremdkörper sich festgesetzt hat. Auch eine Entzündung im Bereich der Nasennebenhöhlen kann die Ursache sein. Oft sind es auch Polypen, die die Probleme verursachen.

Im schlimmsten Fall kann leider auch ein Tumor dahimter stecken.

Da die Ursachen sehr unterschiedlich sein können, kann auch keine allgemeine Behandlungsempfehlung gegeben werden.

Deshalb sollten zuerst eine sichere Diagnose gestellt werden.

FreundlicheGrüße

B.Hillenbrand

Tierärztin

Ichhoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und stehe über denButton "dem Experten antworten" für weitere Fragen zur Verfügung.

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Bittebeachten Sie, dass eine Online-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch IhrenTierarzt ersetzen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Eine Endoskopie der Nase wurde schon durchgeführt. Ein Fremdkörper befindet sich nicht in der Nase. Von einem MRT wurde mir abgeraten. Eine OP sei bei einem Tumor nicht möglich da es sich um ein sehr kritisches Aral (Nase des Hundes handelt). Kann hier eventuell Sinupret oder ähnliches versuchsweise gegeben werden?

Ok, Das Problem ist, dass man so eben nicht gezielt behandeln kann und dadurch meist leider auch der Erfolg recht mäßig ist.

Grundsätzlich kann man Sinupred auch einem Hund geben, allerdings wirkt es bei Hunden bei weitem nicht so gut wie bei Menschen. Als Schleimlöser sind Bisolvon (nicht bei Lungenoedem) , was Ihr Hund ja schon bekommt oder evtl. ACC, Dosierung 3 - 5 mg pro kg Hund, 3 x tgl. deutlich wirksamer.

Man kann dies unterstützen, indem Sie den Hund inhalieren lassen: eine Schüssel mit warmem Kamillen-Salz- Wasser, nicht zu heiß, dann den Hund davorsetzen und direkt daneben Leckerlies geben.

Auf ausreichende Luftfeuchtigkeit achten.

Euphorbium D4, 3 x tgl. 1 Tabl.

Euphorbium comp. Heel Nasentropfen, falls Ihr Hund dies toleriert.

Sollten Sie den Eindruck haben, dass Ihr Hund Schmerzen hat, ggf einmal das Schmerzmittel wechseln, z. B: auf Metamizol (Novalgin), 20 - 40 mg pro kg 3 x tgl.

Es ist leider wirklich nur bei bestimmten Tumoren möglich, diese operativ zu entfernen.

Sollte Ihr Tierarzt den Verdacht haben, könnten Sie sich ggf einmal mit der Tierklinik in Hofheim in Verbindung setzen. Diese sind gerade in der Tumorbehandlung sehr erfahren.

Aber dabei ist immer ein MRT unumgänglich.

Tierarzt-online und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.