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rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 735
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht
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rafozouni ist jetzt online.

Sehr geehrte RA/in, beim Gerichtsprozess um Schulden, gab

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte RA/in,beim Gerichtsprozess um Schulden, gab die Beschuldigte an, sie habe nur ein Teil (500€) vom geforderten 2000 € geliehen bekommen. Vor dem Gerichtstermin schrieb ihre Anwältin, sie habe das Geld geschenkt bekommen. Dann sagte die beschuldigte, sie habe die Schulden beglichen, indem sie ein Kuvert mit dem Geldinhalt in den Briefkasten getan hat. Die Beschuldigte gab an, beim WhatsApp Verlauf zugegeben zu haben, dass sie dem Kläger das Geld schuldet, aber sie sei bedroht worden. Die Richterin hatte ständig Fragen an die Beschuldigte gestellt.Dann sagte die Beschuldigte, sie wird bedroht vom Kläger und sie hätte Schmerzensgeld verlangen können, wobei hier die Richterin nicht eingegangen ist. Als die Beschuldigte es wiederholte, dass sie bedroht wird, fragte der Kläger, ob er auch was sagen darf. Er sagte, er habe sie nie bedroht, noch habe er Geld zurückbezahlt bekommen. Die Richterin sagte, die Beschuldigte mache ständig Widersprüche, beim Kläger stimmt die Reihenfolge. Eine Einigung wollte die Beschuldigte nicht machen, weil sie kein Geld bekam. Später sagte sie, sie habe es zurückbezahlt.Der Kläger ist nicht gefragt worden. Die Beschuldigte kam ohne Anwalt, da sie ihren Anwalt nicht bezahlen wollte und Prozesskostenhilfe hatte sie nicht gemacht. Die Beschuldigte sagte zur Richterin, sie hätte die Unterlagen bei einer Frau Abgegeben.Es war ganz klar, dass die Beschuldigte die Richterin an die Nase herumführen wollte. Trotzdem machte die Richterin keine Entscheidung, sondern machte einen neuen Termin in 2 Wochen. Hier soll ohne Einladung der Beschuldigte und Kläger eine Entscheidung fallen.Der Kläger hatte beim Prozess kaum etwas gesagt, weil er nicht befragt worden ist. Die Richterin war nur mit dem Beschuldigten im Gespräch.
War das Verhalten vom Kläger falsch, hätte der Kläger bei jeder Lüge was machen sollen?
Aus welchem Grunde gab es keine Entscheidung?Mit freundlichen Grüßen
Ein Ratsuchender

Sehr geehrter Kunde,

Sie sprechen zwar immer von der Beschuldigten, doch handelte es sich bei der Verhandlung wohl nicht um einen Straf- sondern Zivilprozess. Im Zivilprozess heißen die Parteien Kläger und Beklagter.

Bei einem Zivilprozess wird nie unmittelbar im Termin eine Entscheidug gefällt, sondern ein sog. Verkündungstermin bestimmt, in welchem dann die Entscheidung verkündet wird. Bei dem Termin, den die Richterin festgelegt hat, handelt es ich also um einen Verkündunsgtermin, was - wie gesagt - im Zivilprozess völlig normal ist.

Zum Verkündungstermin braucht niemand erscheinen; die Entscheidung wird den Prozessbeteiligten schriftlich mitgeteilt. Man kann aber natürlich auch zu dem Verkündungstermin gehen, doch ist dies in der Praxis unünblich.

Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben und wäre für eine positive Bewertung (3-5 Sterne anklicken) dankbar, da ich andernfalls für die erfolgte Beratung nicht bezahlt werde.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

rafozouni und 3 weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Sehr geehrter Herr RA Fozouni,vielen Dank für die Aufklärung.
Dann sollten die Chancen für den Kläger sein.Natürlich bekommen Sie eine positive Bewertung.Mit freundlichen Grüßen
Ein Ratsuchender

Vielen Dank!