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Tierarzt-online
Tierarzt-online, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 2783
Erfahrung:  Tierärztin
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guten Morgen, bei meinem Hund , Rüde, kastriert, 16 J alt

Diese Antwort wurde bewertet:

guten Morgen,
bei meinem Hund , Rüde, kastriert, 16 J alt ist, mit einem diagnostozierten leichten Herzfehler aber sonst grundsätzlich fit (da er 14 J nahezu tägl am Pferd mitlief, was er aber von selber einstellte) scheint ein Luftröhrenproblem vorzuliegen . Das äussert sich darin, dass er beim Atmen röchelt, sich schwer tut beim Einatmen - allerdings nicht in Ruhe. Sobald ein wenig Impetus eintritt (Herrchen kommt; Freude auf Spaziergang, Futter) wird es schlimmer. Das anfängliche gelegentliche Brummen hat sich zu einem hustend-ähnlichen Röcheln gesteigert, gefolgt von einem angestrengten "Huster" nach einer Serie solcher Atemzüge.
Anfänglich wurde der Hund aufgrund seiner leichten Herzinsuffizienz mit Cardisure behandelt (ohne Besserung der obigen Symptomatik); Entwässerungstabletten führten nur zu einen "undichten" Tier. Da es für mich stellenweise so klang und aussah, wie bei einem dämpfigen Pferd, behandelte unser TA auch auf Asthma (erfolglos). Zuletzt erhielt er noch einmal 3 Wochen lang Prednisolon und Karsivan (erfolglos).
Nun habe ich gehört, dass eine Erklärung in einer möglichen Erschlaffung des hinteren Teils der Luftröhre bestünde. Durch den verengten Querschnitt wird die Atmung ziehend, keuchend, angestrengt und das könnte die schnarchähnlichen Geräusche erklären.
Frage: Könnte das zutreffen? Wie wird es diagnostiziert? Kann man dort nicht "einfach" einen Stent setzen, damit der Querschnitt wieder offen gehalten wird? Wie erfahre ich, wo der Hund nicht mittels Spritze sediert wird, sondern intubiert?
Für Ihre Antwort danke XXXXX XXXXX auch im Namen Einsteins!
Andrea Krux
Guten Tag,

Es wäre sinnvoll, zuerst einmal die Ursache für die Atemprobleme feststellen zu lassen. Dazu sind weiterführende Untersuchungen erforderlich.
Ich würde Ihznen raten, diese in einer auf Innere Krankheiten spezialisierten Kleintierklinik durchführen zu lassen. Diese haben die entsprechende Erfahrung mit diesen Erkrankungen.

Mögliche Ursache sind:
-- Herzinsuffizienz mit Lungenoedem
-- Entzündung (Luftröhre, Bronchien
-- allergische Probleme
-- Fremdkörper
-- Tumor
-- Veränderungen an der Luftröhre

Ich weiß, dass Sie medikamentös schon einiges versucht haben. Aber eine gezielte Behandlung ist erst nach gesicherter Diagnose möglich. Deshalb kommen auch Veränderungen in Betracht, gegen die Ihr Hund schon Medikamente bekommen hat.

Wichtig sind jetzt zuerst einmal Röntgen und Ultraschalluntersuchungen von Luftröhre, Brochien und Herz. Diese sind in der Regel ohne Sedierung durchführbar. Auch ein EKG kann jetzt weiterhelfen.

Der nächste Schritt wäre dann eine Tracheoskopie und Bronchoskopie. Dabei kann die Luftröhre und die Bronchien untersucht werden. Sollte verändertes Gewebe (tumorös oder entzündlich)vorhanden sein, kann direkt eine Biopsie (Gewebeprobenentnahme) durchgeführt werden.

Zu Ihrer Frage nach der Sedierung:
Intubiert werden kann ein Hund leider nur, wenn er vorher sediert wurde. Dies erfolgt immer über eine Injektion. Dabei wird die Dosis aber nur so gering gewählt, dass er das Intubieren zuläßt.
In Tierkliniken ist die Inhalationsnarkose eine Routinenarkose.

Wichtig wären bei einem Hund von 16 Jahren vorher eine Blutuntersuchung, ob er körperlich in der Lage ist, eine Sedierung gut zu überstehen. Dazu werden die entsprechenden Parameter und Organwerte überprüft.

Wenn die Diagnose sicher gestellt ist, kann dann über mögliche Therapien gesprochen werden. Grundsätzlich ist es möglich, auch bei Problemen der Luftröhre operativ einzugreifen. Die Art der Operation muss aber vom Befund und vom Einzelfall abhängig gemacht werden.

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Vielen Dank XXXXX XXXXX!

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B. Hillenbrand
Tierärztin


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Mit freundlichen Grüßen

B. Hillenbrand

Tierärztin

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Morgen, Frau Hillenbrand,


 


besten Dank für Ihre Antwort auf unsere Problematik mit der Atmung.


Grundsätzllich meine ich ja auch, dass nun zuverlässig diagnostiziert werden sollte, statt unter Medikamentengabe im ausschlussverfahren vor zu gehen.


WIE, allerdings, FINDE ICH eine ordentliche Kleintierklinik, die auf die von Ihnen beschriebene Diagnostik eingerichtet ist, und die erforderlichen (Vor-)untersuchungen durchführt? Letztlich sind doch alle Praxen private, gewinnorientierte Unternehmen; die Praxishelferinnen werden (wieder einmal ) sagen: klar, kommen Sie mal, dann schauen wir weiter - und ob ich dann eine solche Diagnose erhalte, oder wieder nur einen weiteren trial-error - Ansatz, sei dahingestellt.


Gibt es eine Liste solcher Kliniken mit Leistungskatalog? Wenn ja, wo, bitte? Wir wohnen im Grossraum Trier (Rheinland-Pfalz)


Besten Dank im voraus,


Andrea Krux

Danke XXXXX XXXXX Antwort.

Tierkliniken haben eine deutlich umfangreichere Ausrüstung zur Diagnosestellung als normale Praxen. Auch arbeiten dort Tierärzte mit Spezialausbildung als Fachtierärzte für Kleintiere.
Sie sollten darauf achten, dass es eine Tierklinik für Kleintiere ist.
Persönlich kenne ich leider keine Kleintierklinik im Trierer Raum, da ich aus NRW, Essen komme.


Die Tierärztekammer Rheinland-Pfalz kann Ihnen jedoch bei der Suche nach einer Kleintierklinik helfen. Link:
http://ltk-rlp.de/node/89

Sie können auch über das Internet suchen, z. B: über www.vetfinder.mobi

Sollten Sie trotzdem Zweifel haben, müssten Sie sich an eine Universitätsklinik wenden. Das ist leider von Trier aus eine weitere Fahrt. Die nächste Uni-Klinik wäre Gießen. Link:
http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb10/institute_klinikum/klinikum/kleintierklinik

Auch kann man Ihnen an der Uni Giessen ggf telefonisch eine entsprechend ausgerüstete Klinik in Ihrer Nähe nennen.

Ich kann Ihr Problem gut verstehen und hoffe aber, Ihnen mit den genannten Adressen geholfen zu haben. Weitere Fragen beantworte ich Ihnen gerne.

B. Hillenbrand
Tierärztin
Tierarzt-online und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.