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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Großtiere
Zufriedene Kunden: 17102
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Was kann man gegen ein Zyste am Karpalgelenk machen. Wurde

Diese Antwort wurde bewertet:

Was kann man gegen ein Zyste am Karpalgelenk machen. Wurde auf Röntgen festgestellt, akute Lahmheit sowie Entzündung .2 Wochen mit Entzündungshemmern behandelt, Schellung zurückgegangen,lahmfrei im Schritt. 4 jähriges Pferd, im August angeritten, kein Problem bis Dezember Tritt auf Stange mit gleichzeitiger Lahmheit. Danach Wechseln zwischen lahmfrei, Beugeprobe ohne Befund und wiederum Lahmen
Hallo,

danke XXXXX XXXXX Anfrage.

Seit wann besteht die Lahmheit genau? Welche Medikamente wurden bisher genau gegeben?

Gruss,
Corina Morasch
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Nach dem Tritt auf die Stange hat sie gleich gelahmt, wr im Dezember. Ab dann haben sich die lahmheitsfreie Perioden abgewechselt.Nach der letzten Leitungsanesthesie in der Bereich Karpalgelenk eingegrenzt wurde, ist das Bein akut angeschwollen und sie konnte es gar nicht mehr belasten. Am Anfang Equipalazon oral, dann Spritzen mit Antiobitika und Entzündungshemmer( Namen des Medikamentes kenne ich leider nicht)Eine genauere Röntgenunters. des Karpalgelenks wurde durchgeführt, Zyste entdeckt. Am Dienstag soll sie ein Medikament ins Gelenk gespritzt bekommen. Nehme an Hyaluronsäure oder Cortison, bin aber nicht sicher

Hallo,

 

es wäre eventeull sinnvoll vorher eine direkte Gelenksanästhesie zu machen,insbesondere wenn das pferd deutlich lahmt.Dies wäre dann ein eindeutiger Beweis ,daß die Zyste dafür verantworltich ist,wovon ich auch ausgehen würde.Man könnte ferner noch eine CT-Untersuchung machen da man damit den zystoiden Defekt noch besser darstellen kann und somit auch eine bessere Aussage über größe ,Belastbarkeit etc treffen kann.Therapeutisch ist die Gabevon Cortison,Hyarulon direkt ins Gelenk absolut richtig und wird meist bei solchen Befunden durchgeführt.Zudem wäre eventuell ein Spezialbeschöag ,wie z.B. Eiereisen,seitliche Aufzüge sinnvoll,hängt etwas von der Stellung des Pferdes ab.Ansonsten kann man eventeull es noch mit einer Behandlung mit Tildren versuchen um damit die Knochensubstanz wieder etwas aufzubauen,würde ich aber rdt wenn die Gelenksinjektion nicht hilft,und der Spezialbeschlag auch keine verbesserung bringt,da diese Therapie recht teuer ist und auch keine Garantie auf eine Verbesserung darstellt.Leider ist generell die Prognose bei einer vorhanden Knochenzyste leider sehr vorsichtig zu stellen,da die Pferde trotz aller Bemühungen und >Therapien oft immer wieder lahmen und dann als Reitpferd oft nicht einsetzbar sind.Sie können ihm zur Unterstützung auch noch Ergänzungsfuttermittel welche Glukosaminoglycane etc enthalten geben ,z.B. Alvitan Cartilgo von Albrecht oder Mobifor ultra von Nutrilabs,mehr ist dann aber therapeutisch nahezu nicht möglich.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Danke für die Info, eine letzte Frage noch. Die Stute hat eine leichte Fehlstellung, steht zehenweit. Sind in dem Fall auch Eiereisen angebracht? Und macht es einen Sinn sie eine Zeitlang auf Koppel zu stellen wenn sie ganz lahmfrei ist.Momentan führen wir sie nur im Schritt.


LG

Hallo,

 

bezüglich des Beschlages sollten sie dies mit einem erfahrenen Hufschmied für orthopädische Beschläge sprechen,eventuell wären dann auch Stegeisen etc besser oder man beläßt es bei einem "normalen" Besschlag,eventuell mit seitenaufzügen.Da es sich um eine noch junge Stute handelt wäre es sicher ganz gut sie nachdem sie lahmhetsfrei ist eventuell nochmals für 6 Monate ca auf die koppel zu stellen und anschließend langsam wieder mit dem Reiten zu beginnen,sollte sie dann erneut lahmen kann man eventuel dann noch eine tildrenbehandlung in Erwägung ziehen.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Eine allerletzte Frage. Kann die Zyste durch ein Trauma ausgelöst worden sein, wie dieser Tritt auf die Stange ( da sie sie ja dann zeitgleich angefangen hat zu lahmen) oder hat dieser Fehltritt nur das Problem zutage gebracht. Hätte man die Zyste schon auf den Röntgenbildern der Ankaufuntersuchung sehen müssen, diese waren nämlich unauffällig. Kann man eine OP in Erwägung ziehen ?Wir sind ziemlich frustriert denn die Stute wurde für meine Tochter gekauft nachdem sie ihr Kaderpferd a


uf einem Turnier durch Trümmerbruch verloren hat. Und jetzt das....

Hallo,

ich kann Ihre Enttäuschung verstehen.

Die Ursache für die Bildung der Zyste läßt sich leider im Nachgang nicht 100% klären, da es verschiedene Ursachen gibt. Da kleine Zysten auf einem normalen Röntgenbild nicht genau zu erkennen sind, kann die Zyste theoretisch bereits bei der AU vorhanden gewesen sein. Hier müssen Sie sich deswegen keine Vorwürfe machen.

Durch ein Trauma wird eine Zyste zwar selten ausgelöst, dies ist aber möglich, der Zusammenhang muss also kein Zufall sein.

Eine OP würde ich wenn dann nur nach einem CT Bild machen lassen. Der Kollege kann dies dann mit den Bildern besser abschätzen.

Beste Grüße,
Corina Morasch
Corina Morasch und weitere Experten für Großtiere sind bereit, Ihnen zu helfen.