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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 8811
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Anwalt, ich bin Selbständig und hatte

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Anwalt,
ich bin Selbständig und hatte eine Kundin die bei mir eine Webseite, Katalog und ein Prospekt gebucht hat.
Die Webseite habe ich Ihr fertiggestellt und Sie war nicht zufrieden und wollte jedes mal kostenfreie Änderungen haben. Das Katalog hatte ich fertiggestellt und ihr hatte das absolut nicht gefallen und Sie wollte das Geld zurück von allem. Also Seite, Prospekt u. Katalog. Dann habe ich Ihr Lösungsvorschläge gegeben, da ich nicht bereit war das ganze Geld zu erstatten von 3200 €. Der Lösungsvorschlag diesbezüglich habe ich im Anfang beigefügt und den hat Sie abgelehnt und ab da an immer wieder gedroht mich anzuzeigen & Co. wenn ich nicht alles erstatte.
Meine Frage, kann sie mich dafür anzeigen und wie soll ich mich rechtlich nun verhalten, dass ist schon einige Monate her und seitdem ist Stille. Ich habe Ihr gesagt, dann warte ich auf Ihr Anwalts schreiben.Wie verhalte ich mich nun und kann sie mich dafür verklagen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.

Mit freundlichen Grüßen

Kianusch Ayazi, LL.B. (BLS), LL.B. (UNISA)

- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Es ist das Recht eines jeden eine Strafanzeige zu erstatten, wenn der Anzeigende vermutet, dass eine Straftat vorliegt.

Sie haben jedoch keine Straftat begangen. Es handelt sich bei der Angelegenheit um eine vertragsrechtliche Streitigkeit. Diese ist jedoch strafrechtlich in keiner Weise relevant.

Insofern würde die Kundin aller Wahrscheinlichkeit nach abgewiesen, wenn Sie deswegen eine Anzeige erstatten möchte. Jedenfalls würde eine Anzeige gegen Sie jedoch fallen gelassen, da Sie keine Straftat begangen haben.

Sie haben Ihrerseits schon ein Einigungsangebot unterbreitet, welches die Dame abgelehnt hat. Insofern sehe ich keine Veranlassung für Sie hier weiter tätig zu werden. Ich würde Ihnen empfehlen, die Angelegenheit auszusitzen. Es besteht erfahrungsgemäß eine gute Wahrscheinlichkeit, dass die Kundin die Angelegenheit nicht weiterverfolgt, weil sie das Prozessrisiko fürchtet. Falls Sie doch ein Anwaltsschreiben o.ä. erhalten, so können Sie überlegen, dann nochmals ein Einigungsangebot zu unterbreiten. In aller Regel liegt es im Interesse aller Beteiligten, eine solche Angelegenheit durch eine gütliche Einigung abzuschließen. Ein gerichtlicher Rechtsstreit ist mit erheblichen Kosten und Aufwänden verbunden, die man üblicherweise vermeiden möchte.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Auskunft behilflich sein.
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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
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