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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 8194
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre u. Praxis für Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Seit zwei Monaten wurde bei meinem Hund (Norwich Terrier) 13

Diese Antwort wurde bewertet:

Seit zwei Monaten wurde bei meinem Hund (Norwich Terrier) 13 Jahre eine geriatrisches
Vestibulärsyndrom festegstellt. Behandlung mit Karsivan 50 2x täglich.Kopfschiefhaltung besteht weiter.Ebenso kann er sehr schlecht laufen,kippt ab und zu um.Erschwertes Fressen
durch die Kopfschiefhaltung.Seitdem hat er ausserdem ein stark entzündetes Auge,was schon mehrfach mit Antibiotica behandelt wurde.Bislang jedoch kein Erfolg.Könnte mit dem Auge ein Zusammenhang bestehen? Gewicht hat er abgenommen.
Wann ist es sinnvoll das Leiden des Hundes zu beenden??
Mache mir selbst Vorwürfe, dass ich egoistisch handele wen ich meinen Hund nicht gehen lasse.Was würden Sie mir raten???
Ich bedanke XXXXX XXXXX eine Fachärztliche Antwort.
Mit freundlichen Grüssen

Hansgeorg Wind

Lieber Nutzer,

Die schwere Erkrankung Ihres Hundes tut mir sehr leid und ich kann sehr gut verstehen, dass hier eine Entscheidung sehr schwer ist.

Ein solches Vestibularsyndrom ensteht ja über Durchblutungsstörungen im Innenohr, diese können durch Gefäßverkalkungen aber auch z.B. Tumoren bedingt werden- in Ihrem Fall wie Sie schreiben eher altersbedingte Veränderungen.

Auch ein leichter Gehirnschlag durch Gefäßveränderungen ist altersbedingt zusätzlich denkbar, dies würde auch die Augenerkrankung erklären können- durch eine evtl. beteiligte Schädigung des

Sehnerves kommt es zu verschlechtertem Sehen und dadurch bedingt zu einer oft rezidivierenden Augenentzündung.

Die Behandlung mit durchblutungsfördernden und gefäßerweiternden Medikamenten ist die einzig mögliche Therapie-oft zusätzlich mit Elektrolytinfusionen , besonders in der Anfangszeit.

Da sich Ihrer Beschreibung nach in den letzten 2 Monaten keine Besserung trotz adäquater Behandlung ergeben hat denke ich, das es bedauerlicher Weise auch in nächster Zeit keine positiven Veränderungen mehr geben kann.

Da Ihr Bobby wie Sie es beschreiben, sich nicht mehr richtig orientieren kann , umkippt und auch nicht mehr gut frißt, denke ich, es wäre gut ihn bald zu erlösen, so schwer diese Entscheidung für Sie auch ist.

Im Laufe der nächsten Zeit wird sich sein Zustand vermutlich eher weiter verschlechtern und auch psychisch ist es so für Ihren Hund uns Sie eine sehr große Belastung, denn er merkt ja noch, dass er nicht mehr normal laufen kann und das es ihm (und Ihnen) schlecht geht- auch wenn er vermutlich keine großen Schmerzen hat.

Deshalb glaube ich, dass es eine große Erlösung für Ihren Hund wäre, gehen zu dürfen- so schrecklich es für Sie nach den langen gemeinsamen Jahren auch ist.

Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Kraft!

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Viele Grüße Dr.M.Wörner-Lange

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