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rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 2120
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht
60461484
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rafozouni ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr ch habe folgendes anliegen: derzeit bin

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter HerrCustomerch habe folgendes anliegen: derzeit bin ich wegen eines verstossen gegen 29a btmg (2017 fing es an, nov. 2021 rechtskräftig verurteilt) zu 11 monaten haft auf 2 jahre bewährung verurteilt. Ich habe soweit allemeine auflagen erfüllt und bin seitdem (2017) straffrei un dhabe mir nie etwas anderes zu schulden kommen lassen. Nun möchte ich im august nach Japan reisen für 10 Tage. Es gibt zwar kein Visum, allerdings wird bei der einreise ein formular ausgefüllt, indem gefragt wird ob man schoneinmal straftätig wurde in japan oder einem anderen Land. Kann meine Vorstraafe am flughafen gesehen werden? Was sind meine Optionen meinen Urlaub odch anzutreten? Ist es ratsam die vorstrafe einfach zu verschweigen und darauf zu hoffen dass nicht weiter nachgeforscht wird?Vielen Dank für Ihre Hilfe
Sehr geehrter Kunde,

ich werde Ihre Frage prüfen und melde mich wieder. Bitte etwas Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

Nach meiner Recherche sieht es wie folgt aus:

Die Beamten am Flughafen in Japan haben keinen Zugriff auf irgendwelche Registereintragungen, so dass man dort die Verurteilung nicht sehen wird.

Es bestehen aber wohl sehr strenge Einreisebestimmungen für Japan, wobei insbesondere für Personen, die wegen eines Drogendelikts verurteilt worden sind, ein Einreiseverbot besteht.

Bei dem Formular, welches auszufüllen ist, handelt es sich um die weiße Einreisekarte, in welcher auch nach Vorstrafen gefragt wird. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass nachträglich doch noch eine Überprüfung stattfindet, kann ich nicht dazu raten, hier zu lügen, denn dann läge eine illegale Einreise vor, was im schlimmsten Fall wohl zu einer Haftstrafe führen kann.

Auf den Seiten

https://www.japan.travel/de/de/guide/einreise-japan/ und

https://www.weg.de/info/einreisebestimmungen/japan

wird Personen mit Vorstrafen angeraten, sich im Vorfeld (z.B. bei einem japanischen Konsulat oder der Botschaft) zu erkundigen, ob man ggfls. doch trotz Vorstrafe einreisen kann und eben dies würde ich Ihnen auch empfehlen.

Wenn die Karte nicht wahrheitsgemäß ausgefüllt wird, müssten Sie sich ansonsten während Ihres gesamten Aufenthalts Sorgen darüber machen, ob Sie nicht doch noch als Vorbestrafter bzw. Verurteilter entlarvt werden und dann ggfls. Probleme bei der Ausreise bekommen.

Wie das Sprichwort sagt: „Ehrlich währt am längsten“. Daher sollten Sie bei der Wahrheit bleiben und eben wie gesagt im Vorfeld klären, ob es Schwierigkeiten geben kann oder nicht. Sollten solche Schwierigkeiten möglich sein, sollten Sie Ihre Reisepläne vielleicht besser ändern.

Sorry, dass ich Ihnen nichts anderes sagen kann!

Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben und wäre für eine positive Bewertung (3-5 Sterne anklicken) dankbar, da ich andernfalls für die erfolgte Beratung nicht bezahlt werde.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

rafozouni und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Sehr geehrter Herr Fazouni,vielen Dank für Ihre schnelle und kompetente Antwort! Ich werde mich bei dem zuständigen Konsulat erkundigen. Könnten Sie mir zufällig auch Auskunft darüber geben, ob so eine Stichprobenartige Kontrolle üblich ist (wenn auch selten) und ob diese stattfinden kann, auch wenn ich mir in Japan nichts zu Schulden kommen lasse? Gibt Deutschland "einfach so" auf anfrage Auszüge aus dem Strafregister frei oder muss es dafür triftige gründen geben bzw. ist die Einreise ein solcher.
Vielen Dank!

Ich kann Ihnen aus eigener Kenntnis leider nicht sagen, ob stichprobenartige Überprüfungen stattfinden.  Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass ohne Anlass von deutscher Seite aus Auskunft erteilt wird, doch „der Teufel ist ein Eichhörnchen“….Sie sollten daher kein Risiko eingehen!

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Vielen Dank nochmals! Ein eletzte Frage noch. (und damit möchte Ich Ihre Kompetenz in keiner Form anzweifeln) Wenn Sie an meiner Stelle eine zweite Meinung einholen würden, welcher Fachanwalt (Zivil/Straf/Ausländer -Recht) wäre der richtige Ansprechpartner bezüglich der Möglichkeit der eben besprochenen nachträglichen überprüfung.
Alles gut! Kein Problem! Da wäre wohl am ehesten an einen Fachanwalt für Strafrecht zu denken.