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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 1889
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Ein Bekannter von mir hatte Oktober/November 2018 einen

Kundenfrage

Ein Bekannter von mir hatte Oktober/November 2018 einen Brief von der Polizei bekommen, dass er als beschuldigter vorgeladen wird, wegen Verdacht der Urkundenfälschung. Darauf hat er nicht reagiert, da er Anfang 2019 erstmals in Ausland gezogen ist, da er privat viele Probleme hatte. Ins Ausland kam auch nie ein Brief. Er ist nun seit Januar 2020 wieder in Deutschland zurück, hat aber Angst nun hier festgenommen zu werden, weil man evtl. eine Anklage erheben wollte, die aber nicht zustellbar war, weil er in Deutschland schon abgemeldet war. Er hat sich daher bisher hier nicht angemeldet.Ist es denn wahrscheinlich, dass er deswegen ausgeschrieben ist zur Festnahme? das wenn er jetzt in eine Kontrolle gerät, direkt verhaftet wird?Wenn er sich anmeldet, kann es passieren, dass die Polizei dann direkt vor der Tür steht?
Gepostet: vor 13 Tagen.
Kategorie: Strafrecht
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Man sollte noch erwähnen, er arbeitet seit Januar 2020 auch wieder hier und zahlt steuern und man würde also durch Abfrage bei der Rentenstelle seine Arbeitsstätte erfahren. Außerdem ist seine Krankenversicherung bestehen geblieben und da wurde eine Postanschrift in D hinterlegt.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ach. Und er hatte ein anderes Verfahren bis Oktober 2019, wo er anwaltlich vertreten wurde und der Anwalt an den Verhandlungen teilgenommen hat, dieses wurde aber eingestellt. Sollte es einen Haftbefehl oder Fahndung gegeben haben, hätte der Richter das nicht gewusst und den Anwalt befragt, wo der Mandant is?
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.Bitte teilen Sie mir ergänzend mit: Könnten Sie mir die genaueren Umstände der Straftat schildern, die Ihrem Bekannten zur Last gelegt wird? Sind die Anschuldigungen zutreffend oder nicht?Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber auch für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses gern als Premium-Service hinzu.Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
die Anschuldigungen sind nicht zutreffend. Die Anzeige kam von seiner Hausbank, die das Konto aber auch nicht gekündigt hatte, erst 1 Jahr nach der Anzeige, haben sie es gekündigt.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Und die genauen Umstände kennen wir nicht, da wir ja kein Einblick in die Akte hatten. Es stand nur: Tatvorwurf Urkundenfälschung, nur das kann vieles sein.
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 13 Tagen.

Ich verstehe. Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Eine Festnahme hat Ihr Bekannter meiner Einschätzung nach nicht zu befürchten. Es ist jedoch zu erwarten, dass er zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben worden ist. Wenn die Staatsanwaltschaft seinen derzeitigen Aufenthaltsort ermittelt, so wird das Verfahren wiedereröffnet und weitergeführt.

Wenn die Anschuldigungen unzutreffend sind, so sollte Ihr Bekannter einen Strafvertedeidiger damit beauftragen, sich für ihn zu den Vorwürfen einzulassen und evtl. geeignete Beweisanträge zu stellen. Auf diese Weise kann Ihr Bekannter erreichen, dass das Ermittlungsverfahren eingestellt wird. Dann ist er die Angelegenheit ein für alle mal los.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?
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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Was heißt denn, zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben? Heißt, er würde bei Polizeikontrolle angesprochen werden oder sobald er sich bei der Meldebehörde anmeldet, wird die Staatsanwaltschaft informiert?Sollte es einen Haftbefehl geben, würde er ja einem Haftrichter vorgeführt werden, der letztlich über U Haft entscheiden würde, oder? Er hat ja eine Wohnung und eine feste Arbeit... das heißt, es würde ja kein Grund bestehen, ihn in U Haft zu nehmen, bzgl. des Verfahren?Einen Anwalt hat er bisher nicht genommen, da das sehr viel kostet und das Geld bekommt er ja auch nicht wieder, wenn das Verfahren eingestellt wird.
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 13 Tagen.

Ja, das ist korrekt. Aufenthaltsermittlung bedeutet, man versucht seinen Aufenthaltsort zu ermitteln.

Wenn kein Haftgrund besteht, so darf auch kein Haftbefehl ergehen. Ein Haftgrund wäre insbesondere eine Fluchtgefahr, die unter den genannten Umständen nicht angemommen werden kann.

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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Und was würde er dann bei der Polizeikontrolle sagen sollen? wenn die sagen, er ist zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben... und wissen wollen, wo er lebt ?
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 13 Tagen.

Dann wird er seinen Wohnsitz angeben müssen. Es besteht ohnehin eine gesetzliche Meldepflicht.

Ihr Bekannter muss sich einen Strafverteidiger nehmen und das Verfahren zur Einstellung bringen.

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Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 13 Tagen.

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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Er will sich ja wieder anmelden, aber aktuell ist es aufgrund Corona schwer, mit den Terminen.Ich habe Ihn jetzt auch noch gefragt, woher er das weiß, mit der Anzeige. Er hat dem zuständigen Polizisten damals per Mail gefragt, ob er Ihm sagen würde, wer die Anzeige erstattet hat, woraufhin er die Antwort bekam, dass es Bank X war, also seine Hausbank. Würde man die E-Mail Adresse nicht speichern und sollte man Ihn suchen, dürfte der Polizist Ihm nicht auf diese E-Mail Adresse einfach anschreiben und Nachfragen, wo sein Aufenthaltsort ist oder ist sowas nicht erlaubt?
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 13 Tagen.

Doch, das wäre erlaubt. Die Polizei dürfte ihn anschreiben.

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Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 13 Tagen.

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Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 13 Tagen.

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Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 11 Tagen.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen. Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer

Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)

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